Hochschule Aschaffenburg

Die Hochschule Aschaffenburg liegt im Rhein-Main-Gebiet. Viele Absolvent/innen nehmen bei stark exportorientierten Arbeitgebern in der Region eine Beschäftigung auf.

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HS Aschaffenburg

Ausgangslage der Hochschule:
Die Hochschule Aschaffenburg liegt im Rhein-Main-Gebiet. Viele Absolvent/innen nehmen bei stark exportorientierten Arbeitgebern in der Region eine Beschäftigung auf. Angrenzend sind im Finanzzentrum Frankfurt/M. und dem internationalen Flughafen global agierende Unternehmen angesiedelt, die akademisch ausgebildetes Personal suchen, das neben soliden Fachkompetenzen auch Schlüsselqualifikationen wie Fremdsprachenkenntnisse, interkulturelle Kompetenzen sowie Auslandserfahrung vorweisen kann.

Zum Einzelvorhaben "GLOBUS 2020: Career Service der Hochschule Aschaffenburg - global und serviceorientiert":

Einrichtung eines hochschulweiten Career Service Centers:

  • Allgemeine Studienberatung mit Kontakt zu Schulen
  • Karriereberatung für Studierende
  • Thematische Veranstaltungen, um Studierende und Firmenvertreter zu vernetzen
  • Campus Careers als jährliche Hochschulmesse
  • Job Portal für Stellenangebote von Unternehmen
  • Kontaktpflege zu Ehemaligen mit dem Mentorenprogramm alumni4students

Außercurriculare Kurse zum Aufbau von personalen Kompetenzen werden von den Studierenden insbesondere im Hinblick auf die internationale Arbeitswelt nachgefragt. Individuelle Beratung, wie z.B. beim Bewerbungsmappencheck, wird für Studierende immer wichtiger. Eine Studienberatung vor Ort wird dringend benötigt: Viele Schüler/innen sind von den zahlreichen Studienangeboten und diversen Studienmodellen überfordert. Der Kontakt zu den Unternehmen über die Hochschulmesse und andere Veranstaltungen kommt den Studierenden zugute. Die Einbindung der Hochschule in die Region und die "Third Mission" gewinnen zunehmend an Bedeutung im Hinblick auf die Fachkräftesicherung und regionale Entwicklung. Eine Einheit wie der Career Service kann hier als Scharnier zwischen Unternehmen und Hochschule bzw. Ehemaligen und Studierenden wirken.

Der Career Service konsolidiert die erfolgreichen Angebote der ersten Förderphase und entwickelt sie weiter, um den Studierenden den optimalen Start ins Berufsleben zu ermöglichen und Unternehmen hochqualifizierte Berufstätige zu vermitteln. Durch zielgerichtete Evaluation wird der kontinuierliche Verbesserungsprozess in der zweiten Förderphase gestärkt. Angesichts von mehr als 60 Veranstaltungen pro Semester ist die Einführung einer IT-gestützten Lösung zum Teilnehmer- und Kursmanagement erforderlich. Um die Studierenden schneller auf die Angebote des Career Service und der Hochschule hinzuweisen soll eine App für Smartphones entwickelt werden. Mehr individuelle Beratung für Studierende wird die Aufstockung der Personalkapazität ermöglichen.

Zum Verbundvorhaben "Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering (EVELIN); Teilvorhaben Fachhochschule Aschaffenburg":
Das Verbundprojekt "Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering (EVELIN)" verbessert die Lehrqualität durch Professionalisierung des Lehrens und Lernens im Software Engineering (SWE) für den Studiengang Mechatronik. Im Ergebnis sollten Kompetenzprofile entwickelt, didaktische Ansätze wissenschaftlich bewertet und systematische Handlungsempfehlungen für Lehrende des Software Engineering der o.g. Studienfächern erarbeitet und publiziert werden. Die Absolventen sollen besser dazu befähigt werden, sich passgenau die erforderlichen fachlichen, sozialen u. persönlichen Kompetenzen anzueignen, in beruflichen Alltagssituationen anzuwenden und die Herausforderungen des lebenslangen Lernens besser zu meistern.
Im Rahmen der bisherigen Aktivitäten wurden Kompetenzprofile für die Software Engineering Ausbildung erarbeitet. Auf Basis dieser Profilekonnten neue Lehr-/Lernarrangements (LLAs) konzipiert, in den Modulen Informatik mit Programmiergrundlagenausbildung und im Modul Software Engineering  durchgeführt und evaluiert werden. Insbesondere konnten dadurch die Studierenden ihre überfachlichen Kompetenzen verstärkt ausprägen Zugleich wurde deutlich, dass im Bereich der Lehre von Software Engineering bisher kaum wissenschaftliche Erkenntnisse gesammelt wurden. Das Projekt konnte dadurch im Rahmen von zahlreichen wissenschaftlichen Veranstaltungen auf nationaler und internationaler Ebene große Beachtung erfahren und die Relevanz des Lernens und Lehrens von Software Engineering verdeutlichen.

In der 2. Förderperiode soll die Fachdidaktik im Software Engineering weitergehend ausgebaut werden. Der kompetenzorientierte Ansatz soll durch Messung der Kompetenzen, die die Studierenden erwerben, mittels geeigneter Instrumentarien abschließend auch im Bereich der Wirksamkeit von Lehr-/Lernarrangements weiterverfolgt werden. Mittels eines in Entwicklung befindlichen Repositories sollen die LLAs konserviert und übertragbar gemacht werden.