Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

Die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg ist mit ca. 340 Studierenden eine Kunsthochschule mit über 350 Jahren Tradition.

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AfBK Nürnberg

Ausgangslage der Hochschule:
Die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg ist mit ca. 340 Studierenden eine Kunsthochschule mit über 350 Jahren Tradition. Die freien und angewandten Künste bilden die zentralen Lehrbereiche mit den grundständigen Studienangeboten der Freien Kunst und Kunsterziehung sowie Grafik-Design und den Aufbaustudiengängen Architektur und Stadtforschung sowie Kunst und öffentlicher Raum. Ausbildungsziel ist der Erwerb von individueller Kompetenz und steigerungsfähigem Können in Theorie und Praxis.

Einzelvorhaben "Die Zukunft der künstlerischen Lehre an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg":
Die Nürnberger Akademie hat ein übergreifendes Studienkonzept entwickelt, das sowohl die klassenübergreifende, interdisziplinär angelegte Lehre im Bereich Kunsttheorie gezielt stärkt als auch die Anpassung der Ausbildung an die sich wandelnden Anforderungen der künstlerischen Praxis gewährleistet. Ziel ist eine Verbesserung der Qualität der Lehre sowie eine Steigerung der Berufsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen durch die Erschließung weiterer Berufsfelder für Bildende Künstlerinnen und Künstler/Designerinnen und Designer. Mit der ersten Förderperiode hat sich das Projekt erfolgreich in der Hochschule etabliert.
Dank einer Professur für „Kunsttheorie und -vermittlung“, einer Gastprofessur „Interaktive Kunst und Design“ sowie der Planstelle einer Fachlehrerin in der Digitalwerkstatt konnten diese Bereiche gezielt ausgebaut werden. Die Ausbildung wird unterstützt durch Tutorien und ergänzt mit einschlägigen Lehraufträgen und Qualifizierungsmaßnahmen.

Das Konzept der ersten Förderperiode soll weitergeführt und in drei Bereichen methodisch ausgebaut werden. Ziel ist weiterhin eine Verbesserung der Lehrqualität sowie eine Steigerung der Berufsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen. Die Professur „Kunsttheorie und -vermittlung“ sieht die Akademie mit der zweiten Förderperiode in einer praxisorientierteren Form und strebt an, sie gezielt weiter mit Kulturinstitutionen zu vernetzen und ihr Entwicklungspotential maximal auszuschöpfen.
Die Digitalwerkstatt ist personell voll ausgelastet und hat das Ziel und den Bedarf einer maximalen Betreuungssituation erreicht. Dennoch wird der kontinuierliche technische Ausbau mit Blick auf neue 3D-Technologien fortgeführt.
Die Verstetigung der Professur „Interaktive Kunst und Design“ stellt einen Richtungswechsel dar. Durch die Verbindung mit der Stelle eines systemischen Programmierers wird sie weiter in den angewandten Bereich geführt mit dem Ziel einer intensiveren Betreuung und technischen Begleitung der Projekte.