Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

An der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle studieren über 1.000 Studierenden. Die Kunsthochschule verbindet die Elemente einer Hochschule für Gestaltung, einer Kunstakademie und einer Medienhochschule.

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Burg

Ausgangslage der Hochschule:
Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle verbindet die Elemente einer Hochschule für Gestaltung, einer Kunstakademie und einer Medienhochschule. Visionäres Denken und Gestalten jenseits von Verwertungszusammenhängen werden bei den über 1.000 Studierenden aus Design, Kunst und Kunstpädagogik ebenso gefördert wie die Entwicklung berufspraktischer Fähigkeiten. 29 Studiengänge bilden die Basis, um den Besonderheiten gestalterischer Berufe bzw. der künstlerischen Berufung gerecht zu werden.

Zum Einzelvorhaben "BURG gestaltet! Qualitätssteigerung durch Synergien in Lehre und Studium":
Zur „Qualifizierung von Methoden und Handlungsmitteln in der Lehre“ hat die BURG einen fachbereichsübergreifenden Bereich geschaffen, um aktiv neue Entwicklungen in Technologie und Material zu rezipieren und in Form einer Materialsammlung, von Lectures oder Übungen in die Lehre einzubringen. Die Reflexion politischer und ökologischer Faktoren von Material, dessen Gewinnung und Verwendung begleitet die praktische Anwendung. Die Einbeziehung der Thematik „Kunst im öffentlichen Raum“ ermöglicht es Studierenden beider Fachbereiche, sich an einer Schnittstelle zwischen angewandten und freien Künsten mit Material- und Technologiefragen auseinanderzusetzen.

Zur „Optimierung der Studienbedingungen durch kompetente Integration“ hat die Burg unterschiedliche Maßnahmen konzipiert und umgesetzt, die sinnvoll ineinandergreifen und den gesamten Prozess, vom Übergang von der Schule zum Studium, die Phase des Studiums selbst bis hin zu den ersten Schritten in den Beruf, begleiten und unterstützen, sowie die Weiterqualifizierung der Lehrenden stärken.

Durch Gäste und Angebote aus angrenzenden Feldern werden sowohl die transdisziplinären Kompetenzen im künstlerisch-praktischen Feld vertieft als auch wissenschaftliche Diskurse in die Handlungsfelder der angehenden Künstler/-innen, Designer/-innen und Pädagogen/-innen einbezogen. Diese Möglichkeit eines Wissens- und Methodentransfers verschiedener Disziplinen bereichert und erweitert die Perspektive über das eigene Fachgebiet hinaus.

Eine zentrale Aufgabe beider Bereiche ist es, zwischen den einzelnen hochschulinternen Arbeitsbereichen wie Werkstätten, Laboren und Ateliers zu vermitteln und national und international zwischen der Hochschule und externen Institutionen Netzwerke zu knüpfen.