Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die Universität Jena kennzeichnet ein forschungsorientiertes Profil und eine hoch entwickelte interdisziplinäre Kooperationskultur. Das Studienangebot der größten Thüringer Hochschule bildet das Spektrum einer Volluniversität fast vollumfänglich ab.

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Uni Jena

Ausgangslage der Hochschule:
Die Universität Jena kennzeichnet ein forschungsorientiertes Profil und eine hoch entwickelte interdisziplinäre Kooperationskultur. Das Studienangebot der größten Thüringer Hochschule bildet das Spektrum einer Volluniversität nahezu vollumfänglich ab. Neben den auf ein staatliches bzw. kirchliches Examen ausgerichteten Studiengängen (Rechtswissenschaft, Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie, Lehramt, Theologie) kann aus über 80 Angeboten auf Bachelorebene und 66 Masterprogrammen gewählt werden.



 

Zum Einzelvorhaben "ProQualität Lehre - Förderung der Lehr-, Betreuungs- und Evaluationskultur an der Friedrich-Schiller-Universität Jena":
Im Rahmen des Projekts „ProQualität Lehre“ beabsichtigt die Friedrich-Schiller-Universität mit einem abgestimmten Maßnahmenpaket die Implementierung des universitären Qualitätsentwicklungskonzeptes zu unterstützen und die Studienbedingungen sowie die Qualität der Lehre nachhaltig zu bessern. Als Weiterentwicklung des universitären Konzepts zur kontinuierlichen Verbesserung der Lehr- und Studiensituation ergeben sich folgende ineinandergreifende Einzelvorhaben:

  • Implementierung eines abgestimmten Tutoren- und Mentorenprogramms
    Die Neuausrichtung der bestehenden Tutorienangebote und ihre Ergänzung um ein Tutorenschulungskonzept werden positive Effekte für die Betreuungsqualität erzeugen und eine verbesserte Begleitung der Studieneingangsphase gewährleisten. Mit zusätzlichen Mentoren stehen den Studierenden überdies feste Ansprechpartner/-innen zur Verfügung, an die sie sich mit im Studienverlauf auftretenden individuellen Fragen und Problemen wenden können.
  • Etablierung von Qualitätsentwicklungskoordinatoren auf Fakultätsebene
    Durch als Prozesspromotoren agierende Koordinatoren / Koordinatorinnen in den Fakultäten wird die Akzeptanz und Effizienz neuer Verfahren der Qualitätsentwicklung in den organisatorischen Grundeinheiten der Universität gesteigert und die Bereitschaft zu einer kontinuierlichen und aktiven Unterstützung erhöht. So kann die Ausprägung einer umfassenden Qualitätskultur in der Universität weiter gefördert werden.
  • Ausbau der zentralen Servicestelle LehreLernen
    Infolge des Ausbaus der Servicestelle LehreLernen kann ein erweitertes, am hochschuldidaktischen Qualifizierungsbedarf ausgerichtetes Kurs- und Beratungsprogramm angeboten werden, das auf eine stärker anwendungs- und berufsbezogene Lehre, eine lernzielgerechte Veranstaltungsstrukturierung und Prüfungsgestaltung sowie eine gezielte Anleitung und Begleitung von Lernprozessen ausgerichtet sein wird.
  • Ausbau des Universitätsprojektes für Lehrevaluation
    Die mit dem Universitätsprojekt Lehrevaluation verbundenen Entwicklungsvorhaben führen zu einer Vergrößerung der für die Qualitätsentwicklung nutzbaren Datenbasis und ermöglichen eine anforderungsgerechte Aufbereitung und effiziente Nutzung der in studien- und qualitätsbezogenen Befragungen gewonnenen Informationen.

Zum Verbundvorhaben "Studieren im Verbund Uni/FH. Programm zur Flexibilisierung individueller Studienverläufe und Förderung hochschultypübergreifender Lehrkooperationen; Teilvorhaben Friedrich-Schiller-Universität Jena":
Das Verbundprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und des Universitätsklinikums Jena ist auf eine Stärkung der Hochschulzusammenarbeit im Bereich Studium und Lehre ausgerichtet.
Grundlegende Projektziele bestehen
- in der Entwicklung und Implementierung kooperativer Lehr- und Studienmodelle
- der Gestaltung strukturierter Übergangsszenarien für den Wechsel zwischen beiden Hochschulen sowie
- der abgestimmten Beratung Studieninteressierter und Studierender.

Im Verlauf der ersten Förderperiode sind entlang disziplinärer Schnittstellen unterschiedliche Ansätze erprobt worden, Kooperationspotentiale im Bereich der Studiengestaltung und Studierendenbetreuung zu nutzen. So wurden Module für Studierende der jeweils anderen Hochschule geöffnet, um innerhalb bestehender Studiengänge breitere Wahlmöglichkeiten und Chancen zur individuellen Profilbildung zu bieten. Darüber hinaus konnte ein gemeinsam getragener Bachelorstudiengang neu eingeführt werden.

In der zweiten Förderperiode soll eine Sicherung der bislang erreichten Projekterfolge gewährleistet und eine Weiterentwicklung und Erweiterung der in Abstimmung beider Hochschulen eröffneten Studienmöglichkeiten erreicht werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf der Qualifizierungsstufe des Masterstudiums liegen. Überdies sollen durch eine gezielte hochschuldidaktische Beratung und Qualifizierung der Lehrenden vermehrt Impulse für die innovative Gestaltung des gemeinsamen Lehrens und Lernens im Projektkontext gesetzt werden.