Humboldt-Universität zu Berlin

Die Ausgangssituation

Das Humboldtsche Bildungsideal der Einheit von Lehre und Forschung gilt an der Humboldt-Universität zu Berlin noch heute. Als Volluniversität gliedert sich die Humboldt-Universität in zehn Fakultäten (plus Charité). Gelehrt und geforscht wird auf allen Gebieten der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften und der Humanmedizin. Im Wintersemester 2011/12 waren 30.061 Studierende in insgesamt 261 Studiengängen immatrikuliert.

Zum Vorhaben "Übergänge", Förderkennzeichen 01PL11030

Das von der Humboldt-Universität (HU) durchgeführte Projekt „Übergänge“ setzt an neuralgischen Phasen des Studiums an: dem Übergang von der Schule zur Universität, vom rezeptiven Lernen zum forschenden Studieren und vom Studium zur beruflichen Praxis.

So setzt etwa das Teil-Projekt „Humboldt geht in die Schulen“ an der Professional School of Education die Arbeit der HU in der Kooperation mit Schulen fort. Im Vordergrund steht dabei die Erhöhung der Studierfähigkeit als Basis für den Studienerfolg. Eine erhöhte Förderung der Studierenden in der Studieneingangsphase ergänzt die Aktivitäten mit Schulen. Zu diesem Zweck intensiviert die HU ihre Erstsemestertutorienausstattung und setzt Mittel für vorgezogene Berufungen von Frauen und die Vergabe von Aufträgen an Seniorprofessorinnen und -professoren zum Einsatz in der Studieneingangsphase ein.

Durch das Projekt „Freiräume schaffen“ eröffnet die HU ihren Studierenden innerhalb bestehender Studienstrukturen neue Möglichkeiten, selbstständig Inhalte zu erarbeiten und die persönliche Profilbildung zu schärfen. Dies geschieht etwa durch das Angebot eines modernen Studium Generale im Teil-Projekt „Vielfalt der Wissensformen“. Zur Förderung der Lehrkompetenz der Studierenden wird das Kaskadenmodell, in dem Doktoranden und Masterstudierende lehren, ausgebaut.

Im Projekt: „Zur Praxis öffnen“ werden Studierende der Rechtswissenschaften mit Law Clinics auf die berufliche Praxis vorbereitet. In den Wirtschaftswissenschaften entwickelt die HU Teilzeitstudienmodelle, die den Bedürfnissen berufstätiger Studierender entsprechen. Im Modell "Duale Karriere" werden über 100 studierende Spitzensportler betreut.

Querschnittmaßnahmen zur Internationalisierung und zum Diversity Management flankieren die Projekte.

Ansprechpartner

Projektleiter:
Prof. Dr. Michael Kämper-van den Boogaart

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