Fachhochschule Erfurt

Die FH Erfurt mit ihren ca. 4500 Studierenden ist eine Hochschule der angewandten Wissenschaften mit einer breiten fachlichen Vielfalt.

Logo HS Erfurt

FH Erfurt

Ausgangslage der Hochschule:

Die FH Erfurt mit ihren ca. 4500 Studierenden ist eine Hochschule der angewandten Wissenschaften mit einer breiten fachlichen Vielfalt. Auf die Anforderungen der Arbeitswelt sowie der gesellschaftlichen Vorgaben hat sie mit modularisierten Studienangeboten reagiert. Aus einer umfangreichen SWOT im Vorfeld der Antragsphase wurde deutlich, dass vor allem bei Anwendungsbezogenheit, der Verbesserung der Betreuungsrelation sowie der Optimierung der Studienbedingungen Verbesserungsbedarf besteht.

Zum Einzelvorhaben "Qualität der Lehre stärken – Anwendungsbezug und Qualitätskultur im Fokus":

Zentrale Ziele der ersten Förderphase waren, die Verbesserung der Personalausstattung, die Qualifizierung der Lehrenden und die weitere Optimierung der Studienbedingungen.

Die Verbesserung der Anwendungsbezogenheit sowie der Betreuungsquote wurde durch die Einrichtung von drei zusätzlichen Professuren sowie zwei zusätzlichen Lehrkräfte, die alle verstetigt wurden, erreicht. Zusätzlich unterstützten GastwissenschaftlerInnen die Lehre. Aufgrund des positiven Feedbacks wird das Programm fortgeführt und durch internationale WissenschaftlerInnen ergänzt.

Zudem unterstützte ein zentral gesteuertes Tutorienprogramm das Lernen in kleineren Übungsgruppen zur Senkung der Studienabbrecherquote. Zukünftig wird eine didaktische Vorbereitung und Begleitung der TutorInnnen das quantitativ gut wirksame Programm qualitativ verbessern.

Mit der Implementierung einer Basic-School zur Förderung der Schlüsselkompetenzen ist ein weiteres Teilziel erreicht. Eine hochschulweit nachhaltige Etablierung steht nun als Aufgabe unterstützt durch drei Lehrkräfte für besondere Aufgaben.

Die Verbesserung der didaktischen Qualifizierung der Lehrenden erfolgte durch zusätzliche hochschuldidaktische Coachings und Workshops sowie die Implementierung einer „Best-Practice“-Plattform. Die Bereitschaft der Lehrenden zur kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Lehre ist so deutlich gestiegen. Die Plattform wird künftig durch eine/n MitarbeiterIn, der/die zudem Lehrende bei der Entwicklung von anwendungsorientierten Lehrkonzepten unterstützt, in der Nutzbarkeit optimiert.

Ein zusätzlicher Mitarbeiter im Zentrum für Qualität trug deutlich zur Steigerung der Durchführung von Qualitätsentwicklungsprozessen bei. Nun stehen die Stärkung des Austausches zu qualitätsrelevanten Fragen, der Aufbau einer Qualitätskultur sowie die Umsetzung eines Qualitätsportals im Fokus.

Ein Online-Self-Assessment zur besseren Studienorientierung und Vermeidung von Fehlentscheidungen wurde entwickelt sowie inhaltlich für eine Fakultät umgesetzt. Es folgt nun die Bearbeitung der anderen Fakultäten.