Hochschule Koblenz

Mit mittlerweile ca. 8.900 Studierenden im Wintersemester 2015/16 ist die Hochschule Koblenz die größte Fachhochschule in Rheinland-Pfalz.

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HS Koblenz

Ausgangslage der Hochschule:

Mit mittlerweile ca. 8.900 Studierenden im Wintersemester 2015/16 ist die Hochschule Koblenz die größte Fachhochschule in Rheinland-Pfalz. An ihren Standorten Koblenz, Remagen und Höhr-Grenzhausen werden in sechs Fachbereichen Studierende in Ingenieur-, Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie in künstlerischer Keramik und Glas ausgebildet. Etwa 50 Bachelor- und Masterstudiengänge sind als grundständige Präsenzstudiengänge angelegt, teilweise aber auch berufsbegleitend und dual studierbar.

Zum Einzelvorhaben "Bessere Studienbedingung und Verbesserung der Qualität der Lehre":

Um dem gestiegenen Interesse an einem Studium sowie den diversen Lehr- und Lernbedarfen einer immer heterogener werdenden Studierendenschaft gerecht zu werden zielten die Projektmaßnahmen in der ersten Förderphase einem ganzheitlichen Ansatz folgend auf eine nachhaltige Verbesserung der Studienbedingungen ab. Hierfür wurden unterstützende Kurs- und Beratungsangebote sowohl für Studierende (Kick-off Camp und semesterFIT) als auch für Lehrende (Hochschuldidaktik) entwickelt und implementiert. Das E-Learning Angebot wurde um innovative Lehr- und Lernformen an der Hochschule erweitert. Die Besetzung von Vorgriffsprofessuren diente der Verbesserung der Betreuungsrelation.

In der zweiten Förderphase wird der Fokus auf die inhaltliche Weiterentwicklung und strukturelle Verstetigung der erfolgreich angelaufenen und ineinandergreifenden Teilprojekte (Kick-off Camp, semesterFIT, Hochschuldidaktik und E-Learning) gelegt. Dabei wird weiterhin der umfassende Ansatz aus der ersten Förderphase verfolgt, die Bedingungen während des gesamten Studienverlaufs zu verbessern.

Eine wichtige neue Zielsetzung ist die engere Verzahnung der Maßnahmen mit dem Lehrangebot der Fachbereiche. Um dies zu erreichen und die Maßnahmen nachhaltig an der Hochschule zu verankern und die Qualitätssicherung zu gewährleisten, wird u.a. ein hochschulweites Tutor(inn)enprogramm aufgelegt. Zur strukturell verbesserten Einbindung der Maßnahmen in die Hochschule und besseren Sichtbarkeit der Teilprojekte werden diese künftig in einem Zentrum für Qualität in Studium und Lehre gebündelt. Mit dem forcierten Ausbau des Angebots im Bereich E-Learning trägt die Hochschule der steigenden Nachfrage von Studierenden und Fachbereichen Rechnung. Eine E-Learning Support Unit wird die

Fachbereiche künftig bei der Erstellung von didaktisch hochwertigen E-Learning-Inhalten unterstützen und dauerhaft nutzbare Strukturen schaffen. Ein Qualitätsbeirat stellt die Qualität der Maßnahmen über den Projektverlauf sicher.

Verbundvorhaben "Verbund: Open MINT Labs; Teilvorhaben Hochschule Koblenz":

Dank virtueller Labore zu einem besseren Lernerfolg – multimedial und didaktisch aufgearbeitete Materialien sollen die klassische Präsenzlehre unterstützen und das Lernen in MINT-Fächern erleichtern. Bereits in der ersten Förderphase stellte die Synthese aus Vorlesungs- und Laborveranstaltungen vor Ort und den flexiblen E-Learning-Einheiten aus dem Projekt eine Bereicherung der Lehr- wie Lernkultur an den Verbundhochschulen dar.

Weiterhin wird im Verbundprojekt Open MINT Labs (OML) das Ziel verfolgt, den Lehr- und Laborbetrieb zu unterstützen. Auch während der zweiten Förderphase liegt der Schwerpunkt daher auf der Entwicklung und Evaluation von Blended-Learning-Lab-Konzepten in den natur- und ingenieurwissenschaftlich-technischen Studiengängen. Zusätzlich zu den Grundlagenlaboren soll – ermutigt durch die positive Studierendenresonanz – nun die Umsetzung von virtuellen Fortgeschrittenenlaboren zur Vor- und Nachbereitung der Laborversuche in den Blick genommen werden.

In enger Zusammenarbeit mit den Dozentinnen und Dozenten werden Präsenzveranstaltungen um onlinegestützte Lernangebote angereichert. Die virtuellen Labore führen zu einer deutlichen Steigerung bezüglich der Effizienz der Laborbetreuung, was nachhaltig die Attraktivität der MINT-Studiengänge und den Studienerfolg erhöht. Den Studierenden werden interaktive Lernumgebungen zur Verfügung gestellt, die ihnen, neben den theoretischen Grundlagen und dem Transparentmachen des Laborversuchs, die Relevanz des Lerninhaltes anhand von Anwendungen aus Alltag-, Industrie oder Forschung aufzeigen. Angestrebt wird u.a. die Stärkung der Selbstlernkompetenz der Studierenden bei gleichzeitiger Begleitung des Lernprozesses. Aufgrund der Orts- und Zeitunabhängigkeit der virtuellen Angebotsform kann einer besseren Vereinbarkeit von Studium, Familie und Beruf Rechnung getragen werden.

Das Vorhaben der Hochschule Koblenz ist Teilprojekt des Verbundprojekts Open MINT Labs gemeinsam mit den Hochschulen Kaiserslautern und Trier.