Hochschule Coburg

Die Hochschule Coburg ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften. Das zeigt sich im praxisorientierten Studium und in der anwendungsbezogenen Forschung. Für über 5000 Studierende bietet sich ein breites fachliches Spektrum.

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HS Coburg

Ausgangslage der Hochschule:
Die Hochschule Coburg ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften. Das zeigt sich im praxisorientierten Studium und in der anwendungsbezogenen Forschung. Für über 5000 Studierende bietet sich ein breites fachliches Spektrum: Die Hochschule Coburg bietet 22 Bachelor- und 14 Master-Studiengänge mit den Schwerpunkten Bauen und Design, Wirtschaft und Versicherungswirtschaft, Soziale Arbeit und Gesundheit, Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Angewandte Naturwissenschaften an.

Einzelvorhaben "Der Coburger Weg - Antworten auf die Herausforderungen des Studierens von morgen":
Ziel des Projekts ist es, den Absolventen neben einer fachlich exzellenten Ausbildung das Wissen für gesellschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln und ihr Verantwortungsbewusstsein zu stärken.

Die Studierenden arbeiten gemeinsam mit ihren Lehrenden in interdisziplinär zusammengesetzten Gruppen an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen und Praxisprojekten. Neben der Vermittlung von Fachwissen haben die Studierenden die Möglichkeit, sich mit philosophischen sowie kulturellen Fragestellungen auseinanderzusetzen und sich Schlüsselqualifikationen anzueignen. Ein hoher Stellenwert im Projekt kommt der individuellen Förderung während der ersten drei Studiensemester einschließlich umfangreicher Erstsemester- und Fachtutorate zu. Um zu kontrollieren, ob die vorgenannten Ziele erreicht wurden, wird das Projekt wissenschaftlich evaluiert; alle Angebote werden hochschuldidaktisch begleitet und weiterentwickelt.

Das Projekt hat gemeinsam mit dem gezielten Ausbau der Bachelorstudiengänge wesentlich zur Attraktivität der Hochschule Coburg beigetragen. Insbesondere durch die interdisziplinären Formate konnte der durch die demografische Entwicklung in Oberfranken und Südthüringen bedingte Rückgang der Studienberechtigten spürbar aufgefangen werden.

Das Projekt startete mit fünf Pilotstudiengängen aus drei Fakultäten. Zu Beginn der 2. Förderphase werden bereits 11 Studiengänge aus fünf Fakultäten beteiligt sein. Zudem werden die vier interdisziplinären Module, die als Pflichtmodule in die Curricula übernommen wurden, thematisch stärker fokussiert sowie in organisatorischer Hinsicht flexibilisiert. Bewährte Angebote aus dem Bereich der individuellen Förderung werden optimiert. Neu hinzu kommt die Programmsäule COInnovation, deren Kern ein interner Innovationsfonds darstellt. Innerhalb dieser Säule werden Lehr- und Studierfähigkeit mit innovativen Formaten gefördert, die Entwicklung neuer Lehr-/Lernkonzepte angestoßen sowie Vernetzungsarbeit mit der wissenschaftlichen Community betrieben.
 

Verbundvorhaben "Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering (EVELIN); Teilvorhaben Hochschule Coburg":
EVELIN ist ein Verbundprojekt der Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Kempten, Landshut (nur 1. Förderperiode), Neu-Ulm und Regensburg (www.evelinprojekt.de). EVELIN befähigt Studierende verschiedenster Studiengänge, bei all ihrer Verschiedenheit, sich passgenau die nötigen fachlichen, sozialen, persönlichen und methodischen Kompetenzen anzueignen, um in der beruflichen Praxis des Software Engineering erfolgreich zu arbeiten. Auch sollen sie nach Studienabschluss mit dem rasanten Wandel der Informationstechnologie im Allgemeinen und des Software Engineering im Besonderen Schritt halten können.

Um dies zu erreichen, wurden in der ersten Förderphase an den beteiligten Standorten eine Vielzahl meist aktivierender, kompetenzorientierter und problem-zentrierter Lehr-Lern-Settings konzipiert, umgesetzt und evaluiert. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden zusammen mit einem methodischen Rahmen die Grundzüge einer Fachdidaktik für Software Engineering, die in einer ersten Version entwickelt wurde und kontinuierlich weiter verfeinert und erweitert werden muss.

In der zweiten Förderperiode ist geplant, die Lehr-Lern-Settings systematisch kompetenzorientiert weiterzuentwickeln und auszubauen, die methodische Basis zu festigen und die Grundlage für die Nachhaltigkeit der gewonnenen Erkenntnisse zu legen. Dazu zählen insbesondere die Entwicklung und Umsetzung zielgruppenspezifischer fachdidaktischer Ansätze, die systematische Ergebnisdokumentation und -evaluation, die fachdidaktische Weiterbildung und Unterstützung der Lehrenden, die intensive Berücksichtigung überfachlicher Kompetenzen sowie der Heterogenität der Studierenden. Zudem soll die Übertragung der gewonnenen Erkenntnisse auf benachbarte Disziplinen verstärkt betrachtet werden.

Im Sinne der Nachhaltigkeit ist eine Verstetigung zur strukturellen Verankerung und kontinuierlichen Weiterentwicklung der Fachdidaktik für Software Engineering und der Unterstützung bei deren Anwendung anzustreben.