Hochschule Neu-Ulm

Die Hochschule Neu-Ulm (HNU) bildet Studierende in betriebswirtschaftlich orientierten Studiengängen wie dem Informationsmanagement aus. Software Engineering gewinnt dabei durch die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung.

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HS Neu-Ulm

Ausgangslage der Hochschule:
Die Hochschule Neu-Ulm (HNU) bildet Studierende in betriebswirtschaftlich orientierten Studiengängen wie dem Informationsmanagement aus. Software Engineering gewinnt dabei durch die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung. Seine inhaltliche Vermittelung erfordert aber zum Teil andere Ansätze als in Informatik-Studiengängen. EVELIN zielt hier auf die systematische, experimentelle Verbesserung des Lehrens und Lernens von Software Engineering und die nachhaltige Verbesserung der Lehrqualität.

Zum Verbundvorhaben "Experimentelle Verbesserung des Lernens von Software Engineering (EVELIN); Teilvorhaben Fachhochschule Neu-Ulm":
EVELIN ist ein Verbundprojekt der Hochschulen Aschaffenburg, Coburg, Kempten, Landshut (nur 1. Förderperiode), Neu-Ulm und Regensburg (www.evelinprojekt.de). In der ersten Förderphase wurden an den beteiligten Standorten eine Vielzahl meist aktivierender, kompetenzorientierter Lehr-/Lernarrangements konzipiert, umgesetzt und evaluiert. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Basis einer Fachdidaktik für Software Engineering, die in einer ersten Version entwickelt wurde.
EVELIN will Studierende bei all ihrer Verschiedenheit befähigen, sich die nötigen fachlichen, sozialen, persönlichen und methodischen Kompetenzen anzueignen, um in der beruflichen Praxis erfolgreich zu arbeiten. Hierzu wurden in der 1. Förderperiode entsprechende Kompetenzprofile für die unterschiedlichen Studiengänge entwickelt. Darauf aufbauend hat sich insbesondere die Entwicklung wissenschaftlich fundierter, zielgruppenspezifischer didaktischer Ansätze für Lehr-/Lernarrangements des Software Engineerings als sehr fruchtbar erwiesen und gleichzeitig einen direkten Beitrag zur Verbesserung der Lehre geleistet.

In der 2. Förderperiode soll die methodische Basis gefestigt und die Grundlage für die Nachhaltigkeit der gewonnenen Erkenntnisse gelegt werden. Dabei wird weiterhin der experimenteller Nachweis der Eignung bestimmter Lehr-/Lernarrangements für das Aneignen spezifischer Kenntnisse und Fertigkeiten des Software Engineerings im Fokus stehen. Grundlage sind die in der ersten Förderperiode entwickelten Kompetenzprofile. Hierbei werden auf Grund der Situation der HNU mit überwiegend betriebswirtschaftlich geprägten Informationsmanagement-Studiengängen insbesondere auch Gender-Aspekte sowie die Berücksichtigung des selbständigen Arbeitens und Lernens vertieft untersucht werden.
Weiterhin werden die systematische Ergebnisdokumentation und -evaluation, die fachdidaktische Weiterbildung der Lehrenden und die Berücksichtigung der Heterogenität der Studierenden im Vordergrund stehen.