Die politische Zielsetzung

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Mit dem "Qualitätspakt Lehre" werden die Betreuung der Studierenden und die Lehrqualität an Hochschulen verbessert. Der Bund stellt dafür zwischen 2011 und 2020 rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung.

 

 

Mit dem Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (Qualitätspakt Lehre) werden  Hochschulen aus ganz Deutschland dabei unterstützt, die Betreuung der Studierenden und die Qualität der Lehre zu verbessern. Hierfür benötigen die Hochschulen zusätzliches, für die Aufgaben in Lehre, Betreuung und Beratung qualifiziertes Personal. Ziele des Programms sind eine bessere Personalausstattung von Hochschulen, ihre Unterstützung bei der Qualifizierung bzw. Weiterqualifizierung ihres Personals sowie die Sicherung und Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Hochschullehre. Zwischen 2011 und 2020 stellt der Bund rund zwei Milliarden Euro für diese Aufgabe zur Verfügung.

In der ersten Förderphase bis 2016 werden 186 Hochschulen aus allen 16 Ländern gefördert. Darunter sind 78 Universitäten, 78 Fachhochschulen und 30 Kunst- und Musikhochschulen.

Für die zweite Förderphase bis Ende 2020 wurden die Fortsetzungsanträge von 156 Hochschulen ausgewählt: 71 Universitäten, 61 Fachhochschulen sowie 24 Kunst- und Musikhochschulen können ihre erfolgreichen Konzepte weiterentwickeln und auf weitere Bereiche ihrer Hochschule ausdehnen.

Die Hochschulen in Deutschland widmen der Qualität der Lehre und den Studienbedingungen zunehmend mehr Aufmerksamkeit. Der Qualitätspakt Lehre greift diesen Bedarf auf, unterstützt die Hochschulen in ihren vielfältigen Ansätzen und setzt neue Impulse bei der Entwicklung und Umsetzung bedarfsgerechter Maßnahmen. Viele geförderte Hochschulen zielen auf eine optimierte Gestaltung der Studieneingangsphase und auf den Umgang mit den immer vielfältigeren Startvoraussetzungen und Vorkenntnissen, die Studierende heute mitbringen.

Die Entscheidung über die Auswahl der Anträge wurde durch ein Gremium unter Vorsitz von Prof. Dr. Karin Donhauser (HU Berlin) getroffen. Ihm gehören zwölf Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Hochschulmanagement und Studierendenschaft an sowie Vertreter des Bundes und der Länder.

Grundlage des Förderprogramms ist die Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern nach Artikel 91b Absatz 1 Nummer 2 des Grundgesetzes über ein gemeinsames Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (Verwaltungsvereinbarung) vom 30. September 2010. Der Bund fördert die Hochschulen bei der Umsetzung innovativer Maßnahmen, die Sitzländer der Hochschulen stellen durch die Grundausstattung die Gesamtfinanzierung sicher.


Die Expertinnen und Experten im Auswahlgremium für den Qualitätspakt Lehre

  • Prof. Dr.-Ing. Manfred Ahn, Hochschule Wismar

  • Prof. Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

  • Prof. Dr. Daniela Braun, Fachhochschule Koblenz

  • Melanie Brechtken, Universität Kassel

  • Prof. Dr. Karin Donhauser, Humboldt-Universität zu Berlin

  • Prof. Dr. Sigrid Harendza, Universität Hamburg;

  • Prof. Dr. Christoph Herrmann, Universität Passau

  • Prof. Dr. Sabina Jeschke, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

  • Marcel Sauerbier, Universität Stockholm

  • Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Goethe-Universität Frankfurt / M.

  • Prof. Dr. Martin Ullrich, Hochschule für Musik Nürnberg

  • Prof. Dr. Elke Wild, Universität Bielefeld

 

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