Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Die Ausgangssituation

Mit rund 39.000 Studierenden ist die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster eine der größten Universitäten Deutschlands. Das Lehrangebot der 15 Fachbereiche umfasst 250 Studiengänge in 110 Studienfächern aus nahezu allen Bereichen der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften sowie der Medizin und Naturwissenschaften. Im Prüfungsjahr 2010 haben 7.300 Studierende erfolgreich ihr Examen abgeschlossen. Zudem ist die WWU deutschlandweit eine der größten Ausbildungsstätten für Lehrerinnen und Lehrer.

Zum Vorhaben Qualitätsinitiative Lehre und Studium - wissen.lehren.lernen, Förderkennzeichen 01PL11077

Die Universität Münster verfolgt das übergreifende Ziel, die Bedeutung exzellenter Lehre für das Profil der WWU weiter zu stärken und so den Stellenwert der Lehre auf allen Ebenen zu steigern. Qualität im Bereich Lehre und Studium wird dabei mehrdimensional verstanden und mit Bezug auf alle in der Lehre involvierten Akteursgruppen entwickelt. Die WWU sieht sich der Einheit von Forschung und Lehre verpflichtet: Nur forschungsbasierte Lehre und forschungsgeleitetes Lernen vermitteln wissenschaftlich fundierte Urteilsfähigkeit und explizit darauf gegründete Handlungs- und Problemlösungskompetenz.

  • Gute Betreuungsrelation
    Zur Verbesserung der Betreuungsrelation und der Studienbedingungen ist eine lehrorientierte Personalstruktur und bedarfsgerechte Personalausstattung unabdingbar. Zusätzliche Professuren und wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen sollen das Lehr- und Beratungsangebot an der WWU erweitern, neue Lehr- und Lernformen  und aktivierendes Lernen etablieren.
  • Die WWU als Teach-Tank
    Die WWU entwickelt sich zum Teach-Tank: zu einer Einrichtung, in der Diskussions- und Reflexionsprozesse zur Qualität der Lehre institutionalisiert werden. Mit einem Zentrum für Hochschullehre rückt die Weiterqualifizierung von Lehrenden in den Mittelpunkt. So kann die individuelle Lehrqualität verbessert werden, was sich auf die Lernbereitschaft und den Wissenserwerb der Studierenden positiv auswirkt.
  • Mehr Abschlüsse in Regelstudienzeit, Praxisorientierung und weniger Abbrüche
    Ein weiteres zentrales Ziel der WWU ist die Reduzierung der Studienabbrüche und die Förderung von Studienabschlüssen in der Regelstudienzeit. Deshalb werden die Studierenden in der Studieneingangsphase zentral und dezentral unterstützt sowie unterschiedliche Wissensniveaus beim Studienstart homogenisiert.

Im Zusammenspiel von zentraler und dezentraler Aktivität wird der Praxisbezug in den Studiengängen verstärkt, um ein notwendiges universitätsweites Verständnis von Beschäftigungsfähigkeit und Praxisorientierung entwickeln zu können.

Ansprechpartner

Projektleiterin:
Dr. Marianne Ravenstein

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