Hochschule Rhein-Waal

Die Hochschule Rhein-Waal wurde 2009 gegründet und steht mit ihrem Konzept für eine innovative, interdisziplinäre und internationale Ausbildung. Derzeit fühlen sich bereits 1.500 Studierende aus 69 Nationen an der Hochschule wohl.

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HS Rhein-Waal

Ausgangslage der Hochschule:
Die Hochschule Rhein-Waal wurde 2009 gegründet und steht mit ihrem Konzept für eine innovative, interdisziplinäre und internationale Ausbildung. Derzeit fühlen sich bereits 1500 Studierende aus 69 Nationen an der Hochschule wohl. - Ab 2012/13 bietet die Hochschule an den Standorten Kleve und Kamp-Lintfort 25 Bachelor- und drei Master-Studiengänge (rund 75% in englischer Sprache) an vier Fakultäten (Life Sciences, Gesellschaft und Ökonomie, Kommunikation und Umwelt sowie Technologie und Bionik) an.

Zum Verbundvorhaben "Servicestelle Lehrbeauftragtenpool; Teilprojekt Hochschule Rhein-Waal":
Die Zahl der Studierenden wird in den kommenden Jahren stetig steigen. Allein aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge wird für das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2013 mit zusätzlichen 60.000 Abiturienten gerechnet. Auf diese Herausforderung können die Hochschulen des Landes nicht allein adäquat mit Maßnahmen der Gewinnung weiterer Professorinnen und Professoren reagieren, zumal die Vorhersagen davon ausgehen, dass ab dem Jahr 2018 die Zahl der Studienanfänger nicht weiter steigen, eventuell sogar sinken wird.

Um die Qualität der Lehre aufrecht zu erhalten und vor dem Hintergrund, das gerade die Lehre an Fachhochschulen durch ihren intensiven Praxisbezug auf die Mitarbeit von Lehrbeauftragten angewiesen ist, müssen verstärkt Lehrbeauftragte gewonnen und weiter qualifiziert werden.

Das Verbundprojekt „Servicestelle Lehrbeauftragtenpool“ der Hochschulen Bonn-Rhein-Sieg, Düsseldorf, Niederrhein und Rhein-Waal dient der professionellen Rekrutierung geeigneter Personen, die an den vier Hochschulen nach Bedarf eingesetzt werden können, sodass der Mangel an Lehrenden infolge eines Synergieeffekts ausgeglichen werden kann. Der Aufbau eines gemeinsamen Lehrbeauftragtenpools soll den Verbundhochschulen außerdem einen Mehrwert in der Personalentwicklung geben, da hierdurch eine umfassende und systematische Weiterbildung erst möglich gemacht wird. Für die Lehrbeauftragten, hier insbesondere auch die Frauen, könnte sich das Projekt durchaus zu einem attraktiven Karrierepfad zu einer FH-Professur entwickeln.

Geplant ist, eine Datenbank für den Lehrbeauftragtenpool und ein Konzept für den Webauftritt des Verbundprojektes zu entwickeln.