Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist mit derzeit 4.682 Studierenden die größte Fachhochschule Thüringens. Sie bietet zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge in den Ingenieurs-, Sozial- und Gesundheitswissenschaften sowie in  Betriebswirtschaft an.

EAH Jena

EAH Jena

Ausgangslage der Hochschule:

Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena ist mit derzeit 4.682 Studierenden die größte Fachhochschule Thüringens. Sie bietet zahlreiche Bachelor- und Masterstudiengänge in den Ingenieurwissenschaften, der Betriebswirtschaft sowie in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften an. Das Profil der Hochschule ist stark von einer interdisziplinären Zusammenarbeit der neun Fachbereiche gekennzeichnet. Die EAH Jena kooperiert regional sowie international mit zahlreichen Hochschulen, Unternehmen und Institutionen.

Zum Einzelvorhaben "Weiterentwicklung eines studiengangübergreifenden integrativen Studienmodulangebots und Ausbau eines studierendennahen kontinuierlichen Qualitätssicherungssystems in Studium und Lehre":

Das Wahlpflichtangebot von Studium-Integrale-Modulen steht mit den bisher konzipierten und realisierten Modulen fachübergreifend für Bachelorstudierende der EAH Jena offen und ermöglicht das studiengangübergreifende Lernen und Lehren in Verbindung mit hohem Praxisbezug in unterschiedlichen Semesterstufen in jeweils mindestens zwei Studiengängen. Das Ziel der stärkeren Vernetzung der Studienangebote durch die Schaffung des Studium Integrale ist durch die Einbeziehung von sieben Fachbereichen unter anderem in den Themenfeldern Nachhaltigkeit, Innovation und Work-Life-Balance realisiert worden. Ein fachbereichsübergreifendes Qualitätssicherungs- Netzwerk wurde aufgebaut, sowie eine vielfältige Evaluationsmethodik erstellt und umgesetzt.

In der zweiten Förderperiode sollen die beiden Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Gesundheit und Pflege mit in das Projekt eingebunden werden, um das Angebot der interdisziplinären Wahlpflichtmodule für Studierende aller Fachrichtungen der Hochschule zu ermöglichen. Drei Schwerpunkte stehen im Focus der weiteren Arbeit: Einerseits die Festigung des Modulangebots für alle Bachelorstudierenden und die Einbeziehung der Masterstudiengänge; des Weiteren die Verstärkung der integrativen Strukturen zur Sicherung der Nachhaltigkeit durch optimierte Lehrmethoden, die intensivierte Kommunikation zu und zwischen den Lehrenden und die Verankerung des Studium Integrale Angebotes in möglichst vielen Studien- und Prüfungsordnungen; sowie als dritter Punkt die Absicherung der Qualitätsverbesserung und der Studierenden- Mitwirkung unter anderem durch den Ausbau des Konzeptes zur kompetenzorientierten Modulentwicklung und Modulevaluation sowie den kontinuierlichen fachbereichsübergreifenden Austausch mit Studierendenvertretern zu Verbesserungsmöglichkeiten in Studium und Lehre.

Zum Verbundvorhaben "Studieren im Verbund Uni/FH. Programm zur Flexibilisierung individueller Studienverläufe und Förderung hochschultypübergreifender Lehrkooperationen; Teilvorhaben Ernst-Abbe-Hochschule Jena":

Das Verbundprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und des Universitätsklinikums Jena ist auf eine Stärkung der Hochschulzusammenarbeit im Bereich Studium und Lehre ausgerichtet. Für die erste Förderphase wurden drei grundlegende Projektziele formuliert, die auch den Maßnahmen der zweiten Förderperiode zugrunde liegen:

- Entwicklung und Implementierung kooperativer Lehr- und Studienmodelle,

- Schaffung strukturierter Übergangsszenarien für den Wechsel zwischen den beiden Hochschultypen,

- abgestimmte Beratung Studieninteressierter und Studierender.

Während der ersten Förderphase des Projekts hat sich eine sehr fruchtbare Kooperationsbeziehung  entwickelt, die es ermöglichte,  neue Methoden und Modelle der Zusammenarbeit zwischen einer Volluniversität und einer Hochschule für angewandte Wissenschaften zu entwerfen, zu testen und einer nachhaltigen Implementierung zuzuführen. So wurden Module für Studierende der jeweils anderen Hochschule geöffnet, um innerhalb bestehender Studiengänge breitere Wahlmöglichkeiten und Chancen zur individuellen Profilbildung zu bieten, Anrechnungskataloge für Wechsler zwischen den beiden Hochschultypen erarbeitet sowie individuelle Studieninformationsinstrumente in Form von Selbsttests entwickelt. Darüber hinaus konnte ein gemeinsam getragener Bachelorstudiengang neu eingeführt werden.

Die kooperativen Studienangebote befinden sich derzeit in einem Verstetigungsprozess und bilden damit auch für die zweite Förderphase den Schwerpunkt der Projektarbeit.

In der zweiten Förderperiode soll eine Sicherung der bislang erreichten Projekterfolge gewährleistet, die erarbeiteten Kooperationsmodelle auf weitere Fachrichtungen übertragen und durch neue Kooperationsformen ergänzt werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf der Qualifizierungsstufe des Masterstudiums liegen. Als projektübergreifender neuer Aspekt wird den geplanten Projektmaßnahmen die Internationalisierung des Studienangebotes als Querschnittsthema implementiert.