Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) ist das einzige Institut, das in den ostdeutschen Bundesländern über Hochschulen forscht.

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HoF

Ausgangslage des Instituts:

Das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) ist das einzige Institut, das in den ostdeutschen Bundesländern über Hochschulen forscht. Daraus ergeben sich besondere Projekt- und Anwendungsbezüge; gleichwohl beschränkt sich das Institut nicht auf die Untersuchung regionaler Entwicklungen.
Spezifische Herausforderungen sind: (1) Professionalisierung der Lehre, (2) Hochschulentwicklung (Sicherung des Studienerfolgs und der Anschlussfähigkeit des Studiums), (3) Wissensmanagement.

Zum Verbundvorhaben "Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre - Kompetenz- und Wissensmanagement für Hochschulbildung im demografischen Wandel; Teilvorhaben HoF an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e. V.":

In der 1. Förderperiode wurden Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen etabliert, Bestandsaufnahmen der Partner zusammengeführt sowie erste hochschulübergreifende Projekte realisiert. Systematisierung und thematische Fokussierung sowie die Übertragung und Verbreitung von Lösungen im Hochschulverbund prägen die 2. Förderphase. Dadurch wird eine kontinuierliche Verbesserung sowohl bei der Betreuung und Beratung von Studierenden als auch der Lehrqualität erreicht.

Zu Beginn der Verbundarbeit wurden empirische Studien und Bestandsaufnahmen zu den demographischen Herausforderungen im Land Sachsen-Anhalt und zur studentischen Heterogenität durchgeführt. Ein wesentliches Ergebnis: Nicht-traditionelle Studierende haben in höherem Maße Schwierigkeiten beim Studieneinstieg und wünschen sich mehr orientierende Unterstützungsangebote. Des Weiteren erfolgte durch die Transferstelle „Qualität der Lehre“ eine Schärfung des Heterogenitätsbegriffs. Heterogenität wird als mehrdimensionales Konstrukt verstanden, zeigt sich in verschiedenen Facetten, wie etwa in verschiedenen Lernervariablen aber auch in sozialen und individuellen Faktoren und erfordert unterschiedliche Antworten der Hochschule als Organisation.

In der 2. Förderperiode übernimmt die Transferstelle „Qualität der Lehre“ das hochschulübergreifende Projektmanagement sowohl für die Gestaltungsprojekte als auch innerhalb des Verbundes und betreut alle Maßnahmen, die jeweils einer der drei Handlungslinien zugeordnet sind. Aufwandsrealistische und zielgruppenspezifische Formate werden weiterentwickelt. Als Instrument wird u.a. eine Wissenskarte wird für den Verbund etabliert. Darüber hinaus organisiert die Transferstelle bedarfsorientiert fach- und themenspezifische Kompetenzzirkel, unterstützt die Durchführung und stellt Ergebnisse bzw. Lösungsansätze sowohl innerhalb des Verbundes als auch überregional zur Verfügung. Zudem entwickelt sie zusammen mit der OVGU Verstetigungsszenarien und -strategien für den Hochschulverbund HET LSA.