Hochschule Osnabrück

Die Hochschule Osnabrück mit den Standorten Westerberg und Haste sowie Lingen (Ems) in Westniedersachsen ist seit Januar 2003 Stiftungshochschule und verfügt über die vier Fakultäten sowie das Institut für Musik.

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HS Osnabrück

Ausgangslage der Hochschule:
Als regional verankerte und international ausgerichtete Bildungseinrichtung für angewandte Wissenschaften zählt die Hochschule Hannover mi ca. 10.000 Studierenden und 60 akkreditierten Studiengängen in fünf Fakultäten zu den größeren Hochschulen in Niedersachsen. Dabei reicht das fachliche Spektrum von den Technikwissenschaften über die Wirtschaftswissenschaften bis hin zum Sozialwesen sowie den Informations-, Medien- und angewandten Kunstwissenschaften.

Zum Einzelvorhaben "Voneinander Lernen lernen, Exzellenz durch eine nachhaltige Lehr-/Lerngemeinschaft":
Im Vorhaben wird die umfassende und nachhaltige Professionalisierung des Lehr-Lernprozesses mit folgenden Zielen angestrebt:

  • Förderung des individuellen Studien- und Prüfungserfolgs
  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Handlungskompetenz
  • Ermutigung zum Studium
  • Entlastung der Lehrenden

Erarbeitet wurde ein umfassendes Angebot zur Förderung von Lern- und Handlungskompetenz der Studierenden. Neben Lernberatung und additiven Angeboten wurden innovative Wege gefunden, wie die Kompetenzförderung an die fachliche Lehre gekoppelt werden kann. Dabei entwickelte sich das LearningCenter zu einem strategischen Partner der Lehrenden und Beratenden mit Blick auf die didaktische Weiterentwicklung des Lehrangebots. Zudem wurde ein Handlungsrahmen für Kompetenzorientierung in Studium und Lehre an der Hochschule Osnabrück entwickelt.
Das vorhandene Angebot zur akademischen Personalentwicklung wurde deutlich ausgeweitet. Lehrende, die schon längere Zeit an der Hochschule sind, besser zu erreichen, bleibt eine Herausforderung für die zweite Förderperiode.

Folgende Prinzipien wurden für die zweite Förderperiode formuliert:

  • Integrative Kompetenzförderung
  • Feedbackkultur weiterentwickeln
  • Scholarship of Teaching and Learning (SOTL) fördern
  • Lehr-Lerngemeinschaft ausbauen
  • Nachhaltigkeit schaffen.

Für die zweite Förderperiode sind neben der Weiterführung der erarbeiteten Angebote folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Aufbau eines Unterstützungsangebotes für Lehrentwicklung und Lehrcoaching
  • Kompetenzorientierte Studiengangentwicklung
  • Aufbau von Feedbackstrukturen, vor allem unter dem stärkeren Einbezug von Lehrenden
  • Individualisierung des Unterstützungsangebotes für Studierende vor dem Hintergrund der zunehmenden Heterogenität
  • Ausbau des Prinzips SOTL durch Formate wie Lehr-Lernkonferenzen oder durch die Integration in Qualifizierungsmaßnahmen
  • Weiterer Ausbau der Qualifizierungsangebote für Lehrende und Beratende

Zum Verbundvorhaben "eCompetence and Utilities for Learners and Teachers; Teilvorhaben Hochschule Osnabrück":
Ziel von eCULT war es, die unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen im Einsatz digitaler Lerntechnologien zur Verbesserung der Lehre in die Breite zu tragen. Dazu wurden in drei didaktischen Handlungsfeldern (Lehr-/Lernorganisation, videobasiertes Lehren & Lernen, eAssessment) die digitalen Werkzeuge (Utilities) weiterentwickelt und die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden im Umgang mit diesen Werkzeugen (eCompetences) durch Beratung und Schulung erhöht.

Aufgrund des breiten Spektrums von Kompetenzen der Verbundpartner konnte durch ein Netzwerk von Expertinnen und Experten der in Niedersachsen geübte rege Wissens- und Good-Practice-Transfer über die Hochschulgrenzen hinweg noch einmal deutlich gesteigert werden. Durch die Maßnahmen von eCULT wurden der an den Hochschulen ungleichmäßige Werkzeugeinsatz reduziert, der audiovisuelle Anteile in der Lehre erhöht und durch verbundweite Abstimmung die Palette der Unterstützungsangebote verbessert.

In eCULT+ werden darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen umgesetzt:

  • Vertiefte anwendungsbezogene Bedarfe von Lehrenden und Studierenden beim Einsatz digitaler Lehr-/Lerntechnologien werden unterstützt, um einen niedrigschwelligen Einstieg zu erleichtern. Es erfolgt eine vertiefte, fachspezifische Ausrichtung der Beratungs- und Qualifizierungsangebote.
  • Es werden technische Entwicklungen angestrebt, die schwerpunktmäßig das Selbstlernen der Studierenden stärker unterstützen. Die Anforderungen der Lerner rücken stärker in den Fokus von Unterstützungsmaßnahmen.
  • Auf hochschulpolitischer Ebene wird von den Projektbeteiligten auf eine stärkere curriculare Integration digitaler Lerntechnologien hingearbeitet. Die Sichtbarkeit der angebotenen Leistungen soll erhöht werden.