Eberhard Karls Universität Tübingen

Die Universität Tübingen: Forschungsuniversität von internationalem Rang, Erfolg in der Exzellenzinitiative 2012, Volluniversität mit ca. 29000 Studierenden und großer Vielfalt an Studienfächern.

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Uni Tübingen

Ausgangslage der Hochschule:
Die Universität Tübingen: Forschungsuniversität von internationalem Rang, Erfolg in der Exzellenzinitiative 2012, Volluniversität mit ca. 29000 Studierenden und großer Vielfalt an Studienfächern (Geistes-/ Sozialwissenschaften, laborintensive Natur-/ Lebenswissenschaften, Lehramtsstudiengänge).
Dies fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit, schlägt sich jedoch in höchst unterschiedlichen           Studienstrukturen und besonderen Herausforderungen für die Gestaltung eines optimalen Studiums nieder.


Zum Einzelvorhaben "ESIT II: Erfolgreich studieren in Tübingen: Potentiale erkennen und fördern – Chancen eröffnen – Verantwortung übernehmen":
Mit „Erfolgreich studieren in Tübingen“ (ESIT) konnten seit Oktober 2011 bedeutende Fortschritte in der Etablierung einer neuen Kultur des Lehrens und Lernens und in der Sicherung des individuellen Studienerfolgs erzielt werden. Alle Maßnahmen dienen der Erreichung übergeordneter Ziele wie der Eröffnung von Freiräumen zur individuellen Profilbildung, der Stärkung des Praxisbezugs im Studium sowie der Erhöhung der Forschungsbasiertheit der Lehre; der an die Lehrenden adressierten Vermittlung von Kompetenzen, um innovative Lehr- und Lernformen zu entwickeln und zu nutzen. ESIT umfasst vier Maßnahmenlinien: Erfolgreich studieren lernen – Beratung und Praxisorientierung optimieren; Erfolgreich studieren lernen – Studienerfolg sichern; Erfolgreich lehren lernen – Förderung besserer Lehre; Entwicklung innovativer Curricula und praxisorientierter Lehrmodule fördern.

Die Universität hat zahlreiche innovative Lehr-, Lern- und Beratungskonzepte entwickelt, neue Instrumente wie das Self Assessment oder die Praktikums-/ Masterbörse geschaffen und erfolgreich erprobt. Ein besonderer Akzent liegt in der Aktivierung der Studierenden und der Schaffung von Gelegenheitsstrukturen, etwa im als Beitrag zum Forschenden Lernen konzipierten Service Learning und im Diversitätsorientierten Schreibzentrum. Evaluationen zeigen den Erfolg der Maßnahmen in ihrem Zusammenspiel insb. in der Studieneingangsphase.

Ziele der zweiten Förderphase sind neben der qualitativen Weiterentwicklung und nachhaltigen Verankerung der Maßnahmen,

  • erfolgreich erprobte Konzepte der Juniordozent/innen für Propädeutika
    sowie neue aktivierende Lehr-Lernformate in der Studieneingangsphase für weitere Fächer fruchtbar zu machen,
  • das Thema Diversität systematisch mit ESIT, insb. der Curriculumsentwicklung sowie der Beratung zu verklammern,
  • Synergieeffekte über Multiplikatoren zu nutzen,
  • der neuen Kultur des Lehrens und Lernens einen weiteren Innovationsschub zu verleihen und die inhaltliche Ausgestaltung zu fokussieren.


Zum Verbundvorhaben "Kompetenzorientiert lernen, lehren und prüfen in der Medizin; Teilvorhaben Universität Tübingen":
Ziel des Verbundprojektes ist die medizinische Ausbildung inhaltlich und methodisch an die Kompetenzen der ärztlichen und wissenschaftlichen Praxis auszurichten. So sollen Patientensicherheit, Versorgungsqualität und Wissenschaftlichkeit im Berufsalltag gesichert werden. Orientierung gibt der Nationale Kompetenzorientierte Lernzielkatalog Medizin (NKLM). Die Implementierung der Kompetenzorientierung in Lernen, Lehren und Prüfen geschieht gemeinsam durch die medizinischen Fakultäten Baden-Württembergs mit begleitender Evaluation der Entwicklungen.

Mit Blick auf die Arztrollen und wichtige ärztliche Kompetenzen wurden unter Führung der Kompetenzzentren und in Abstimmung mit den Studiendekanaten curriculare Veränderungen mit den entwickelten Instrumenten und Konzepten an den Standorten schrittweise pilotiert. Curriculare Kompetenzstränge werden longitudinal aufgebaut und angepasste Prüfungen erprobt. Der Kompetenzerwerb wird durch Reflexion, Feedback und Mentoren begleitet. Die Qualitätssicherung erfolgt u.a. durch Erfassung von Kompetenzprofilen, Progress Test und Dozentenqualifizierungen. Digitale Angebote sollen verstärkt werden.

Ab 2017 wird die Kompetenzorientierung im gesamten Curriculum inklusive Praktischem Jahr sowie in Prüfungen unter Einbezug digitaler Medien verankert. Die Qualitätssicherung steht im Mittelpunkt.

Unter Tübinger Koordination übernehmen die Kompetenzzentren der Lehre in der Medizin folgende Teilprojekte:

  • Evaluation (Freiburg): Kompetenzorientierte Evaluation und Qualitätsmanagement zur Steuerung von Entwicklungsprozessen an den Fakultäten
  • Medizindidaktik (Tübingen): Curriculare Kompetenzprofile (Mapping), Dozentenqualifikation, Lernportfolio-Mentoren-Programm
  • Praktisches Jahr (PJ) (Mannheim): Zertifizierung von PJ-Betreuern, PJ-Logbuch mobil, Informationsplattform für PJ-Studierende
  • Prüfungen (Heidelberg): Studentischer Progresstest, Tablet-Prüfungen, Prüfungsanalyse
  • E-Learning (Ulm): Projekt Content App, PJ Manual mobil, PJ Logbuch mobil