Hochschule Rosenheim

An der Hochschule Rosenheim sind aktuell 4.800 Studierende immatrikuliert. Diese verteilen sich auf sieben Fakultäten und 23 Studiengänge aus den Bereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung und Gesundheit.

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HS Rosenheim

Ausgangslage der Hochschule:
An der Hochschule Rosenheim sind aktuell 4.800 Studierende immatrikuliert. Diese verteilen sich auf sieben Fakultäten und 23 Studiengänge aus den Bereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung und Gesundheit, darunter sechs konsekutive und drei weiterbildende Masterstudiengänge. Nach wie vor liegt der Schwerpunkt des Fächerspektrums im Bereich Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik (MINT).

Zum Einzelvorhaben "Rosenheimer Netzwerk der Beratung -  (R'N'B)":
Übergeordnete Ziele des „Rosenheimer Netzwerks der Beratung“ sind die Senkung der Abbrecherquote und eine Verkürzung der Durchschnittsstudiendauer. Die Hochschule Rosenheim will Studierenden Orientierung in allen Phasen des Studiums und bei der Studienwahl bieten. Operativ wird sie Informationen für Studieninteressierte und Studierende bereitstellen und eine Beschäftigung mit den Studieninhalten vor Studienbeginn fördern. Darüber hinaus wird darauf abgezielt, einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratungsangeboten zu schaffen, die Vernetzung zwischen zentraler Studienberatung und Fakultäten zu verbessern sowie die zentrale Studienberatung zu stärken und auszubauen. Dies will das Vorhaben durch eine Verbesserung der Personalausstattung in Form von Fachstudienbetreuern erzielen, welche über ein Fachstudium verfügen und somit die Schnittstelle zwischen Fakultät und zentraler Studienberatung bilden.

Ein besonderer Fokus bei der Maßnahmenumsetzung liegt auf der Studienwahl- und Studieneingangsphase. So sollen ein virtuelles Informationsportal für Studieninteressierte und Online-Self-Assessments erstellt werden, um bei der Studienwahl zu unterstützen. Zur besseren Orientierung in der Studieneingangsphase wird ein modular aufgebautes Studieneinführungsprogramm entwickelt und Mentoringprogramme bzw. Tutorien für Studienanfänger eingeführt. Darüber hinaus sind studienbegleitende Maßnahmen, wie z.B. virtuelle Beratungsangebote und Wiederholertutorien, geplant.

Bei der Umsetzung der Maßnahmen wird weitgehend das Peer-Konzept, die Betreuung Studierender durch Studierende, verfolgt.

Zum Verbundvorhaben "Aufbau eines Hochschuldidaktik-Departments für die MINT-Fächer (HD MINT); Teilvorhaben Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Rosenheim":
Das Konzept HD-MINT umfasst eine Verbesserung der Personalausstattung, die Weiterqualifizierung des Personals und Sicherung der Lernprozessqualität. Die Konzentration auf das Verstehen der Studierenden erhöht Attraktivität und Studierbarkeit in MINT-Fächern.

Mit wissenschaftlicher Begleitung und Betreuung durch das DiZ - Zentrum für Hochschuldidaktik, einer gemeinsamen wissenschaftlichen Einrichtung der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, werden an den sechs am Projekt beteiligten bayerischen Hochschulen Amberg-Weiden, Augsburg, München, Nürnberg, Rosenheim und Weihenstephan-Triesdorf interdisziplinäre Teams aus MINT-Fachleuten und Pädagogen eingerichtet. Diese unterstützen die Professorinnen und Professoren in den MINT-Fächern dabei, ihre Lehrveranstaltungen entsprechend dem aktuellen wissenschaftlichen Stand der Hochschuldidaktik zu optimieren (z.B. mit lernerzentrierten Lehrkonzepten wie Peer Instruction, Problem Based Learning, Forschendes Lernen u.a.). Damit sollen insbesondere die bisher hohen Abbrecherquoten in diesen Studiengängen vermindert werden. Begleitend werden für die Projektsteuerung empirische Untersuchungen und Befragungen durch das Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) durchgeführt und ausgewertet.

Interdisziplinäre Teams aus MINT-Fachleuten und Pädagogen entwickeln wissenschaftlich fundiert in Abstimmung mit den beteiligten Professoren/Professorinnen effiziente Konzepte und Lernmaterialien. Diese Lernumgebungen beheben anfängliche Schwierigkeiten und die damit verbundenen Frustrationserlebnisse bei den Studierenden. Spezielle Arbeitsunterlagen für die Studierenden machen in den Anfangssemestern Verständnisschwierigkeiten sichtbar, in Übungsgruppen kann daran weiter gearbeitet werden. Die Teammitarbeiter/-innen können Studierende passend beraten und ihnen helfen, sich Lerntechniken anzueignen. All dies führt dazu, dass die Studierenden Erfolgserlebnisse haben. Die Lernmotivation steigt, ebenso die allgemeine Zufriedenheit der Studierenden. Dies hat positive Auswirkungen auf den weiteren Studienerfolg.