Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Die BTU Cottbus-Senftenberg ist eine junge technische Universität, die während der ersten Projektlaufzeit aus der Zusammenlegung seiner beider Vorgängerinstitutionen, der Hochschule Lausitz (eHL) und der BTU Cottbus (eBTU), entstanden ist.

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Uni Cottbus-Senftenberg

Ausgangslage der Hochschule:
Die BTU ist eine junge technische Universität, die während der ersten Projektlaufzeit aus der Zusammenlegung seiner beider Vorgängerinstitutionen, der Hochschule Lausitz (eHL) und der BTU Cottbus (eBTU), entstanden ist. Durch die Fusion stellen sich neue Herausforderungen für die gewachsene und noch diversitärer ausgerichtete Hochschule. Das Studienangebot hat sich insgesamt erweitert und die Hochschule spricht eine große Bandbreite an interessierten Studienanfänger*innen an.

Zum Einzelvorhaben "Exzellenz von Studium und Lehre – Individueller Studieneinstieg, innovative Studienmodelle, Forschendes Lernen.":
In der ersten Förderphase stand für die eBTU die Qualitätssicherung der Lehre bei gestiegenen Studierendenzahlen im Vordergrund. Dies wurde in drei Maßnahmenpaketen verfolgt: 1. Verstärkung des Personals in besonders stark nachgefragten Fächern, 2. Weiterentwicklung bestimmter Lehrkonzepte und 3. Einsatz IT-basierter Lehr- und Lernszenarien. Die eHL konzentrierte sich in ihrem Projekt auf die Instrumente des Blended Learning, um vor allem in der Studieneingangsphase den Studienerfolg zu sichern.

Als besonders erfolgreich erwies sich für beide Vorgängerhochschulen der Einsatz von IT-basierten Lehr- und Lernszenarien. Zudem förderte die verstärkte Unterstützung der Studienanfänger*innen den Studienerfolg. Lehrkonzepte zum wissenschaftlichen Arbeiten, zum Projektstudium oder der Einsatz studentischer Tutor*innen in der Lehre konnten etabliert werden.

Angesichts der geänderten Ausgangssituation und vor dem Hintergrund der Neugründung mit diversitärem Studienangebot und einer sehr heterogenen Studierendenschaft, zeigen die Erfahrungen der ersten Förderphase welche Instrumente genutzt werden können, um den Studienerfolg zu sichern. So soll der Bereich der digitalen Lehre verstärkt werden, zum einen werden dabei die Studienanfänger*innen in den Fokus genommen und zum anderen werden innovative Studienmodelle für eine individuellere Betreuung der Studierenden angewendet. Diese Modelle werden weiter entwickelt und erproben mit dem „Forschenden Lernen“ ein neues Modell, in dem Exzellenzprogramme mit Forschungspartnern realisiert werden sollen. Damit rundet die Hochschule ihr Betreuungsangebot ab, indem sie individueller Studieneinstiege ermöglicht und ihre Studierenden mit innovativen Studienmodellen durch das Studium begleitet.

Zum Einzelvorhaben "Anfangshürden erkennen und überwinden: Blended Learning zur Unterstützung der fachspezifischen Studienvorbereitung und des Lernerfolges im ersten Studienjahr" (ehemals HS Lausitz):
Das Vorhaben wurde ursprünglich an der Hochschule Lausitz (eHL) bewilligt. Seit der Fusion der eHL mit der BTU Cottbus (eBTU), zur BTU Cottbus-Senftenberg im Jahr 2013 wird das Vorhaben von der BTU Cottbus-Senftenberg weitergeführt.

Die eHL verfügte über durchgängig akkreditierte Bachelor- und Masterstudiengänge in Ingenieur- und Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Architektur, Sozialer Arbeit, Gerontologie und Musikpädagogik. Zunehmende Diversifizierung des Hochschulzuganges führt zur notwendigen Flexibilisierung der Studieneingangsphase. Bezogen auf die stark heterogene Struktur der Studienanfänger setzt das Projekt einen besonderen Schwerpunkt in der Überwindung mangelnder Mathematikkenntnisse.

Im Rahmen von fächerspezifischen Vortests, die über eine Informationsplattform angeboten werden, soll es Studieninteressierten im Teilprojekt 1 ermöglicht werden, abzuschätzen, ob ihnen wichtige Vorkenntnisse im Bereich Mathematik fehlen (Selbst-Assessment). Zugleich sollen Potenziale und Hindernisse im Bereich der eigenständigen Wissensaneignung und des Selbstmanagements ermittelt und die Studierwilligen angeregt werden, bei Bedarf Vorkurse zu besuchen. Das bestehende Vorkursangebot wird von einer auf drei Wochen vor dem Semesterbeginn erweitert. Die modularen Vorkurse werden curricular so weiterentwickelt, dass mangelnde Kenntnisse mathematischer Grundlagen (Oberstufe) auch im ersten und zweiten Studiensemester in studienbegleitenden Auffrischungskursen ausgeglichen werden können.

Für mathematikhaltigen Lernveranstaltungen wird ein Konzept entwickelt, dass sich auf hybride Unterrichtsformen (Vorlesungen/ Seminare, Tutorien und Blended Learning Angebote) stützt.
Als E-Learning-Angebote kommen neben Self-Assessment-Tools E-Tutorien sowie intelligente Mathematik-Lernprogramme in Frage, die es zum Ziel haben, die bestehenden Kenntnislücken der Studierenden aufzuspüren und nach einem individuellen Übungsplan zu schließen.
Im Rahmen des Teilprojektes 1 wurde der Arbeitskreis „Vor-, Aus- und Weiterbildung in der Mathematik“ gegründet. Es soll im Teilprojekt 2 insgesamt eine vollständige Infrastruktur in Bezug auf Vernetzung, Beratung und Unterstützung der Lehrenden und Lernenden in der Hochschule im Bezug auf didaktische Weiterentwicklung der Lehre unter Nutzung elektronischer Lehrmaterialien in allen Studiengängen aufgebaut und nachhaltig weiterbetreut werden.