Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch

Die Hochschule für Schauspielkunst (HfS) „Ernst Busch“ zählt zu den ältesten und profiliertesten Ausbildungsstätten für die darstellenden Künste im deutschsprachigen Raum.

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HfS Ernst Busch

Ausgangslage der Hochschule:

Die Hochschule für Schauspielkunst (HfS) „Ernst Busch“ zählt zu den ältesten und profiliertesten Ausbildungsstätten für die darstellenden Künste im deutschsprachigen Raum. Über 200 Studierende werden in den Studiengängen Schauspiel, Regie, Puppenspielkunst, Choreographie, Bühnentanz und Dramaturgie unterrichtet. Das hochschuleigene Theater im Prenzlauer Berg bietet den Studierenden schon während der Ausbildung die Möglichkeit, sich laufend ihrem Publikum zu präsentieren.

Zum Einzelvorhaben "Spielräume für die Theaterpraxis":

Auf Grundlage des geförderten Konzepts „Spielräume für die Theaterpraxis“ werden die Studierenden auf eine sich verändernde Theaterlandschaft vorbereitet. An deutschen Bühnen ist immer weniger künstlerisches Personal fest angestellt, umgekehrt gehen immer mehr Alumi der HfS ihrer Profession freischaffend nach. Hierfür benötigen sie jedoch Fähigkeiten und Kenntnisse, die die Ausbildung bisher nicht ausreichend vermittelt hat.

Die HfS hat in die Curricula der von den Veränderungsprozessen am stärksten betroffenen Studiengänge Regie und Zeitgenössische Puppenspielkunst neue Angebote zu Fragen beruflicher Selbständigkeit aufgenommen. Beide Studiengänge sollten zudem neu strukturiert werden, um Freiräume für Selbststudium und künstlerisches Experimentieren zu schaffen. Neue Unterrichtsformate, in denen die Studierenden produktiv mit Theaterschaffenden zusammenarbeiten, sollten den Praxisbezug der Ausbildung erhöhen und den Aufbau der für einen erfolgreichen Berufseinstieg wichtigen persönlichen Netzwerke fördern.

Die Reform der Regieausbildung an der HfS ist im Sinne des Konzeptes erfolgreich abgeschlossen worden. Durch den 2012 neu eingeführten Masterstudiengang Dramaturgie ergeben sich wertvolle Synergien für die Studierenden beider Angebote. Die aus dem Qualitätspakt Lehre finanzierte Professur für digitale Medien im Puppentheater wirft neue Fragen bezüglich der Lehrinhalte im Studiengang Zeitgenössische Puppenspielkunst auf. Daher gilt es in der zweiten Förderperiode unter anderem, das optimale Verhältnis zwischen Spezialisierung und möglichst breiter künstlerischer Ausbildung zu finden.

Im Jahr 2018 wird die HfS ein neues Gebäude beziehen. Erstmals werden alle Studiengänge in einem Haus unterrichtet. Nach dem Umzug sollen die aus dem Qualitätspakt Lehre finanzierten Maßnahmen auch Studierenden anderer Studiengänge zugute kommen. Hierfür ist eine umfassende Abstimmung der Studienverlaufspläne und die Konzeption weiterer studiengangsübergreifender Unterrichte geplant.