Bergische Universität Wuppertal

Die Bergische Universität gehörte 2011 mit 14.500 Studierenden, 237 (nun 251) Professorinnen und Professoren sowie 360 (nun 445) landesfinanzierten Stellen im akademischen Mittelbau zu den kleineren Universitäten.

Logo Uni Wuppertal

Uni Wuppertal

Ausgangslage der Hochschule:

Die Bergische Universität gehörte 2011 mit 14.500 Studierenden, 237 (nun 251) Professorinnen und Professoren sowie 360 (nun 445) landesfinanzierten Stellen im akademischen Mittelbau zu den kleineren Universitäten. Vertreten sind Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaft, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie gestalterisch-künstlerische Fächer. Die Zahl ihrer Studienanfänger/innen ist seit 2011 - auf nun 20.000 - im Landesvergleich überdurchschnittlich stark angewachsen.

Zum Einzelvorhaben "Die Studieneingangsphase: Wege ebnen, Vielfalt fördern, Perspektiven aufzeigen.":

Drei differenzierte Maßnahmenpakete wurden während der ersten Förderperiode von 2012 bis 2016 erfolgreich implementiert. Mit besonderem Fokus auf Bildungsaufsteiger/innen erhalten Studierende nun während der Studieneingangsphase aufeinander abgestimmte Unterstützung.
Wege ebnen: Studierende lernen in verschiedenen sozialen Zusammenhängen. Dem Lernen in Kleingruppen kommt ein besonderer Stellenwert zu. In diesen Gemeinschaften erfahren die Studierenden für die weitere Entwicklung ihrer Kompetenzen und ihrer Persönlichkeit ein differenziertes und regelmäßiges Feedback. Vielfalt fördern: Durch individuelle Unterstützung der Studierenden werden bestehende Stärken und Ressourcen weiterentwickelt. Spezifische Defizite, bspw. im Vorwissen oder in den Fähigkeiten zum selbstgesteuerten Lernen, werden durch gezielte Angebote kompensiert. Perspektiven aufzeigen: Die Studierenden erhalten bereits zu Beginn ihrer universitären Karriere Perspektiven für ihre berufliche und persönliche Entwicklung im Studium. In Praxisforen werden Anforderungen potentieller Berufsfelder und im Studium zu erwerbenden Kompetenzen verknüpft.

Die erfolgreichen Maßnahmen werden mit der zweiten Förderperiode fortgesetzt. Im Zuge der Erstantragstellung hat die Bergische Universität die Studieneingangsphase als jenen Bereich identifiziert, der für den Erfolg ihrer Studierenden entscheidend ist. Dies gilt heute in noch stärkerem Maße, da gerade für das Land Nordrhein-Westfalen mit einer deutlichen Erhöhung der Übergangsquoten in das Studium zu rechnen ist; was mit einer weiteren Diversifizierung der individuellen Studienvoraussetzungen einhergehen wird.

Wesentlichen Zielsetzungen für die zweite Förderperiode sind: Eine nochmalige Steigerung der Zielgruppendurchdringung, eine noch stärkere Thematisierung von Studienleistung und ‑erfolg, die kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements, eine Ausweitung des Qualifizierungsprogramms für Lehrende sowie die Sicherung der Nachhaltigkeit.