Hochschule für Musik Würzburg

Die seit 1797 existierende Hochschule für Musik Würzburg bietet über 600 Studierenden eine künstlerisch oder künstlerisch-pädagogische Ausbildung in 37 Bachelor- und Masterstudiengängen sowie dem künstlerischen Lehramt.

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HfM Würzburg

Ausgangslage der Hochschule:
Die seit 1797 existierende Hochschule für Musik Würzburg bietet über 600 Studierenden eine künstlerisch oder künstlerisch-pädagogische Ausbildung in 37 Bachelor- und Masterstudiengängen sowie dem künstlerischen Lehramt durch international erfahrenes Personal. Die Frühförderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher erfolgt an dem in langer Tradition stehenden Pre-College der Hochschule. Meisterklassen und die Möglichkeit zur Promotion runden das Angebot der Hochschule ab.

Einzelvorhaben "Kammermusik-Initiative 2020 – Ausbau der Kammermusik an der Hochschule für Musik Würzburg":
Im Rahmen der ersten Förderperiode wurde die Einbettung der Kammermusik in das Profil der Hochschule in Form von Ausbildung individueller künstlerisch-musikalischer Exzellenz durch intensive persönliche Förderung im Rahmen der Betreuung durch die Kammermusikdozenten angestrebt. Auf der quantitativen Ebene bedeutet dies der reibungslose organisatorische Ablauf (d.h. das Erreichen einer optimalen Versorgung der Studierenden) und auf der qualitativen Ebene eine stärkere Akzentuierung kammermusikalischer Fertigkeiten beim Ensemblemusizieren.

Die bedarfsgerechte Nachhaltigkeit der Maßnahmen sollte durch eine Verstetigung im Stellenplan im Sinne einer Akzentuierung des Lehrangebots gewährleistet werden.

Die damit einhergehende Lehrorganisation der kammermusikalischen Lerninhalte wurde durch eine halbe Verwaltungsstelle (flankiert durch studentische Hilfskräfte) modelliert.In der ersten Förderperiode konnte eine deutliche Verbesserung der Lehrsituation in der Kammermusik an der Hochschule für Musik Würzburg erzielt werden. Den Studierenden werden jetzt regelmäßige und erweiterte Lehrangebote mit klar strukturierten organisatorischen Abläufen zur Verfügung gestellt. Die neu geschaffenen Konzertreihen inner- und außerhalb der Hochschule stellen den Praxisbezug her, unterstützen die weitere Berufsfeldqualifizierung und tragen zur Sichtbarkeit der Hochschule für Musik bei.

In der zweiten Förderperiode

  1. soll der begonnene Aufbau der Kammermusik fortgesetzt werden,
  2. eine in Seminarform stattfindende „Repertoireklasse“ eingeführt werden,
  3. sollen neue Lehr-/Lerninhalte im Bereich berufsfeldbezogener Schlüsselqualifikationen bereitgestellt werden,
  4. progressive Veranstaltungsformate unter Beteiligung der Studierenden konzipiert und erprobt werden und
  5. ein dreiphasiges Assistenz-Modell für Studierende der künstlerischen Master-Studiengänge zur Vorbereitung auf eine mögliche Lehrtätigkeit im tertiären Bildungsbereich entwickelt werden.

Verbundvorhaben "Netzwerk Musikhochschulen für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung; Teilvorhaben HfM Würzburg":

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Netzwerk Musikhochschulen

Aufbauend auf einer vor Projektbeginn durchgeführten Situations-­ und Bedarfsanalyse im Bereich des lehrbezogenen Qualitätsmanagements und der Lehrentwicklung wurden zahlreiche entsprechende Maßnahmen in drei Handlungsfeldern gemeinschaftlich konzipiert und umgesetzt. An der HfM Detmold wurde das „Zentrum für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung“ eingerichtet, das diese Maßnahmen koordiniert und bündelt.

In der 2. Förderphase sollen positiv evaluierte Kernaufgaben fortgeführt und verstetigt sowie einzelne Aktivitäten und Kompetenzen stärker verzahnt werden, um den systematischen Einsatz von Qualitätssicherungsverfahren in Studium, Lehre und Verwaltung zu fördern. Daraus ergibt sich eine leicht modifizierte Netzwerkarchitektur, welche die vier Kompetenzfelder Evaluation, Lehr-­‐ und Personalentwicklung, Wechselseitige Begutachtung und Monitoring vorsieht. Die nunmehr 11 Musikhochschulen vernetzen sich dabei bedarfs­‐ und projektorientiert. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass eine anwendungsbezogene Forschung zu Qualitätsmanagement an Musikhochschulen notwendig ist, um eine vorhandene Lücke im wissenschaftlichen Diskurs zu schließen und zugleich die Akzeptanz der musikhochschulspezifischen Maßnahmen und Instrumente zu erhöhen.

Die Hochschule für Musik Würzburg sieht in der 2. Förderphase die Chance, die Netzwerkangebote weiterzuentwickeln und gelungene Pilotprojekte zu verstetigen, um dadurch die nachhaltige Implementierung geschlossener Qualitätsregelkreise zu unterstützen.