Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

Die HTW Dresden ist mit acht Fakultäten, 177 Professorinnen und Professoren und über 5.000 Studierenden die zweitgrößte Hochschule der sächsischen Landeshauptstadt.

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HTW Dresden

Ausgangslage der Hochschule:
Die HTW Dresden ist mit acht Fakultäten (Bauingenieurwesen/Architektur, Elektrotechnik, Geoinformation, Gestaltung, Informatik/Mathematik, Landbau/Umwelt/Chemie, Maschinenbau, Wirtschaftswissenschaften), 177 Professorinnen und Professoren und über 5.000 Studierenden die zweitgrößte Hochschule der sächsischen Landeshauptstadt. Die Hochschule bildet insbesondere im MINT-Bereich (85% der Studierenden) aus.
 

Zum Einzelvorhaben "Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung des Studienerfolges":
Im Rahmen der ersten Förderperiode wurden folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Überarbeitung des Beratungskonzepts der Hochschule zur nachhaltigen Senkung der Studienabbruchquoten; stärkere Ausrichtung auf die Identifikation möglicher Abbruchrisiken
  • Realisierung vielfältiger Weiterbildungs-, Unterstützungs- und Workshopmöglichkeiten zur kontinuierlichen Verbesserung der Lehrqualität
  • Stärkung der Berufsbefähigung der Absolventen durch Erweiterung des Angebotes fächerübergreifender Studieninhalte; Vermittlung nicht-fachspezifischer Schlüsselkompetenzen

Flankierend wurden Online- und Medienunterstützung der Lehrenden weiter ausgebaut und die Projektergebnisse über das Qualitätsmanagementsystem verstetigt.

Während der Projektlaufzeit haben sich Synergiepotentiale zwischen den sächsischen Hochschulen in Bezug auf die Beratung der Lehrenden ergeben, sodass ein Teilprojekt im Rahmen des ebenfalls geförderten Verbundprojektes LiT+ der sächsischen Hochschulen weitergeführt wird. Ein verändertes Tutorien-Konzept führte zu verbesserten Ergebnissen. Zudem ist es gelungen, als erste sächsische Fachhochschule die Zulassung zum Verfahren der Systemakkreditierung zu erreichen.

In der zweiten Förderperiode soll die bewährte Struktur des Vorgehens der ersten Phase grundsätzlich beibehalten werden und umfasst weiterhin Maßnahmen in den Zielbereichen:

(A)Nachhaltige Senkung der Abbruchquoten
(B) Kontinuierliche Verbesserung der Lehrqualität
(C)Erweiterung des Angebots fächerübergreifender Lehrangebote
(D)Sicherung der Lehrqualität/strukturelle Unterstützung

Die Maßnahmenstruktur wird in der zweiten Förderperiode inhaltlich und konzeptionell weiterentwickelt. Der inhaltliche Fokus wird in der zweiten Förderperiode verstärkt auf der Kompetenzentwicklung (fachlich und überfachlich) der Studierenden liegen. Die Maßnahmen werden in einem ganzheitlichen Ansatz über Qualitätsregelkreise verknüpft und strukturell im Zentrum für überfachliche Qualifikationen verankert.

Zum Verbundvorhaben "Lehrpraxis im Transfer plus; Teilvorhaben HTW Dresden":
Durch den Verbund Lehrpraxis im Transfer (LiT) wurde in der ersten Förderperiode QPL das strukturierte und landesweite Programm des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS) um fachbezogene Angebote und mit Blick auf den Medieneinsatz in der Lehre erweitert sowie um Begleitangebote für Lehrkooperationen vertieft. Zudem wurde die landesweite Struktur des HDS durch im Verbund tätige Hochschuldidaktiker/-innen an den beteiligten Universitäten gestärkt.

Die erfolgreich etablierten Strukturen und Angebote werden in der zweiten Förderperiode QPL für die gesamte sächsische Hochschullandschaft nutzbar gemacht: Mit Lehrpraxis im Transfer plus werden die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in den Verbund integriert.

Ziele im Verbund Lehrpraxis im Transfer plus :

Output

  • Es werden breitgefächerte Qualifizierungs- und Beratungsmöglichkeiten angeboten.
  • Lehrenden wird ermöglicht, sich lehrbezogen zu vernetzen.
  • Hochschulübergreifende Kooperationen in der Lehre werden unterstützt.
  • Hochschulübergreifend werden Netzwerke zur Lehrentwicklung gepflegt und ausgebaut.

Outcome

  • Lehrende setzen ihre hochschuldidaktischen Kenntnisse und Kompetenzen in Bezug auf die Anforderungen in ihrem Fachbereich sowie gemäß des shift from teaching to learning und der von ihnen eingesetzten Medien reflektiert ein.
  • Lehrende stehen bei der Gestaltung von Lehre in einem kooperativen Verhältnis zueinander.

Impact

  • Qualität und Kooperationen in der Lehre werden gestärkt und sichtbar gemacht.
  • Strukturen und Akteure der Lehrentwicklung werden gestärkt und sichtbar gemacht.

Interventionsfelder im Verbund Lehrpraxis im Transfer plus :

  • Hochschulinterne Qualifizierung
  • Beratung und Begleitung von Entwicklungsprozessen

Hochschulübergreifende Qualifizierung

  • LiT.Shortcuts
  • LiT.Facharbeitskreise
  • LiT.Spring-/Summer-School

Hochschulübergreifende Kooperation

  • LiT.Förderung: Kooperative Lehre
  • Online-Plattform für Lehrende