Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Auch 40 Jahre nach ihrer Gründung hat sie sich die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg den Charakter einer dynamischen Institution, die offen für Reformen und aufgeschlossen für neue Wege ist, bewahrt.

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Ausgangslage der Hochschule:

Auch 40 Jahre nach ihrer Gründung hat sie sich die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg den Charakter einer dynamischen Institution, die offen für Reformen und aufgeschlossen für neue Wege ist, bewahrt. Eine Tradition besitzt sie im Projektlernen und in der Teamforschung. In ihrer Strategie zur weiteren Entwicklung geht die Universität vom bestehenden Fächerspektrum mit einer starken Lehrerbildung, einer sich dynamisch entwickelnden Medizin und einem Ausbau der Sonderpädagogik aus.

Einzelvorhaben "Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus":

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Thematisch prägend werden für die Universität Oldenburg die weitere Internationalisierung, die Weiterentwicklung der Europäischen Studienreform, der Ausbau der offenen Hochschule und der Angebote lebenslangen Lernens sowie die Profilbildung im forschungsbasierten Lehren und Lernen sein. An dieser Stelle setzt das Projekt „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus (FLiF)“ an.

So wurde in der ersten Förderperiode die Leitidee, forschungsbasiertes Lernen in allen Fächern zu stärken und damit die Qualität des Lehrens und Lernens im Studium zu verbessern, verfolgt. Die Maßnahmen wurden in vier Bausteinen umgesetzt: (1) Forschungsbasierte Lehr-Lern-Angebote, (2) Didaktik und Methoden forschungsbasierten Lernens, (3) Infrastruktur forschungsbasierten Lernens und (4) Forschungsbasiertes Lernen mit digitalen Lerntechnologien. Neben der Verbesserung der Infrastruktur des forschungsbasierten Lernens wurden erfolgreich Formate forschungsbasierten Lernens in über 500 Lehrveranstaltungen erprobt und evaluiert. Hochschuldidaktische Angebote und digitale Lerntechnologien unterstützen dabei. Die Erfahrungen bündelt ein universitätsweit abgestimmtes Grundsatzpapier zum forschungsbasierten Lehren und Lernen. In der zweiten Förderperiode wird mit „FLiF+“ die nachhaltige Verankerung des forschungsbasierten Lernens und Lehrens auf allen Ebenen der Universität im Vordergrund stehen. Ein besonderer Fokus wird auf den stärkeren Einbezug der Studierenden gelegt. Die bewährte Projektstruktur bleibt dabei erhalten, ergänzt wird ein fünfter Baustein „Strukturen, Prozesse und Gremien der Universität“, der auf die Institutionalisierung und Verankerung der im Projekt angestoßenen Entwicklungen nach Förderende gerichtet ist.

Zum Verbundvorhaben "eCompetence and Utilities for Learners and Teachers; Teilvorhaben Universität Oldenburg":

Ziel von eCULT war es, die unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen im Einsatz digitaler Lerntechnologien zur Verbesserung der Lehre in die Breite zu tragen. Dazu wurden in drei didaktischen Handlungsfeldern (Lehr-/Lernorganisation, videobasiertes Lehren & Lernen, eAssessment) die digitalen Werkzeuge (Utilities) weiterentwickelt und die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden im Umgang mit diesen Werkzeugen (eCompetences) durch Beratung und Schulung erhöht.

Aufgrund des breiten Spektrums von Kompetenzen der Verbundpartner konnte durch ein Netzwerk von Expertinnen und Experten der in Niedersachsen geübte rege Wissens- und Good-Practice-Transfer über die Hochschulgrenzen hinweg noch einmal deutlich gesteigert werden. Durch die Maßnahmen von eCULT wurden der an den Hochschulen ungleichmäßige Werkzeugeinsatz reduziert, der audiovisuelle Anteile in der Lehre erhöht und durch verbundweite Abstimmung die Palette der Unterstützungsangebote verbessert.

In eCULT+ werden darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen umgesetzt:

  • Vertiefte anwendungsbezogene Bedarfe von Lehrenden und Studierenden beim Einsatz digitaler Lehr-/Lerntechnologien werden unterstützt, um einen niedrigschwelligen Einstieg zu erleichtern. Es erfolgt eine vertiefte, fachspezifische Ausrichtung der Beratungs- und Qualifizierungsangebote.
  • Es werden technische Entwicklungen angestrebt, die schwerpunktmäßig das Selbstlernen der Studierenden stärker unterstützen. Die Anforderungen der Lerner rücken stärker in den Fokus von Unterstützungsmaßnahmen.
  • Auf hochschulpolitischer Ebene wird von den Projektbeteiligten auf eine stärkere curriculare Integration digitaler Lerntechnologien hingearbeitet. Die Sichtbarkeit der angebotenen Leistungen soll erhöht werden.