Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) hat sich ein einmaliges Profil geschaffen, das all das anbietet, was im weitesten Sinn mit Natur, Ernährung und Umwelt zu tun hat.

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HS Weihenstephan-Triesdorf

Ausgangslage der Hochschule:
Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) hat sich ein einmaliges Profil geschaffen, das all das anbietet, was im weitesten Sinn mit Natur, Ernährung und Umwelt zu tun hat. Es ist also unser besonderes Anliegen die MINT-Fächer auf eine Weise zu unterrichten, die speziell auf die Bedürfnisse der Life-Sciences zugeschnitten ist. Konkret fokussiert sich daher die Arbeit des HD-MINT Projekts an der HSWT auf den gekoppelten Aufbau konzeptionellen Denkens und effektiven Umgangs mit Lebenssystemen.

Zum Verbundvorhaben "Aufbau eines Hochschuldidaktik-Department für die MINT-Fächer (HD MINT); Teilvorhaben Hochschule Weihenstephan-Triesdorf":
Das Konzept HD-MINT umfasst eine Verbesserung der Personalausstattung, die Weiterqualifizierung des Personals und Sicherung der Lernprozessqualität. Die Konzentration auf das Verstehen der Studierenden erhöht Attraktivität und Studierbarkeit in MINT-Fächern.

Mit wissenschaftlicher Begleitung und Betreuung durch das DiZ - Zentrum für Hochschuldidaktik, einer gemeinsamen wissenschaftlichen Einrichtung der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, werden an den sechs am Projekt beteiligten bayerischen Hochschulen Amberg-Weiden, Augsburg, München, Nürnberg, Rosenheim und Weihenstephan-Triesdorf interdisziplinäre Teams aus MINT-Fachleuten und Pädagogen eingerichtet. Diese unterstützen die Professorinnen und Professoren in den MINT-Fächern dabei, ihre Lehrveranstaltungen entsprechend dem aktuellen wissenschaftlichen Stand der Hochschuldidaktik zu optimieren (z.B. mit lernerzentrierten Lehrkonzepten wie Peer Instruction, Problem Based Learning, Forschendes Lernen u.a.). Damit sollen insbesondere die bisher hohen Abbrecherquoten in diesen Studiengängen vermindert werden.

Begleitend werden für die Projektsteuerung empirische Untersuchungen und Befragungen durch das Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) durchgeführt und ausgewertet.
Interdisziplinäre Teams aus MINT-Fachleuten und Pädagogen entwickeln wissenschaftlich fundiert in Abstimmung mit den beteiligten Professoren effiziente Konzepte und Lernmaterialien. Diese Lernumgebungen beheben anfängliche Schwierigkeiten und die damit verbundenen Frustrationserlebnisse bei den Studierenden. Spezielle Arbeitsunterlagen für die Studierenden machen in den Anfangssemestern Verständnisschwierigkeiten sichtbar, in Übungsgruppen kann daran weiter gearbeitet werden. Die Teammitarbeiter können Studierende passend beraten und ihnen helfen, sich Lerntechniken anzueignen.

All dies führt dazu, dass die Studierenden Erfolgserlebnisse haben. Die Lernmotivation steigt, ebenso die allgemeine Zufriedenheit der Studierenden. Dies hat positive Auswirkungen auf den weiteren Studienerfolg.