Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Das Profil der Hochschule Ostwestfalen-Lippe (OWL) ist geprägt durch ihre drei Standorte Lemgo, Detmold, Höxter und den Studienort Warburg mit insgesamt neun Fachbereichen für derzeit 6.700 Studierende.

HS Ostwestfalen-Lippe

HS Ostwestfalen-Lippe

Ausgangslage der Hochschule:
Das Profil der Hochschule Ostwestfalen-Lippe (OWL) ist geprägt durch ihre drei Standorte Lemgo, Detmold, Höxter und den Studienort Warburg mit insgesamt neun Fachbereichen für derzeit 6.700 Studierende. Angeboten werden insgesamt 44 Studiengänge mit Bachelor- und Masterabschluss für Ingenieurwissenschaften, Wirtschaft, Ökologie sowie gestalterische und soziologische Themen – bei diesem bereitgefächerten Studienangebot setzt die Hochschule OWL auf ein praxisorientiertes Studium.

Zum Einzelvorhaben "Praxisorientiertes und innovatives Studieren an der Hochschule Ostwestfalen Lippe plus":
Die Hochschule OWL gibt in ihrer Leitlinie den Qualitätsanspruch in den Bereichen Lehre, Forschung und Serviceorientierung vor. Als Teil der Strategie zur Umsetzung dieser Leitlinie will die Hochschulleitung eine exzellente Lehre als Markenzeichen der Hochschule etablieren. Über die folgenden fünf - durch das BMBF geförderten - Maßnahmenbündel sollen vorhandene, bewährte und innovative Ansätze mit externem Fachwissen zusammengeführt werden und somit zu dieser Zielerreichung beitragen und insgesamt die Wertschätzung der Lehre an der Hochschule OWL erhöhen, sowie die Qualitätssicherung im Bereich der Lehre verbessern.
Konkret verfolgt die Hochschule OWL dabei folgende Ziele:

  1. Die Förderung der Studierfähigkeit durch den Ausbau eines an der Hochschule bereits erprobten Mentorenprogramms und die Förderung von Selbstverantwortung und Selbststudium durch angeleitete Lerngruppen.
  2. Die Steigerung der Lehr- und Lernmotivation durch eine Ausweitung der Berufsorientierung.
  3. Die Steigerung der Lehrkompetenz durch Coaching und weitere Fördermaßnahmen.
  4. Die Verstetigung der beantragten Maßnahmen durch Etablierung von Strukturen, die eine Fortführung auch ohne externe Förderung ermöglichen und
  5. die langfristige Sicherung des Gesamterfolgs durch eine kontinuierliche Begleitung des Prozesses und ein spezifisches Qualitätsmanagement.

Die übergreifenden Projektziele der 1. Förderphase zur Verringerung der Abbrecherquoten, Verbesserung der Betreuungssituation und Steigerung der Qualität im Bereich der Lehre werden in der 2. Förderphase in aggregierter Form durch vier zentrale Säulen des Projekts in den folgenden Bereichen weiter verfolgt:

  • Lernwegbegleitung
  • Berufsorientierung
  • Hochschuldidaktische Begleitung und Entwicklung
  • Querschnittsaufgaben und Strukturen

Zum Verbundvorhaben "optes+ Optimierung der Selbststudiumsphase; Teilvorhaben Hochschule Ostwestfalen-Lippe":
OPTES zielte in der 1. Förderphase darauf ab, die Fähigkeit der Studierenden zum Selbststudium, insbesondere in mathematik-affinen Grundlagenfächern, zu verbessern und damit die Chance für einen erfolgreichen Studienabschluss zu erhöhen. Hierfür sollte die bestehende Heterogenität in mathematischem Grundlagenwissen von Studienanfänger/innen ausgeglichen und die Abbruchquote in den MINT-Fächern durch eine verbesserte Betreuung in der Selbststudiumsphase reduziert werden.

Um dies zu erreichen, wurden webbasierte Materialien und ein skalierbares Betreuungskonzept für einen begleiteten Selbstlernprozess entwickelt. Die selbstgesteuerte Studienvorbereitung der Studierenden sollte durch webbasierte Tests unterstützt werden; entsprechend wurden auch für computergestützte Prüfungen Konzepte und Werkzeuge erstellt.

Maßnahmen der ersten Förderperiode:

  • Entwicklung propädeutischer Lehr- und Übungsangebote
  • Kompetenzmanagement durch ePortfolio-Arbeit
  • Formative und summative Testverfahren
  • Mediengestützte Begleitung der Studierenden und Lehrenden durch eMentoring und eTutoring

Die Maßnahmen in optes wurden in verschiedenen Phasen der Projektlaufzeit konzipiert, entwickelt, pilotiert und ausgerollt. Darüber hinaus fand eine Verstetigung der einzelnen Maßnahmen statt, bei der nicht nur auf eine hochschulinterne Verstetigung der einzelnen Maßnahmen Wert gelegt wurde, sondern auch auf die dauerhafte Implementierung bei den Verbundpartnern.
Der Erfolg der einzelnen Maßnahmen lässt sich zum einen durch die projektinterne Evaluation darstellen. Zum anderen zeigt sich der Erfolg der Maßnahmen in der Implementierungsfähigkeit bei den Partnerhochschulen, woraus gezielte Synergieeffekte entstanden.

Planungen für die zweite Förderperiode:

  • Weiterführung und dauerhafte Implementierung der bisherigen Maßnahmen
  • Individuelle und studiengangsbezogene Vorbereitung auf ein MINT-Studium durch Wissensaufbau in der Studieneingangsphase
  • Unterstützung der angehenden Studierenden durch innovative eLearning-Inhalte
  • Verknüpfung der optes-Angebote mit (fach-)didaktischer Beratung an den Hochschulen, um potenzielle Synergie-Effekte zu erhöhen
  • Ausbau der eTutoring- und eMentoring-Maßnahmen und Netzwerke