Hochschule für Künste Bremen

Rund 900 Studierende werden an der HfK Bremen von 65 Professorinnen und Professoren, über 200 Lehrbeauftragten, künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Werkstattleiterinnen und -leitern ausgebildet.

Logo HfK Bremen

HfK Bremen

Ausgangslage der Hochschule:
Die Hochschule für Künste Bremen bietet als künstlerische Hochschule jungen Menschen beste Voraussetzungen für eine professionelle künstlerische Laufbahn.
Rund 900 Studierende werden an der HfK Bremen von 65 Professorinnen und Professoren, über 200 Lehrbeauftragten, künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Werkstattleiterinnen und -leitern ausgebildet. Mit hunderten Konzerten, Ausstellungen und Vorträgen bereichert die Hochschule für Künste das kulturelle Leben in Bremen.

Zum Einzelvorhaben "Vorgezogene Berufung einer interdisziplinären Professur für Temporäre Bauten":
Nach Reduktion von Stellen an der HfK im Zuge eines Sparmaßnahme-Paketes bis 2010, musste im FB Kunst und Design der Studiengang Freie Kunst mit 8 Professorenstellen die gleiche Studierendenzahl versorgen wie vordem mit 9 Professuren. Im FB Musik stellte sich eine ähnliche  Situation dar: Gleichbleibende Studierendenzahlen die einem sinkenden Bestand in der hauptamtlichen Lehre gegenüberstehen, was insbesondere den Bereich Jazz in eine dramatische Lage versetzte.
Durch die Beantragung von zwei Professuren (jeweils 50%-Stellen) in beiden FBs der HfK wurde das Ziel verfolgt die Lehrqualität in den Studiengängen Freie Kunst und Jazz zu verbessern.
Im FB Kunst erging die Ruferteilung für die befristete vorgezogene Professur „Figurative Malerei“ an Prof. Barath. Durch den Einsatz von Eigenmitteln des FBs Kunst und Design wurde die geförderte Stelle auf eine volle Professur aufgestockt.
Im Fachbereich Musik konnte, aus formalen Gründen, die „Jazztheorie“ nicht professoral besetzt werden. Die Besetzung dieser Stelle hat mit einem künstlerischen Mitarbeiter stattgefunden.
Die vorgezogene Berufung der „Figurative Malerei“, hat sich im FB Kunst und Design sehr erfolgreich entwickelt. Diese Berufung konnte maßgeblich zur Verbesserung der Lehrsituation im Fachbereich und im Speziellen in der Freien Kunst beitragen. Die Professur ist zwischenzeitlich entfristet worden.
Die ursprünglich geplante halbe professorale Stelle „Jazztheorie“ wurde nicht professoral besetzt und auch nicht entfristet.

Die Beantragung für die 2. Förderperiode zielt darauf ab, den im FB Kunst und Design vorliegenden Erfolg weiter zu entwickeln.
Das Folgeprojekt möchte insbesondere die disziplinübergreifende und vernetzte Zielrichtung des Erstprojektes konkreter ausgestalten. Mittels der vorgezogenen Professur „Temporäre Bauten“ und zugehöriger Unterstützung in den Werkstätten, soll die Interdisziplinarität der Lehre  im Sinne des Leitbilds der HfK vervollständigt werden. Innovative und experimentelle Ansätze und Lehrformate im fachbereichsübergreifenden Bereich werden ausgebaut, nachhaltig gefördert durch eine Begleitung bei der Koordination sowie durch curriculare Verankerungen.

Zum Verbundvorhaben "Verbund: Netzwerk Musikhochschulen für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung; Teilvorhaben HfK Bremen":

Logo Netzwerk Musikhochschulen

HfK Bremen

Die HfK Bremen arbeitet im Handlungsfeld „Qualitätsmanagement“, das im Wesentlichen musikhochschulspezifische Evaluationsverfahren entwickelt. In der ersten Förderphase konnten neben einer Studienabschlussbefragung und einer Zwischenbilanz verschiedene qualitative und quantitative Evaluationsverfahren für theoretische und künstlerische Lehrveranstaltungen, eine Alumnibefragung für das Fach „Schulmusik“ sowie ein Tool für die Befragung von Mitarbeitenden an Musikhochschulen entwickelt und an verschiedenen Netzwerkhochschulen durchgeführt werden.

Darüber hinaus wurden an der HfK Bremen verschiedene Angebote zur Lehrentwicklung und zur Fortbildung von Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern umgesetzt. So gab es neben individuellen Coachings verschiedene Workshopangebote zu Themen der Hochschuldidaktik und zu weiteren Themen wie z.B. Zeit-, Konfliktmanagement, Führungskompetenz oder interkulturelle Kompetenz.

Während in der ersten Förderphase die Entwicklungsarbeit grundlegender Evaluations- und Qualitätssicherungsverfahren - insbesondere mit Pilotcharakter - im Vordergrund stand, sollen in der zweiten Förderphase nun die entwickelten Verfahren und bestehenden Angebote miteinander verzahnt und in einen systematischen Regelbetrieb überführt werden.

Zudem werden weitere Konzepte und Verfahren in den Feldern Lehrentwicklung, Evaluation, Monitoring und wechselseitige Begutachtung entwickelt. Erst diese werden die Komplettierung des bisherigen Portfolios zu einem umfassenden Gesamtsystem von qualitätssichernden Maßnahmen und musikhochschulspezifischen Angeboten ermöglichen.

Das vorrangige Ziel der HfK Bremen ist eine möglichst breite und umfassende Nutzung der Vorhabenergebnisse an der eigenen Hochschule, um auf den verschiedenen Hochschulebenen (Studierende, Lehrende, Curriculaentwicklung, lehrnahe Dienstleistungen und Verwaltung etc.) Verbesserungen für den Lehrbetrieb anzuregen und zu erreichen.