Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bildet in über 30 Studiengängen Musiker/-innen, Schauspieler/-innen, Musiklehrer/-innen sowie Musik- und Medienwissenschaftler/-innen erfolgreich bis zur Soloklasse oder Promotion aus.

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HMTM Hannover

Ausgangslage der Hochschule:
Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bildet in über 30 Studiengängen Musiker/-innen, Schauspieler/-innen, Musiklehrer/-innen sowie Musik- und Medienwissenschaftler/-innen erfolgreich bis zur Soloklasse oder Promotion aus. Etwa 1.500 Studierende aus der ganzen Welt werden hier von 350 Lehrenden, darunter zahlreiche international bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Pädagogik und Wissenschaft, unterrichtet und gefördert.

Zum Einzelvorhaben "Maßnahmen zur Profilbildung in der künstlerischen Lehre und Professionalisierung von Administration":
In der 1. Förderperiode wurden Mittel zur Profilbildung der Lehre und Professionalisierung von Administration bewilligt. Es galt den Strukturwandel in Lehrangebot und -organisation, der durch den Bologna-Prozesses konstatierbar ist, auf Ebene der personellen Ressourcen nachzuvollziehen.Im Handlungsfeld „Strukturwandel & Profilbildung in der Lehre“ stand  der Bereich „Jazz-/ Popularmusik“ mit dem Ziel im Focus, die Lehrqualität durch Stärkung des hauptberuflichen Personals an die „klassischen“ Disziplinen anzuschließen. Auch sollte die Orchester-/ Kammermusikkompetenz durch unterrichtsbegleitende Korrepetition professionalisiert werden.

Im Handlungsfeld „Professionalisierung von Administration & Beratung“ ging es um eine Stärkung des Veranstaltungswesens, dem zwischen Ausbildung und Berufspraxis die Aufgabe zukommt, Absolventen/-innen durch Bereitstellung eines Netzwerks mit Kultur- und Bildungsinstitutionen und eine professionelle Veranstaltungsadministration den Weg in den Beruf zu ebnen.

Im Zweig „Jazz-/Popularmusik“ konnte durch Ausweitung des Personals (halbe Professur Jazzklavier, Vollzeitstelle Mittelbau) die Lehrqualität und die akademische Selbstverwaltung verbessert werden. Ferner konnte ein gutes Niveau an lehrbegleitender Korrepetition erreicht werden.

Durch personelle Verstärkung im Veranstaltungswesen wurden Kooperationen mit kulturellen Einrichtungen im regionalen und überregionalen Umfeld ausgeweitet. Neue Veranstaltungsformate  als „Versuchsfelder“ künstlerischen Ausdrucks für Studierende wurden etabliert.

Die Projektvorhaben der 2. Förderperiode knüpfen unmittelbar an die beiden Handlungsfelder an. Auf Grundlage der erlangten Projektfortschritte erfolgt auf dem ersten Handlungsfeld eine Weiterentwicklung, auf dem Zweiten eine partielle Revision der Projektziele, ohne den Charakter des Gesamtprojekts zu ändern. Auf beiden Handlungsfeldern gilt es durch weitere personelle Maßnahmen, die bisher erreichten Ziele zu sichern und behutsam auszubauen.

Zum Verbundvorhaben "Netzwerk Musikhochschulen für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung; Teilvorhaben HMTM Hannover":

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Netzwerk Musikhochschulen

Aufbauend auf den Ergebnissen einer vor Projektbeginn durchgeführten Situations- und Bedarfsanalyse im Bereich des lehrbezogenen Qualitätsmanagements und der Lehrentwicklung wurden zahlreiche entsprechende Maßnahmen in drei Handlungsfeldern gemeinschaftlich konzipiert und umgesetzt. An der HfM Detmold wurde das „Zentrum für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung“ eingerichtet, das diese Maßnahmen koordiniert und bündelt.

In der 2. Förderphase sollen neben der Fortführung und Verstetigung der positiv evaluierten Kernaufgaben insbesondere die stärkere Verzahnung der Aktivitäten und Kompetenzen sowie der systematische Einsatz von Qualitätssicherungsverfahren in Studium, Lehre und Verwaltung weiter vorangebracht werden. Daraus ergibt sich eine leicht modifizierte Architektur, welche die vier Kompetenzfelder Evaluation, Lehr- und Personalentwicklung, Wechselseitige Begutachtung und Monitoring vorsieht. Die nunmehr 11 Musikhochschulen vernetzen sich bedarfs- und projektorientiert und konsolidieren so ihre standortspezifischen Qualitätskreisläufe. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass eine anwendungsbezogene Forschung zu Qualitätsmanagement an Musikhochschulen notwendig ist, um zum einen eine vorhandene Lücke im wissenschaftlichen Diskurs zu schließen und zum anderen die Akzeptanz der musikhochschulspezifischen Maßnahmen und Instrumente an den jeweiligen Standorten (und darüber hinaus) zu erhöhen.

Qualitätsmanagement wird hier als Oberbegriff für externe wie auch interne Instrumente, Verfahren und Expertisen sowohl der Qualitätssicherung als auch der Qualitätsentwicklung bezogen auf Studium, Lehre und Verwaltung verwendet.