Fachhochschule Kiel

Die Fachhochschule Kiel ist die größte Fachhochschule und zweitgrößte Hochschule des Landes Schleswig-Holstein. Etwa 7.200 Studierende sind in insgesamt 35 Studiengängen (18 Bachelor- und 17 Master-Studiengänge) eingeschrieben.

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FH Kiel

Ausgangslage:

Die Fachhochschule Kiel ist die größte Fachhochschule und zweitgrößte Hochschule des Landes Schleswig-Holstein. Etwa 7.200 Studierende sind in insgesamt 35 Studiengängen (18 Bachelor- und 17 Master-Studiengänge) eingeschrieben. An den Fachbereichen Agrarwirtschaft, Informatik und Elektrotechnik, Maschinenwesen, Medien, Soziale Arbeit und Gesundheit sowie Wirtschaft arbeiten 131 Professor_innen, 40 Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben sowie 310 Lehrbeauftragte.

Zum Einzelvorhaben "Lehre vielfältig gestalten - Qualifizierte Betreuung & Innovative Studienmodelle (LQI)":

Das Programm LQI der Fachhochschule Kiel zielt auf die Verbesserung von Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre. Es besteht aus zwei Handlungsfeldern (HF) und 16 Maßnahmen (M) in Teilprojekten.

Das Handlungsfeld I „Beratung und Betreuung von Studierenden" zielt auf die Verstärkung von Betreuungs- und Beratungsangeboten insbesondere in der Studieneingangsphase sowie für Studierende mit besonderem Beratungsbedarf, die Unterstützung bei der Lehrorganisation, Prüfungen und Tutorien, die Betreuung in kleinen Lerngruppen und Mentorenprogrammen.

Das Handlungsfeld II „Innovative Studienmodelle" zielt auf neue Studienmodelle, Erhöhung des Praxisbezuges bei Bachelor-Studiengängen, Ausgestaltung der Studieneingangsphase für eine heterogen zusammengesetzte Studierendenschaft. Der Arbeitsplan erstreckt sich über die gesamten sechzig Monate, wobei die Maßnahmen zur Studieneingangsphase, also das Arbeitsfeld 1, Priorität genießt, und Teilprojekte im Verlauf der Förderphase nach Einführung bereits allmählich in nachhaltige Formen überführt werden sollen (z. B. Erwerb der Fachsprache, Verbesserung der Inklusion oder der Studierendenservice) . Insbesondere die Teilprojekte zu den geplanten strukturellen Veränderungen bedürfen einer längeren Anlaufphase, bis sie ihre Wirkung entfalten können. Einige Teilprojekte sollen bereits während des Förderzeitraums in Nachhaltigkeit übergehen, wie das "Industrie-begleitete Studium", "MA-Studierende lehren im Bachelorstudiengang" oder das Roberta Regio-Zentrum.

Zum Verbundvorhaben "Mehr StudienQualität durch Synergie – Lehrentwicklung im Verbund von Fachhochschule und Universität; Teilvorhaben Fachhochschule Kiel":

Das Vorhaben ist ein gemeinsames Projekt der Fachhochschulen Kiel und Flensburg sowie der Europa-Universität Flensburg. Es zielt ab auf die Verbesserung der Lehre und Lehrqualifikation sowie der Studierqualität und Studiengangsentwicklung.

In der ersten Förderphase hat sich das Handlungsfeld Lehrentwicklung als Schwerpunkt der Arbeit und besonders wichtig für nachhaltige Interventionen herausgestellt.

Ziele der zweiten Förderphase sind die weitere Implementierung struktureller Voraussetzungen für eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung der Lehre und die Verstetigung erfolgreicher Maßnahmen. Im Handlungsfeld Lehrentwicklung sollen die bisherigen Aktivitäten in ein Prozessmodell für das Studiengangsmanagement überführt werden, um Veränderungen zielorientiert und nachhaltig zu verankern. Die Angebote zur hochschuldidaktischen Weiterbildung und zum eLearning im Handlungsfeld Lehrqualifikation sollen eine Verbesserung der Lehrqualität bewirken und die Entwicklung einer neuen Qualität der Kommunikationskultur fördern. Ziel des Handlungsfeldes Studierqualität ist die Durchführung von Veranstaltungen für den Erwerb von Kernkompetenzen sowie die Weiterentwicklung von Studienberatungs- und Orientierungsangeboten. Zudem sollen Tutoring- bzw. Mentoring-Programme sowie Schulungsangebote für Tutor_innen/Mentor_innen ausgebaut werden. Im Handlungsfeld Qualitätsentwicklung wird das quantitative Verfahren zur Erhebung der studentischen Workload ergänzt um den Einsatz qualitativer Methoden zur Untersuchung des Studierverhaltens.