Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (FAU) hat für fast 40.000 Studierenden an fünf Fakultäten in 244 Studiengängen ein sehr differenziertes Fächerspektrum entwickelt. Sie ist eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands.

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FAU Erlangen-Nürnberg

Ausgangslage der Hochschule:
Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (FAU) hat für fast 40.000 Studierenden an fünf Fakultäten in 244 Studiengängen ein sehr differenziertes Fächerspektrum entwickelt. Sie ist eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Im Mittelpunkt der Lehre steht die wissens- und methodenbasierte Ausbildung der Studierenden zu kritischen, eigenverantwortlichen Persönlichkeiten, die ihre erworbenen Kompetenzen selbständig und verantwortungsvoll zum Wohl der Gesellschaft anwenden.

Zum Einzelvorhaben "QuiS - Qualität in Studium und Lehre an der FAU":
Seit Mitte 2012 wird das Projekt QuiS – „Qualität in Studium und Lehre“ erfolgreich an der FAU durchgeführt. Mit QuiS wird der Einstieg ins Studium erleichtert, die Abbruchquoten gesenkt, die Lehrqualität verbessert und die Zufriedenheit der Studierenden gesteigert. Die Maßnahmen sind in vier Handlungsfelder gegliedert: Erleichtern des Studieneinstiegs, Verbesserung der Personalausstattung sowie Qualifizierung des Personals, Sicherung der Lehrqualität und Entwicklung innovativer Lehr- und Lernmodelle.

Das Projekt QuiS ist zu einer zentralen und unverzichtbaren Triebkraft für die Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen sowie für die Umsetzung innovativer Lehrformen an der FAU geworden. Durch QuiS ist es gelungen, das Thema Qualität in Studium und Lehre dauerhaft präsent zu machen. Die Universitätsleitung hat bereits jetzt eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um das Thema Qualität in der Lehre hervorzuheben, entscheidend voranzutreiben und die Ziele von QuiS nachhaltig zu unterstützen. Die entsprechenden Ressourcen werden ebenfalls bereitgestellt.

Für die 2. Förderphase sind in der Folge einer detaillierten Analyse vier allgemeine Schwerpunkte herausgearbeitet worden: Umgang mit Heterogenität, Digitalisierung der Lehre, Internationalisierung und Stärkung der Interdisziplinarität. In der QuiS-Fortsetzung setzt die FAU auf Kontinuität der erfolgreichen Maßnahmen und den Start neuer Maßnahmen im Bereich Innovation und Digitalisierung der Lehre sowie auf die Nutzung von Synergien zwischen den Teilprojekten.

Die beabsichtigten Maßnahmen stehen im Einklang mit den strategischen Zielen sowie Leitbildern der FAU. Hauptziel ist es, QuiS als das Instrument für die dauerhafte Etablierung einer Gesamtstrategie der FAU zur Verbesserung der Qualität in Studium und Lehre zu positionieren.
 

Zum Verbundvorhaben "ProfiLehrePlus – Hochschullehre Bayern 2020; Teilvorhaben Universität Erlangen-Nürnberg":
Übergeordnetes Ziel der ersten Förderperiode war es, bedarfsorientierte, hochschuldidaktische Angeboten für spezielle Zielgruppen und Fachbereiche zu entwickeln und an den Fakultäten zu etablieren. Das Projekt konzentrierte sich auf drei Schwerpunkte zur Verbesserung der Lehre: fachspezifischen Maßnahmen, innovative formative Evaluationsverfahren und die Förderung von Multiplikatoren in der Lehre.

Besonders erfolgreich waren längerfristige, handlungsorientierte lehrbegleitende Maßnahmen, wie z. B. Folllow ups oder begleitetes, informelles Lernen mit praktischen Handreichungen. Die Qualitative Zwischenevaluation hat sich als wertvolles Instrument zur Verbesserung der Lehre bewährt und wurde an zwei Fakultäten etabliert.  Der Erfolg und die Nachhaltigkeit fakultätsspezifischer Maßnahmen hängen jedoch stark vom Engagement und den Entscheidungskompetenzen der Ansprechpartner an den Fakultäten ab.

In der zweiten Förderphase sollen die Maßnahmen aus der ersten Förderphase weitergeführt werden, aber verstärkt transferfördernde lehrbegleitende Formate gemeinsam mit Lehrenden an den Fakultäten entwickelt werden. Durch konkrete Praxisaufgaben, kollegiale Hospitationen und strukturierte Selbstlern- und Reflexionsphasen sollen die Lehrenden nachhaltig hochschuldidaktische Kompetenzen erwerben und sich untereinander vernetzen. Der Einsatz digitaler Medien soll dies unterstützen. Um hochschuldidaktische Aspekte nachhaltig an den Fakultäten zu etablieren, sollen auch neue Zielgruppen wie neuberufene Professoren adressiert werden. Angebote zur Internationalisierung sollen Lehrenden bei der Ausrichtung ihrer Lehrveranstaltungen auf einen zunehmend internationalen Kontext unterstützen.