Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Albstadt-Sigmaringen ist eine staatliche Fachhochschule in der Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg.

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HS Albstadt-Sigmaringen

Ausgangslage der Hochschule:

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Albstadt-Sigmaringen ist eine staatliche Fachhochschule in der Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg. Sie liegt mit ihren beiden Standorten Albstadt (Schwäbische Alb) und Sigmaringen (obere Donau) im südlichen Teil des Bundeslandes und gehört zu den Wirtschaftsräumen Neckar-Alb und Oberschwaben-Bodensee. Die Studierendenzahl liegt aktuell bei ca. 2620 (Stand Juli 2012). Die Hochschule gliedert sich in drei Fakultäten, die dem klassischen Profil einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ehemals Fachhochschule) entsprechend Studienprogramme aus den Bereichen Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften sowie Informatik/Informationstechnik anbieten.
 

Zum Einzelvorhaben "Mehr Qualität in der Lehre":

Das Vorhaben „Mehr Qualität in der Lehre“ ruht auf den folgenden drei Säulen:

  1. Vorgezogene Berufung von drei Professorenstellen im Grundlagenbereich, insbesondere in Problemfächern mit hohen Durchfallquoten.
  2. Einstellung von hauptamtlichem Lehrpersonal zur Professionalisierung der Tutorentätigkeit (vier Mittelbaustellen).
  3. Maßnahmen zur Weiterqualifizierung des Lehrpersonals im Bereich der Hochschuldidaktik.

Mit den Fördermitteln kann das hauptamtliche Lehrpersonal um fast 10% zeitlich befristet aufgestockt werden. Wir federn damit die Phase höchster Auslastung u.a. verursacht durch den doppelten Abitursjahrgang, das Aussetzen der Wehrpflicht sowie die letztmalig geburtenstarken Jahrgänge ab. Ziel ist eine spürbar verbesserte Betreuungsrelation in den Grundlagenmodulen.

Nach Umstellung auf das Bachelor / Master-System haben sich die Abbrecherquoten in den Bereichen Ingenieurwissenschaften sowie Informatik / Informationstechnik eher erhöht. Erklärtes Ziel ist eine Reduzierung der Abbrecherquote mittelfristig (fünf Jahre) auf  30%, langfristig (zehn Jahre) auf  25% (Niveau an Fachhochschulen in BW zu Beginn der 1990iger Jahre).

Die Studienanfängergruppen zeigen sich bez. der Studieneingangsvoraussetzungen zunehmend heterogen. Ein Ausgleich wird geschaffen

  • durch das Angebot eines Propädeutikums für Studienanfänger im Umfang von ca. drei Wochen vor Vorlesungsbeginn,
  • über die Durchführung von ausgewählten Tutorien unter Anleitung des jeweiligen Fachdozenten. Grundidee ist ein offenes Lernzentrum als Anlaufstelle für Studierende mit unzureichenden Vorkenntnissen und Leistungsproblemen.

Die Qualifizierung/Weiterqualifizierung des Lehrpersonals im Bereich der Lehr- und Prüfungsdidaktik soll im Rahmen von turnusmäßigen „inhouse“-Veranstaltungen unter Einbeziehung der Studierenden aufgebaut werden. Als mittelfristiges Ziel sollen vierzig Prozent der Professoren / Professorinnen angesprochen werden, bei den Lehrbeauftragten liegt die Zielmarke bei dreißig Prozent. Dieses Maßnahmepaket erfüllt in besonderer Weise das Kriterium der Nachhaltigkeit. Das Primat der Lehre wird erweitert zum Primat exzellenter Lehre, unterstützt durch einen hochschulinternen Qualitätszirkel.