Hochschule Trier

Die Hochschule Trier ist mit ca. 7.000 Studierenden die zweitgrößte Fachhochschule in Rheinland-Pfalz und bietet derzeit in sieben Fachbereichen 43 Bachelorstudiengänge sowie 28 Masterstudiengänge an.

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HS Trier

Ausgangslage der Hochschule:

Die Hochschule Trier ist mit ca. 7.000 Studierenden die zweitgrößte Fachhochschule in Rheinland-Pfalz und bietet derzeit in sieben Fachbereichen 43 Bachelorstudiengänge sowie 28 Masterstudiengänge an.

Zum Einzelvorhaben "STUNNING - Student Centered Learning":

Als wesentliche Herausforderungen der Hochschule sehen wir den Umgang mit einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft, die Unterstützung der Studierenden in der Studieneintrittsphase, sowie die von Soft Skills der Studierenden. Das damit verbundene Ziel, Studierenden-zentrierte Lernsituationen zu stärken und unterstützende Lernumgebungen zu schaffen, soll durch die Etablierung folgender Maßnahmen erreicht werden:

Zur Ausgestaltung der Studieneingangsphase hinsichtlich heterogener Eingangsqualifikationen etabliert die Hochschule Maßnahmen zur Zusammenarbeit mit Ausbildungsträgern der Region, um einerseits Studiengänge der FH passgenauer zu transportieren, andererseits um Studieninteressierten sowie weiteren Multiplikatoren ein Bild von den erwarteten Studieneingangskompetenzen zu vermitteln. Unterstützend werden elektronische Medien und Tools wie z.B. elektronische Selbsteinschätzungs- und Studienprogrammzuweisungstools entwickelt und eingesetzt.

Die FH strebt eine Verbesserung der Betreuungsrelation insbes. in den Grundlagenveranstaltungen MINT und in stark nachgefragten Vertiefungsgebieten an. Dies soll durch die Einstellung von zusätzlichem wissenschaftlichem Personal sowie den Einsatz studentischer Tutoren/-innen in Praktika und Übungen erreicht werden. Damit verbessert sich für die Erstsemester-Studierenden die Betreuungsrelation, die als Tutoren / Tutorinnen eingesetzten Studierenden erfahren eine fachliche Verfestigung und ein Training der Soft Skills.

Durch die Auslobung eines studentischen Architekturwettbewerbs sowie die Vergabe von Lehraufträgen an Experten/-innen aus der Berufspraxis wird der Praxisbezug der Studiengänge gestärkt.

Zur Unterstützung der Lehrenden bei der Umsetzung des „student centered learning“ wurde eine Maßnahme entwickelt, die eine im weiteren Sinne hochschuldidaktische Beratung, Aus- und Weiterbildung des Lehrpersonals zur Durchführung selbstaktiver Lehrveranstaltungsformen und multimedialer Lehrprogramme sowie kompetenzorientierter Prüfungen und deren Evaluation vorsieht.

Zum Verbundvorhaben "Open MINT Labs; Teilvorhaben Hochschule Trier":

Labore haben für den Lernerfolg im Studium von MINT-Studiengängen eine wichtige Funktion, da sie die behandelten Vorlesungsinhalte mit erlebten Beobachtungen anschaulich verknüpft werden. Aus organisatorischen Gründen sind die Laborversuche oft vom Vorlesungsverlauf zeitlich entkoppelt, so dass der Erfolg der Laborveranstaltung in hohem Maße von der Vorbereitung der Studierenden abhängt. Zusätzlich ist der Betreuungsaufwand bei Laborversuchen sehr hoch.

Das Vorhaben setzt bei den Grundlagenlaboren in den Ingenieur-und Naturwissenschaften an. Durch die Entwicklung von Blended-Learning Modulen in Form von interaktiven Simulationen der Laborversuche soll bei der nachfolgenden realen Versuchsdurchführung der Lernerfolg der Laborversuche unterstützt werden, auch wenn die Betreuungsverhältnisse ungünstig sind.

  • (Arbeitspakete (AP) 1-3: Laborintensive ingenieur- und naturwissenschaftliche Module, Medienproduktion). Die virtuellen Labore sind zeit- und ortsunabhängig, sie können unbeschränkt wieder verwendet und vervielfältigt werden. Zugleich können Studierende ein unmittelbares Feedback bei der Durchführung bekommen.
  • Um die Nachhaltigkeit zu fördern, sollen die virtuellen Labore eng mit konkreten, aktuellen Anwendungen von Unternehmen und Verbänden verknüpft werden und so die Lernmotivation der Studierenden verstärken (AP 4: Verknüpfung von Lehrinhalten und Anwendungen durch Vernetzung).
  • Der Einsatz in Schulen soll zu einem frühen Zeitpunkt das Interesse an natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zu wecken (AP 5: Mediendidaktik und Anbindung an Schulen).
  • Zusätzlich soll untersucht werden, in wieweit die Implementierung von virtuellen Laboren Effekte auf das Wahlverhalten von Schülerinnen entfalten kann und ob eine Abschwächung des dominanten geschlechtsspezifischen Wahlverhaltens zu beobachten ist (AP 6: Wissenschaftliche Begleitung, Genderaspekte).

Das Vorhaben ist Teilprojekt des Verbundvorhabens Open MINT Labs gemeinsam mit den Hochschulen Koblenz und Kaiserslautern.