Georg-August-Universität Göttingen

An der Georg-August-Universität sind derzeit rund 31.000 Studierende immatrikuliert. Ein Anteil von zwölf Prozent internationalen Studierenden belegt die internationale Anziehungskraft, die die Universität traditionell besitzt.

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Ausgangslage der Hochschule:
An der Georg-August-Universität sind derzeit rund 31.000 Studierende immatrikuliert. Ein Anteil von zwölf Prozent internationalen Studierenden belegt die internationale Anziehungskraft, die die Universität traditionell besitzt. Das Studienangebot ist geprägt durch hervorragende Studienbedingungen in den Natur- und Lebenswissenschaften sowie einer in Deutschland nur an wenigen Hochschulen vertretenen Vielfalt der Fächer in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften.

Zum Einzelvorhaben "GÖTTINGEN CAMPUS QPLUS - Qualitätsprogramm für Lehre und Studium":
Mit Göttingen Campus QPLUS möchte die Universität Göttingen die Qualität in Lehre und Studium nachhaltig verbessern. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Studienwahl  zu erleichtern, Studienabbruchquoten zu mindern, die Studiendauer zu verkürzen und die Zahl erfolgreicher Studienabschlüsse zu erhöhen. Im Vorfeld der 1. Förderperiode wurden dazu fünf Handlungsfelder identifiziert: Die Ausgestaltung der Studieneingangsphase, die Verbesserung der Personalausstattung insb. durch zusätzliche Professuren, der Ausbau des universitätseigenen Qualitätsmanagements, der Ausbau der Weiterqualifizierungsangebote sowie Freiraum für Innovationen in Studium und Lehre.

Der eingeschlagene Weg zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität wird konsequent fortgesetzt. Durch die vorgezogene  Besetzung von Professuren werden ungünstige Betreuungsrelationen in studierendenstarken Fächern verbessert und Möglichkeiten für neue Lehrangebote geschaffen. In der hochschuldidaktischen Weiterqualifizierung werden Querschnittsthematiken wie forschungsorientiertes Lehren und Lernen oder Gender und Diversity stärker verankert.  Innovationen in Studium und Lehre werden durch Wettbewerbe und Ausschreibungen für Studierende und Lehrende angeregt. Die Entwicklung digitaler Lehr- und Lernformate wird über alle Fakultäten unterstützt. Komplementär zu den Instrumenten des internen Qualitätsmanagements sollen Wirksamkeitsanalysen durchgeführt werden mit dem Ziel, eine verlässliche und nachhaltige Grundlage für die Entwicklung und Steuerung von Qualitätssicherungsprozessen zu schaffen.

In einer Vielzahl von Maßnahmen werden Angebote und Strukturen entwickelt, die Bestand haben und über die Projektlaufzeit hinweg genutzt werden. Zudem wird die Universität erfolgreiche Projektteile verstetigen, um die erreichten Fortschritte zur Stärkung der Qualität der Lehre und Verbesserungen der Studienbedingungen nachhaltig zu sichern und deren weitere Entwicklung auch nach Förderende dauerhaft zu gewährleisten.

Zum Verbundvorhaben "eCompetence and Utilities for Learners and Teachers; Teilvorhaben Universität Göttingen":
Ziel von eCULT war es, unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen im Einsatz digitaler Lerntechnologien zur Verbesserung der Lehre in die Breite zu tragen. In drei didaktischen Handlungsfeldern (Lehr-/Lernorganisation, videobasiertes Lehren & Lernen, eAssessment) wurden digitale Werkzeuge (Utilities) weiterentwickelt und die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden im Umgang mit diesen Werkzeugen (eCompetences) durch Beratung und Schulung erhöht.

Aufgrund des breiten Kompetenzspektrums des Verbunds der Wissens- und Good-Practice-Transfer über die Hochschulgrenzen hinweg deutlich gesteigert werden. Durch eCULT wurden Werkzeuge gleichmäßiger eingesetzt, der audiovisuelle Anteil in der Lehre erhöht und die Unterstützungsangebote verbessert.

In eCULT+ werden diese zusätzlichen Maßnahmen umgesetzt:

  • Unterstützung vertiefter anwendungsbezogener Bedarfe von Lehrenden und Studierenden beim Einsatz digitaler Lehr-/Lerntechnologien. durch vertiefte, fachspezifische Ausrichtung der Beratungs- und Qualifizierungsangebote.
  • Entwicklung technischer Möglichkeiten, die schwerpunktmäßig das Selbstlernen der Studierenden anforderungsgerecht stärker unterstützen.
  • Auf hochschulpolitischer Ebene wird von den Projektbeteiligten auf eine stärkere curriculare Integration digitaler Lerntechnologien hingearbeitet. Die Sichtbarkeit der angebotenen Leistungen soll erhöht werden.

Die Universität Göttingen konzentriert sich im Rahmen des Verbundprojekts vor allem auf drei Themenbereiche:

  • Qualitätsaspekte summativer E-Assessments (E-Prüfungen). Entwicklung und Erprobung von Konzepten, Workflows und Standards für den Einsatz von E-Prüfung (z.B. mit Ilias) in verschiedenen Fächern.
  • Videobasiertes Lehren und Lernen:. Einsatz von interaktiven Medien in Präsenzveranstaltungen, Vorlesungsaufzeichnungen und Videoannotationen.
  • Weiterentwicklung Stud.IP: Die Verbesserung der Usability, Ausbau der didaktischen Einsatzmöglichkeiten des Lernmanagementsystems Stud.IP.