Hochschule Hannover

Als regional verankerte und international ausgerichtete Bildungseinrichtung für angewandte Wissenschaften zählt die Hochschule Hannover mit ca. 10.000 Studierenden in fünf Fakultäten zu den größeren Hochschulen in Niedersachsen.

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Ausgangslage der Hochschule:

Als regional verankerte und international ausgerichtete Bildungseinrichtung für angewandte Wissenschaften zählt die Hochschule Hannover mit ca. 10.000 Studierenden und 60 akkreditierten Studiengängen in fünf Fakultäten zu den größeren Hochschulen in Niedersachsen. Dabei reicht das fachliche Spektrum von den Technikwissenschaften über die Wirtschaftswissenschaften bis hin zum Sozialwesen sowie den Informations-, Medien- und angewandten Kunstwissenschaften.

Zum Einzelvorhaben "MyStudy – Integration heterogener Lernkulturen durch beratende Begleitung, curriculare Entwicklung und neigungsgerechte Kompetenzentwicklung":
Im Rahmen von ‚MyStudy’ können die Studierenden der Hochschule Hannover ihre Fähigkeiten zum selbständigen Wissenserwerb sowie das Verantwortungsbewusstsein für den eigenen (lebenslangen) Lernprozess weiterentwickeln. Voraussetzung dafür ist die Feststellung individueller Lern- und Leistungsressourcen sowie eine daran anknüpfende Weiterentwicklung der nachgelagerten persönlichen Lernpraktiken und -strategien. Darüber hinaus wurden mit einer Bedarfsanalyse die Integration der heterogenen Lern- und Leistungsmilieus der Studierenden in die hochschulische Lernkultur, eine gleichmäßigere Verteilung der Studier- und Prüfungslasten sowie die neigungsgerechte Kompetenzentwicklung durch mehr Anreize in der Lehre als wesentliche Herausforderungen an eine verbesserte Lehr- und Studierqualität identifiziert.

Die entsprechenden Maßnahmen bzw. (Teil-)Programme von ‚MyStudy’ erstrecken sich auf folgende drei Entwicklungsbereiche:
E1: Beratung und Begleitung im Studienverlauf
E2: Lehren und Lernen in Lehrveranstaltungen
E3: Studienorganisation und Curricula.

Dabei umfasst der Bereich E1 im Wesentlichen eine regelmäßige, lernkulturell und alltagskulturell-habituell sensitive Studienverlaufsberatung für alle Studierenden sowie besondere Mentoring-Programme. Die sozial sensible und daher besonders selektive Studieneingangsphase steht dabei besonders im Fokus. Die weiterhin angebotenen speziellen Tutorien ‚Lernen lernen’ beziehen sich gleichermaßen auf die Entwicklungsbereiche E1 und E2, indem sie die Weiterentwicklung der individuellen Praktiken und Stile zur Erzielung von Wissenszuwächsen professionell anleiten.  Zur Sicherung der Nachhaltigkeit umfasst das Projekt im Entwicklungsbereich E3 eine Verbesserung der Curriculumsentwicklung sowie eine didaktische Weiterbildung, welche große Teile des Lehrpersonals anspricht. Die eingerichtete Begleitforschung dient der regelmäßigen Nachjustierung und Verbesserung der beschriebenen Maßnahmen.

Zum Verbundvorhaben "eCompetence and Utilities for Learners and Teachers; Teilvorhaben Hochschule Hannover":
Ziel von eCULT war es, die unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen im Einsatz digitaler Lerntechnologien zur Verbesserung der Lehre in die Breite zu tragen. Dazu wurden in drei didaktischen Handlungsfeldern (Lehr-/Lernorganisation, videobasiertes Lehren & Lernen, eAssessment) die digitalen Werkzeuge (Utilities) weiterentwickelt und die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden im Umgang mit diesen Werkzeugen (eCompetences) durch Beratung und Schulung erhöht.

Aufgrund des breiten Spektrums von Kompetenzen der Verbundpartner konnte durch ein Netzwerk von Expertinnen und Experten der in Niedersachsen geübte rege Wissens- und Good-Practice-Transfer über die Hochschulgrenzen hinweg noch einmal deutlich gesteigert werden. Durch die Maßnahmen von eCULT wurden der an den Hochschulen ungleichmäßige Werkzeugeinsatz reduziert, der audiovisuelle Anteile in der Lehre erhöht und durch verbundweite Abstimmung die Palette der Unterstützungsangebote verbessert.

In eCULT+ werden darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen umgesetzt:

  • Vertiefte anwendungsbezogene Bedarfe von Lehrenden und Studierenden beim Einsatz digitaler Lehr-/Lerntechnologien werden unterstützt, um einen niedrigschwelligen Einstieg zu erleichtern. Es erfolgt eine vertiefte, fachspezifische Ausrichtung der Beratungs- und Qualifizierungsangebote.
  • Es werden technische Entwicklungen angestrebt, die schwerpunktmäßig das Selbstlernen der Studierenden stärker unterstützen. Die Anforderungen der Lerner rücken stärker in den Fokus von Unterstützungsmaßnahmen.
  • Auf hochschulpolitischer Ebene wird von den Projektbeteiligten auf eine stärkere curriculare Integration digitaler Lerntechnologien hingearbeitet. Die Sichtbarkeit der angebotenen Leistungen soll erhöht werden.