Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK)/Braunschweig University of Art ist eine international orientierte, künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht.

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HBK Braunschweig

Ausgangslage der Hochschule:
Die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) ist eine international orientierte, künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Mit ca. 1200 Studierenden in den Studienbereichen Freie Kunst, Design, Kunstwissenschaft, Medienwissenschaften sowie den Lehramtsstudiengängen Darstellendes Spiel und KUNST.Lehramt gehört die HBK zu den größten Kunsthochschulen Europas.

Zum Einzelvorhaben "QSL in Art - Qualitätsverbesserung in der Beratung an einer Kunsthochschule: Schwerpunkte Studiengangskoordination, career services, Mobilität":
Im Zuge der Förderung durch das BMBF konnte die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig mit Beginn des Wintersemesters 2011/12 eine zentrale Einrichtung zur Unterstützung der Lehrenden und der Studierenden in Lehre und Studium (ZQL) gründen. Das Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebot orientiert sich entlang des Weges der Studierenden in und durch das Studium an der HBK. Die zentrale Einrichtung bietet Services in den Bereichen Qualitätssicherung, Studium, Lehre und Medienunterstützung für Studierende und Lehrende an.

Das Projekt hat das Ziel, Verbesserungen im Bereich der Studienangebote, der Studierbarkeit, der Förderung der Mobilität und Integration zu erreichen und den Aufbau von career services in Kunst, Design und deren Wissenschaften voranzutreiben:

1. Zentrale Studienkoordination: Die bislang vornehmlich dezentral aufgebaute Studienkoordination wird überprüft und künftig zentral unterstützt, da die inhaltliche Verflechtung der Studienbereiche auf der Modulebene und bei der Lehrveranstaltungsorganisation sehr komplex geworden ist. Von einer Bündelung von Aktivitäten auf zentraler Ebene wird die hochschulspezifische interdisziplinäre Vernetzung der Studienangebote profitieren.
2. Verbesserung der Sprachfähigkeiten zur Förderung der Mobilität und der Integration: Die bisherigen Maßnahmen zur Verbesserung der fremdsprachlichen Kompetenzen werden intensiviert und ergänzt. Konkrete Ziele sind die Erhöhung der Anzahl der Auslandsaufenthalte sowie die Anzahl der internationalen Studienbewerbungen für die Masterstudiengänge und die Professionalisierung der Anwendungsorientierung von Sprachkenntnissen.
3. Aufbau von career services: An der Schnittstelle zwischen Studium und beruflicher Praxis werden in den Bereichen Kunst, Design und Wissenschaften die Unterstützungsangebote für die Studierenden durch den Aufbau von career services verbessert. Zu den wichtigsten Zielen gehören die Vorverlagerung der Informationsphase zu möglichen beruflichen Perspektiven nach Studienabschluss, die Verkürzung der Beschäftigungssuche, Positionierung in qualifikationsangemessenen Beschäftigungsfeldern sowie Aufbau eines internationalen Netzwerks, insbesondere auch im Bereich der Freien Kunst.
 

Zum Verbundvorhaben "eCompetence and Utilities for Learners and Teachers; Teilvorhaben HBK Braunschweig":
Ziel von eCULT war es, unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen im Einsatz digitaler Lerntechnologien zur Verbesserung der Lehre in die Breite zu tragen. In drei didaktischen Handlungsfeldern (Lehr-/Lernorganisation, videobasiertes Lehren & Lernen, eAssessment) wurden digitale Werkzeuge (Utilities) weiterentwickelt und die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden im Umgang mit diesen Werkzeugen (eCompetences) durch Beratung und Schulung erhöht.

Aufgrund des breiten Spektrums von Kompetenzen im Verbund konnte der in Niedersachsen geübte Wissens- und Good-Practice-Transfer über  Hochschulgrenzen hinweg noch einmal  gesteigert werden. Durch eCULT wurde der an den Hochschulen ungleichmäßige Werkzeugeinsatz reduziert, der audiovisuelle Anteil in der Lehre erhöht und die Palette der Unterstützungsangebote verbessert.

In eCULT+ werden diese zusätzlichen Maßnahmen umgesetzt:

  • Unterstützung Vertiefter anwendungsbezogene Bedarfe von Lehrenden und Studierenden beim Einsatz digitaler Lehr-/Lerntechnologien,. Es erfolgt eine vertiefte, fachspezifische Ausrichtung der Beratungs- und Qualifizierungsangebote.
  • Es werden technische Entwicklungen angestrebt, die schwerpunktmäßig das Selbstlernen der Studierenden stärker unterstützen. Die Anforderungen der Lerner rücken stärker in den Fokus von Unterstützungsmaßnahmen.
  • Auf hochschulpolitischer Ebene wird von den Projektbeteiligten auf eine stärkere curriculare Integration digitaler Lerntechnologien hingearbeitet. Die Sichtbarkeit der angebotenen Leistungen soll erhöht werden.

Die HBK wird im Rahmen von eCULT+ schwerpunktmäßig

  • durch den Einsatz verschiedener ePortfolio-Typen sowie entsprechender Beratungs- und Qualifizierungsangebote das selbstbestimmte und selbstregulierte Lernen stärken,
  • die Produktion videobasierter Materialien durch technische, gestalterische und konzeptionelle Beratungsformate begleiten
  • die Entwicklung didaktischer Pattern (Szenarien, Methoden und Tools) organisatorisch und inhaltlich vorantreiben.