Hochschule Lausitz

Die 1991 gegründete Hochschule Lausitz, University of Applied Sciences war eine staatliche Hochschule mit ca. 3.500 Studierenden. Am 1. Juli 2013 fusionierte sie zur Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.

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HS Lausitz

Ausgangslage der Hochschule:

Die 1991 gegründete Fachhochschule Lausitz, seit 13. Januar 2009 Hochschule Lausitz, University of Applied Sciences war eine staatliche Hochschule mit ca. 3.500 Studierenden. Am 1. Juli 2013 fusionierte sie mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus zur Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Die Hochschule Lausitz verfügte über durchgängig akkreditierte Bachelor- und Masterstudiengänge in Ingenieur- und Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Architektur, Sozialer Arbeit, Gerontologie und Musikpädagogik. Zunehmende Diversifizierung des Hochschulzuganges führte zur notwendigen Flexibilisierung der Studieneingangsphase.

Zum Einzelvorhaben "Anfangshürden erkennen und überwinden: Blended Learning zur Unterstützung der fachspezifischen Studienvorbereitung und des Lernerfolges im ersten Studienjahr":

Bezogen auf die stark heterogene Struktur der Studienanfänger setzt das Projekt einen besonderen Schwerpunkt in der Überwindung mangelnder Mathematikkenntnisse.

Im Rahmen von fächerspezifischen Vortests, die über eine Informationsplattform angeboten werden, soll es Studieninteressierten im Teilprojekt 1 ermöglicht werden, abzuschätzen, ob ihnen wichtige Vorkenntnisse im Bereich Mathematik fehlen (Selbst-Assessment). Zugleich sollen Potenziale und Hindernisse im Bereich der eigenständigen Wissensaneignung und des Selbstmanagements ermittelt und die Studierwilligen angeregt werden, bei Bedarf Vorkurse zu besuchen. Das bestehende Vorkursangebot wird von einer auf drei Wochen vor dem Semesterbegin erweitert. Die modularen Vorkurse werden curricular so weiterentwickelt, dass mangelnde Kenntnisse mathematischer Grundlagen (Oberstufe) auch im ersten und zweiten Studiensemester in studienbegleitenden Auffrischungskursen ausgeglichen werden können.

Für mathematikhaltigen Lernveranstaltungen wird ein Konzept entwickelt, dass sich auf hybride Unterrichtsformen (Vorlesungen/ Seminare, Tutorien und Blended Learning Angebote) stützt.
Als E-Learning-Angebote kommen neben Self-Assessment-Tools E-Tutorien sowie intelligente Mathematik-Lernprogramme in Frage, die es zum Ziel haben, die bestehenden Kenntnislücken der Studierenden aufzuspüren und nach einem individuellen Übungsplan zu schließen.
Im Rahmen des Teilprojektes 1 wurde der Arbeitskreis „Vor-, Aus- und Weiterbildung in der Mathematik“ gegründet. Es soll im Teilprojekt 2 insgesamt eine vollständige Infrastruktur in Bezug auf Vernetzung, Beratung und Unterstützung der Lehrenden und Lernenden in der Hochschule im Bezug auf didaktische Weiterentwicklung der Lehre unter Nutzung elektronischer Lehrmaterialien in allen Studiengängen aufgebaut und nachhaltig weiterbetreut werden.