Europa-Universität Flensburg

An der Europa-Universität Flensburg waren im Wintersemester 2015/16 5.162 Studierende vorwiegend in Studiengängen der Vermittlungs- wie auch der Wirtschaftswissenschaften immatrikuliert.

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Ausgangslage:

An der Europa-Universität Flensburg waren im Wintersemester 2015/16 5.162 Studierende vorwiegend in Studiengängen der Vermittlungs- wie auch der Wirtschaftswissenschaften immatrikuliert. In den zehn Instituten der EUF arbeiten 74 Professor*innen sowie 250 wissenschaftliche Mitarbeiter*innen. Die EUF verfügt über ein Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung (ZfL) und ein Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW).

Zum Einzelvorhaben "Qualitätskonzept teaching development":

Das Qualitätskonzept teaching development wird an der EUF die Studienbedingungen und die Lehrqualität im Bereich des auf Lehrämter vorbereitenden Studiums weiter stärken. Vorgesehen sind eine verbesserte Personalausstattung, die Fortbildung der Lehrenden sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung des Studiums.

Die Studierenden werden bei der Entwicklung und Umsetzung wissenschaftlicher Kernkompetenzen durch Tutorien (Kleingruppen) unterstützt. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird die Betreuung und Beratung der Studierenden in Tutorien durch „höhere Semester“ mit Unterrichtserfahrung in der Schule ergänzt. Die einzelnen Modulbeauftragten im Teilstudiengang Bildungswissenschaften sollen zu Qualitätsbeauftragten weitergebildet werden. Im Qualitätsentwicklungsprogramm teaching development werden damit drei Ansätze der Qualitätssicherung und Studiengangsentwicklung zusammengeführt:

  1. Im Fokus stehen zum einen die Lehrenden des Teilstudiengangs Bildungswissenschaften, die hochschuldidaktisch und interdisziplinar in gemeinsamen Vorbereitungs- und Weiterbildungskursen weitergebildet werden.
  2. Der zweite Ansatz fokussiert die Studierenden, die bei der Entwicklung und Umsetzung wissenschaftlicher Kernkompetenzen durch Tutorien unterstützt werden. Hier unterstützen außerdem zwei weiteren Maßnahmen, das „Forum Schule“ und die fachdidaktische „Lernwerkstatt“.
  3. Der dritte Ansatz zielt auf die Weiterbildung der einzelnen Modulbeauftragten zu Qualitätsbeauftragten, von der eine kontinuierliche und systematische Studiengangsentwicklung wesentlich abhängt.

Erreicht wird dies durch ein Bündel von Maßnahmen: die Einrichtung zweier Lehrprofessuren zu den Themen Medienpädagogik und Heterogenität / Sonderpädagogik, Schaffung zweier Stellen für Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben, die Einrichtung eines Tutorien- und eines Mentoringprogramms und die Einrichtung eines Studiengangsentwicklungs- und Weiterbildungsprogramms.

Zum Verbundvorhaben "Mehr StudienQualität durch Synergie – Lehrentwicklung im Verbund von Fachhochschule und Universität; Teilvorhaben Universität Flensburg":

Das Vorhaben ist ein gemeinsames Projekt der Fachhochschulen Kiel und Flensburg sowie der Europa-Universität Flensburg. Es zielt ab auf die Verbesserung der Lehre und Lehrqualifikation sowie der Studierqualität und Studiengangsentwicklung.

In der ersten Förderphase hat sich das Handlungsfeld Lehrentwicklung als Schwerpunkt der Arbeit und besonders wichtig für nachhaltige Interventionen herausgestellt.

Ziele der zweiten Förderphase sind die weitere Implementierung struktureller Voraussetzungen für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung der Lehre und die Verstetigung erfolgreicher Maßnahmen. Im Handlungsfeld Lehrentwicklung sollen die bisherigen Aktivitäten in ein Prozessmodell für das Studiengangsmanagement überführt werden, um Veränderungen zielorientiert und nachhaltig zu verankern. Die Angebote zur hochschuldidaktischen Weiterbildung und zum eLearning im Handlungsfeld Lehrqualifikation sollen eine Verbesserung der Lehrqualität bewirken und die Entwicklung einer neuen Qualität der Kommunikationskultur fördern. Ziel des Handlungsfeldes Studierqualität ist die Durchführung von Veranstaltungen für den Erwerb von Kernkompetenzen sowie die Weiterentwicklung von Studienberatungs- und Orientierungsangeboten. Zudem sollen Tutoring- bzw. Mentoring-Programme sowie Schulungsangebote für Tutor_innen/Mentor_innen ausgebaut werden. Im Handlungsfeld Qualitätsentwicklung wird das quantitative Verfahren zur Erhebung der studentischen Workload ergänzt um den Einsatz qualitativer Methoden zur Untersuchung des Studierverhaltens.