Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Hildesheim/Holzminden/Göttingen

Die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen ist mit ca. 5.000 Studierenden die Fachhochschule für Südniedersachsen.

Logo HAWK

HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen

Ausgangslage der Hochschule:
Die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen ist mit ca. 5.000 Studierenden die Fachhochschule für Südniedersachsen. An den Fakultäten Bauen und Erhalten, Gestaltung, Management, Soziale Arbeit, Bauen, Naturwissenschaften und Technik, Ressourcenmanagement sowie Soziale Arbeit und Gesundheit werden 36 Bachelor- und Master-Studiengänge angeboten, davon 20 in Teilzeit. HAWK plus bietet den Studierenden zusätzlich ein  Individuelles Profilstudium an.

Zum Einzelvorhaben "LernkulTour":
Das Projekt LernkulTour hat im Qualitätspakt Lehre an zahlreichen Maßnahmen in den Bereichen Studieneingangsphase (STEP), Begleitetes Selbststudium (BEST), Kompetenzorientiertes Lehren und Prüfen (KOOR) sowie Qualitätsmanagement (QM2L) gearbeitet.

Studierende kommen dadurch in den Genuss optimierter Lehr Lernformen. Für Lehrende wurde ein hochschuldidaktisches Fortbildungs- und Beratungsprogramm aufgelegt. Im Bereich Qualitätsmanagement wurde ein umfassendes System erarbeitet, mit dem die Lehr- und Studienqualität an der HAWK dauerhaft evaluiert und unterstützt werden kann.

Von den Ergebnissen des Projektes LernkulTour in den Bereichen STEP, KOOR, BEST und QM2L profitieren die Fakultäten der HAWK als Ganze. Die Methoden, Verfahren und Prozesse werden sukzessive in die Abläufe an den Fakultäten implementiert mit dem Ziel, diese zum strukturellen Bestandteil in den Fakultäten werden zu lassen.

Alle Maßnahmen zielen letztlich darauf ab, optimierte Bedingungen für das fachliche Studium und die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden zu bieten. Aber auch die in der Lehre tätigen Mitarbeitenden sollen eine für sie spürbare Handlungserweiterung in ihren hochschuldidaktischen Kompetenzen erfahren.

Die von LernkulTour entwickelten Maßnahmen werden in Form von Methoden- und Verfahrensbeschreibungen dokumentiert. Somit ist die Voraussetzung für eine spätere, projektunabhängige Nutzung, auch durch andere Hochschulen, geschaffen. Projektergebnisse werden darüber hinaus im Rahmen von Tagungsbeiträgen und Veröffentlichungen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Grundsätzlich können viele der entwickelten Konzepte auch in anderen Bildungsorganisationen umgesetzt werden.

Das Ziel des Projektes LernkulTour besteht in der zweiten Förderphase in der Vertiefung der bewährten Konzepte und deren nachhaltigen Implementierung.

Zum Verbundvorhaben "eCompetence and Utilities for Learners and Teachers; Teilvorhaben HAWK":
Ziel von eCULT war es, die unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen im Einsatz digitaler Lerntechnologien zur Verbesserung der Lehre in die Breite zu tragen. Dazu wurden in drei didaktischen Handlungsfeldern (Lehr-/Lernorganisation, videobasiertes Lehren & Lernen, eAssessment) die digitalen Werkzeuge (Utilities) weiterentwickelt und die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden im Umgang mit diesen Werkzeugen (eCompetences) durch Beratung und Schulung erhöht.

Aufgrund des breiten Spektrums von Kompetenzen der Verbundpartner konnte durch ein Netzwerk von Expertinnen und Experten der in Niedersachsen geübte rege Wissens- und Good-Practice-Transfer über die Hochschulgrenzen hinweg noch einmal deutlich gesteigert werden. Durch die Maßnahmen von eCULT wurden der an den Hochschulen ungleichmäßige Werkzeugeinsatz reduziert, der audiovisuelle Anteile in der Lehre erhöht und durch verbundweite Abstimmung die Palette der Unterstützungsangebote verbessert.

In eCULT+ werden darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen umgesetzt:

  • Vertiefte anwendungsbezogene Bedarfe von Lehrenden und Studierenden beim Einsatz digitaler Lehr-/Lerntechnologien werden unterstützt, um einen niedrigschwelligen Einstieg zu erleichtern. Es erfolgt eine vertiefte, fachspezifische Ausrichtung der Beratungs- und Qualifizierungsangebote.
  • Es werden technische Entwicklungen angestrebt, die schwerpunktmäßig das Selbstlernen der Studierenden stärker unterstützen. Die Anforderungen der Lerner rücken stärker in den Fokus von Unterstützungsmaßnahmen.
  • Auf hochschulpolitischer Ebene wird von den Projektbeteiligten auf eine stärkere curriculare Integration digitaler Lerntechnologien hingearbeitet. Die Sichtbarkeit der angebotenen Leistungen soll erhöht werden.