Fachhochschule Dortmund

Im SS 2012 waren 9.622 Studierende immatrikuliert. Die Erhöhung des Studierendenbestandes seit WS 2008/09 ist u.a. auf eine erfolgreiche Entwicklung neuer Studienangebote zurückzuführen.

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FH Dortmund

Ausgangslage der Hochschule:

Im SS 2012 waren 9.622 Studierende immatrikuliert. Die Erhöhung des Studierendenbestandes seit WS 2008/09 ist u.a. auf eine erfolgreiche Entwicklung neuer Studienangebote zurückzuführen. Mit 34 Bachelorstudiengängen und 15 Masterstudiengängen in den sieben Fachbereichen: Architektur, Design, Informations- und Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Angewandte Sozialwissenschaften und Wirtschaft hält die Hochschule ein breit gefächertes, modernes Studienangebot bereit.

Zum Einzelvorhaben "Heterogenität erfordert neue Wege im Studium":

Die Studierenden an der Fachhochschule Dortmund weisen einen sehr hohen Grad an Heterogenität auf, sowohl bei ihrer Herkunft, ihren unterschiedlichen Hochschulzugangsberechtigungen als auch ihren fachlichen Vorkenntnissen. Ziel der 1. Förderphase war es, mit dem Projekt „Heterogenität erfordert neue Wege im Studium“ den Studierenden in der Studieneingangsphase ein umfassendes Unterstützungsangebot anzubieten, um den Studienerfolg zu steigern. Dieses Ziel wurde durch die Umsetzung des folgenden Maßnahmenpaketes erreicht:

  • Individuell begleitende Beratung durch Mentoring- und Studienstandsgespräche, welche durch das Digitale Studienlogbuch dokumentiert werden
  • Passgenaue Förderung durch die Lehrmaßnahmen: Kritische Fächer, Repetitorium und Blended Learning

Das Beratungsangebot „Mentoring- und Studienstandsgespräche“ wurde von allen Fachbereichen in der formalen Studienstruktur festgeschrieben. Die Durchführung erfolgte durch obligatorische, leitfadengestützte Einzelgespräche, welche hochschulweit einen vergleichbaren Qualitätsstandard gewährleisten. Bei den Lehrmaßnahmen „Kritische Fächer“ und „Repetitorium“ hat der datengestützte Wirkungsvergleich gezeigt, dass der Prüfungserfolg sowohl im 1. als auch im 2. Semester gestiegen ist. Mit der Maßnahme „Blended Learning“ wurde ein zeit- und ortsunabhängiges Hilfsangebot zur Unterstützung des Prüfungserfolgs angeboten. Hierbei konnten sowohl das E-Learning-Angebot als auch die studentischen Zugriffsraten signifikant gesteigert werden.
Alle Maßnahmen wurden mit leichten Modifikationen antragskonform hochschulweit umgesetzt.

Die erfolgreich begonnene strukturelle Verankerung der Maßnahmen soll in der 2. Förderphase fortgesetzt und abgeschlossen werden. Der datengestützte Wirkungsvergleich zu den Lehrmaßnahmen soll fortgeführt werden und eine regelmäßige Evaluation zur Bewertung der Beratungsmaßnahmen durch die Studierenden erfolgen. Eine externe formative Evaluation soll die Weiterentwicklung des Gesamtprojektes fördern.