Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) werden rund 850 Studierende von etwa 400 Lehrkräften unterrichtet.

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HfMDK Frankfurt

Ausgangslage der Hochschule:
An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) werden rund 850 Studierende von etwa 400 Lehrkräften, darunter zahlreiche international bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Pädagogik und Wissenschaft  unter anderem in Instrumentalausbildung und Dirigieren, Kirchenmusik, Historische Interpretationspraxis, Komposition, Gesang, Musiktheater, Schauspiel, Szene und Tanz unterrichtet. Musik kann in allen Lehrämtern studiert werden. Ein Drittel der Studierenden kommt aus dem Ausland.

Zum Einzelvorhaben "Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems in Studium und Lehre sowie Verbesserung der Lehre durch hauptamtliche Professuren an einem Ausbildungsknotenpunkt der Hochschule":
Die HfMDK will mit ihrem Vorhaben ein auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnittenes Qualitätsmanagementsystem in Studium und Lehre aufbauen. Außerdem will sie die Lehrsituation an einem Ausbildungsknotenpunkt der Hochschule durch den Einsatz hauptamtlicher Professoren anstelle von Lehrbeauftragten verbessern.

Der Aufbau eines QM-Systems in Studium und Lehre wird vom Leitbildprozess der Hochschule begleitet, in dem die Qualitätsentwicklung der Hochschule ein Hauptthema sein wird. Unter Beteiligung der jeweils relevanten Hochschulgruppen werden die Kernprozesse in Studium und Lehre überprüft, um intern transparente und gut koordinierte Abläufe und damit bessere Ergebnisse in unterschiedlichen Bereichen von Studium und Lehre zu erreichen. Die Schwerpunkte der Tätigkeit liegen in der Moderation der Prozessüberprüfung, in der Kommunikation, Information und Dokumentation sowie im Anstoßen von Follow-Ups. Die Erkenntnisse aus hochschulinternen Pilotprojekten werden in das QM einfließen. Die Ergebnisführung ist zudem durch eine turnusmäßig tagende interne Steuerungsgruppe gewährleistet. Externe Beratung und eine Vernetzung mit anderen Musik- und Kunsthochschulen unterstützen den Entwicklungsprozess. Die Beteiligung der Studierenden wird jeweils ein wichtiges Merkmal sein. In dem weiteren Vorhabenschwerpunkt will die HfMDK durch zwei hauptamtliche W2-Professuren an Stelle von Lehraufträgen an einem wichtigen Schnittstellenbereich der Hochschule - der Lehramtsausbildung - nachhaltige Lehre und Betreuung der Studierenden etablieren. Die Professuren sollen außerdem die kontinuierliche Studiengangentwicklung entsprechend aktuellen didaktischen und wissenschaftlichen Anforderungen und die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit fördern.

Zum Verbundvorhaben "Netzwerk Musikhochschulen für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung; Teilvorhaben HfMDK Frankfurt":

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Netzwerk Musikhochschulen

Aufbauend auf den Ergebnissen einer vor Projektbeginn durchgeführten Situations- und Bedarfsanalyse im Bereich des lehrbezogenen Qualitätsmanagements und der Lehrentwicklung wurden zahlreiche entsprechende Maßnahmen in drei Handlungsfeldern gemeinschaftlich konzipiert und umgesetzt. An der HfM Detmold wurde das „Zentrum für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung“ eingerichtet, das diese Maßnahmen koordiniert und bündelt.

In der 2. Förderphase sollen neben der Fortführung und Verstetigung der positiv evaluierten Kernaufgaben insbesondere die stärkere Verzahnung der Aktivitäten und Kompetenzen sowie der systematische Einsatz von Qualitätssicherungsverfahren in Studium, Lehre und Verwaltung weiter vorangebracht werden. Daraus ergibt sich eine leicht modifizierte Architektur, welche die vier Kompetenzfelder Evaluation, Lehr- und Personalentwicklung, Wechselseitige Begutachtung und Monitoring vorsieht. Die nunmehr 11 Musikhochschulen vernetzen sich bedarfs- und projektorientiert und konsolidieren so ihre standortspezifischen Qualitätskreisläufe. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass eine anwendungsbezogene Forschung zu Qualitätsmanagement an Musikhochschulen notwendig ist, um zum einen eine vorhandene Lücke im wissenschaftlichen Diskurs zu schließen und zum anderen die Akzeptanz der musikhochschulspezifischen Maßnahmen und Instrumente an den jeweiligen Standorten (und darüber hinaus) zu erhöhen. Qualitätsmanagement wird hier als Oberbegriff für externe wie auch interne Instrumente, Verfahren und Expertisen sowohl der Qualitätssicherung als auch der Qualitätsentwicklung bezogen auf Studium, Lehre und Verwaltung verwendet.

Die Hochschule für Darstellende Kunst und Musik ist Teil des Kompetenzfeldes Lehr-und Personalentwicklung.