Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig

Die 1843 von Felix Mendelssohn Bartholdy gegründete HMT Leipzig versteht ihren Kernauftrag in der professionellen Ausbildung von Berufsmusikern, Berufsmusikpädagogen und Berufsschauspielern auf höchstem internationalem Niveau.

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HMT Leipzig

Ausgangslage der Hochschule:
Die 1843 von Felix Mendelssohn Bartholdy gegründete HMT Leipzig versteht ihren Kernauftrag in der professionellen Ausbildung von Berufsmusikern, Berufsmusikpädagogen und Berufsschauspielern auf höchstem internationalem Niveau. Ziel ist, für die etwa 950 Studierenden von der Nachwuchsförderung über Bachelor- und Masterstudiengänge bis hin zur künstlerischen Meisterklasse und Promotion die Entwicklungsbedingungen zu schaffen, mit denen sie zu eigenständigen Künstlerpersönlichkeiten reifen können.

 

Zum Einzelvorhaben "Qualitätsentwicklung in der Lehre durch Etablierung einer abgestimmten Breiten- und Spitzenausbildung in der Streicherkammermusik":

Bereits seit seiner Gründung 1843 lag und liegt ein Schwerpunkt der Hochschule in der Ausbildung von Orchestermusikerinnen und -musikern. Sichtbare Zeichen dieser Profilbildung waren bislang die gezielte Stellenausstattung für die Orchesterinstrumente sowie eine 2006 begonnene tiefgreifende Reform der Arbeit des Hochschulsinfonieorchesters.

Mit dem geförderten Projekt wurde nunmehr als weiterer Schritt die Streicherkammermusik als wesentliches Bindeglied zwischen dem in der Regel auf solistisches Spiel ausgelegten Hauptfachunterricht und dem Orchesterspiel (nach wie vor das Berufsziel der meisten Studierenden) in den Fokus der weiteren Qualitätsentwicklung der Studiengänge gerückt.

Hierfür erfolgte die geförderte Einrichtung einer neuen Professur "Streicherkammermusik mit Schwerpunkt Streichquartett" sowie einer diesem Lehrstuhl zugeordneten künstlerischen Mitarbeiterstelle. Ziel ist die Verbesserung der Betreuungs- und Lehrqualität im Bereich des Studiums der klassischen Streichinstrumente durch eine Profilierung der Breitenausbildung der Streicherkammermusik (Bachelorstudium) sowie der hierauf aufbauenden Spitzenausbildung im Streichquartett (Master- und Meisterschülerstudium). Diese Maßnahme ermöglicht die Vorverlagerung der zweiten Stufe des 2006 begonnenen Reformprozesses. Sie ist außerdem für die Implementierung und Fortentwicklung eines konsequenten Qualitätsmanagements für alle Bereiche der Hochschule, die auf das Zusammenspiel mit Streichinstrumenten angewiesen sind, Voraussetzung.

Während sich in der Breitenausbildung durch vielfältige Maßnahmen des Projekts in der 1. FP bereits unmittelbare Wirkungen und deutliche Qualitätssprünge feststellen lassen, die das Grundkonzept bestätigen und entsprechend fortgeführt werden sollen, ist für die darauf aufbauende Spitzenausbildung eine längerfristige, kontinuierliche Entwicklung erforderlich, die in der 2. FP fortgesetzt und vertieft werden soll.