Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Die Ausganslage der FHWS vor Projektstart war gekennzeichnet durch steigende Studierendenzahlen, aber auch durch hohe Abbrecherquoten und das Absinken der Erfolgsquoten insbesondere in den MINT-Studienfächern.

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FHWS

Ausgangslage der Hochschule:
Die Ausganslage der FHWS vor Projektstart war gekennzeichnet durch steigende Studierendenzahlen, aber auch durch hohe Abbrecherquoten und das Absinken der Erfolgsquoten insbesondere in den MINT-Studienfächern. Zielsetzungen der BEST-FITMaßnahmen waren daher neben der Erhöhung der Praxisfitness die Erhöhung der Bestehensquoten insbesondere in den MINT-Fächern.

Zum Einzelvorhaben "Maßnahmen zur Erhöhung der BESTehensquoten und Kompetenzentwicklung (insbesondere PraxisFITness)":
Fünf Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Quote der Studienabbrecher insbesondere in den Ingenieurstudiengängen zu senken und die Bestehensquote zu erhöhen, einen zügigen Übergang von der Hochschule in das Berufsleben zu ermöglichen und die Fitness der Absolventen für die Praxis zu steigern:

1. Online Eingangs-Assessment
2. Projektorientierte Studieneingangsphase
3. Kleingruppentutorien und Internationalisierung
4. Unternehmerische Praxis während des Studiums (LearnFab)
5. Zentralstelle für Qualitätssicherung und Wissenstransfer

Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die BEST-FIT Maßnahmen bereits jetzt zur Erhöhung der Bestehensquoten und zur Praxisfitness beigetragen haben. Es gilt, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen, um vor allem in MINT-Fächern sowie für Bildungsausländer, welche eine hohe Abbruchquote aufweisen, weitere Erfolge erzielen zu können.

Neben der Erhöhung des Studienerfolgs und der Praxisfitness der Studierenden stehen für die zweite Förderphase die Kompetenzorientierung und individuelle Kompetenzentwicklung im Fokus. Im Rahmen der Studienerfolgs- und Kompetenzforschung sollen Determinanten und Kennzahlen ermittelt werden, die einen Studienerfolg beeinflussen und die Auswirkungen auf die Entwicklung des Fachinteresses und der Kompetenzentwicklung erkennen lassen. Grundlagen bilden eine integrierte Datenbasis und ein Analysewerkzeugs zur Verfolgung individueller und kollektiver Studien- und Kompetenzverläufe. Ein innovatives, kompetenzorientiertes, praxis- und anwendungsorientiertes Studienmodell, das theoretisches und praktisches Lernen verbindet und durch Kompetenzorientierung den Studierenden differente und individualisierte Lernzugänge ermöglicht und dabei die Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen unterstützt, soll ein wesentliches Element zur Verbesserung der Qualitätsstandards in der Lehre werden.