Internationales Hochschulinstitut Zittau, Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der TU Dresden

Das Internationale Hochschulinstitut (IHI) Zittau wurde 1993 gegründet. Am IHI gibt es ausschließlich Masterstudiengänge sowie Doktorandenstudium, Promotion und Habilitation.

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IHI Zittau

Ausgangslage des Hochschulinstituts:
Das Internationale Hochschulinstitut (IHI) Zittau wurde 1993 gegründet. Am IHI gibt es ausschließlich Masterstudiengänge sowie Doktorandenstudium, Promotion und Habilitation. Das Fächerspektrum des IHI Zittau umfasst die Themen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Die Studierendenzahl betrug im Oktober 2011 280. Folgende Masterstudiengänge gibt es am IHI: Biotechnologie und Angewandte Ökologie, Business Ethics und CSR-Management, Internationales Management und Projektmanagement und Engineering.

Zum Einzelvorhaben "Verbesserung der Studienzufriedenheit am Internationalen Hochschulinstitut (IHI) Zittau über eine bedürfnisorientierte Professionalisierung der Lehre und der Studierendenbetreuung (Metis - Projekt)":
Ziel 1 - Etablierung einer dienstleistungsorientierten, standardisierten Messung der Studienzufriedenheit am IHI Zittau, Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der TU Dresden welche sowohl die Zufriedenheit mit der Lehre als auch mit der Betreuung und Beratung der Studierenden im Fokus hat. Dadurch sollen Stärken und Schwächen in den genannten Bereichen identifiziert werden, um gezielt Maßnahmen zur Verbesserung generieren zu können und somit die Studienzufriedenheit zu fördern. Dabei fokussiert sich das Projekt auf zwei Handlungsstränge, die gleichzeitig Ziel 2 und Ziel 3 darstellen.

Ziel 2 - Bedürfnisorientierte Optimierung der bestehenden Verwaltungsprozesse und Dienstleistungsangebote: Ziel des Bereiches ist es, die aus der Messung der Studienzufriedenheit abgeleiteten Schwächen in den Verwaltungsprozessen und bei den Dienstleistungsangeboten zu minimieren, aber auch identifizierte Stärken weiter auszubauen. Im Fokus stehen also Aktivitäten zur Verbesserung der organisatorischen Verwaltungsprozesse, welche auch durch das Verhalten und die Kompetenz der Verwaltungsmitarbeiter determiniert werden.

Ziel 3 - Bedürfnisorientierte Qualifizierungsmaßnahmen zur Verbesserung und Sicherung der Lehrqualität: Es werden gezielte Dozentencoachings im Rahmen von interkulturellen Trainings zur bedürfnisgerechten und problemorientierten Stärkung der Personal-, Sozial-, Fach- und Methodenkompetenz mit den Lehrkräften durchgeführt. Weiterhin sollen Strategien erarbeitet werden, wie Lehrangebote den Bedürfnissen der Zielgruppe mit kulturell differenten Lern- und Lehrstilen sowie unterschiedlichen Vorwissensständen gerecht werden können. Es ist im Weiteren auch eine mediendidaktische Aufbereitung ausgewählter Lehrinhalte geplant, die das Lehren und Lernen durch den Medieneinsatz besser und effizienter gestaltet soll. Dies soll dazu beitragen, dass gezielt Probleme im Bereich der Lehre bearbeitet werden, um die Lehr- und Lernsituation nachhaltig für die Studierenden zu verbessern und somit zur Studienzufriedenheit beizutragen.

Zum Verbundvorhaben "Lehrpraxis im Transfer; Teilvorhaben des Internationalen Hochschulinstituts Zittau":
1. Vorhabenziel: Das IHI Zittau und die Verbundpartner begreifen den „Qualitätspakt Lehre“ als Chance, fachspezifische Herausforderungen in der Lehre anzugehen und zugleich den Transfer guter Lehrpraxis über Hochschulgrenzen hinweg nachhaltig zu fördern und Innovationen über die Grenzen der einzelnen Universitäten hinaus zu ermöglichen. Außerdem sollen die bisher getrennt laufenden Bereiche Hochschuldidaktik und Mediendidaktik eng miteinander verzahnt werden, um so den didaktisch sinnvollen Einsatz von E- bzw. Blended Learning in der Lehre zu sichern.

2. Arbeitsplanung: Am IHI Zittau werden für den Bereich der fachspezefischen Hochschuldidaktik Stellen mit den Schwerpunkten Geistes- und Sozialwissenschaften und Mediendidaktik geschaffen. Die Stelleninhaber/-innen organisieren hochschulübergreifende Facharbeitskreise vor Ort, flankieren diese durch hochschuldidaktische Beratungs- und Qualifizierungsangebote und begleiten die Lehr-Lern-Projekte. Bei der Stellenausrichtung wird darauf Wert gelegt, dass im Verbund ein möglichst breites Fächerspektrum abgedeckt wird. Für den Bereich Mediendidaktik wird eine Stelle geschaffen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS) Beratungs- und Qualifizierungsangebote durchführt. Durch Werk- und Honorarverträge werden die Ressourcen bestehender Strukturen bedarfsgerecht genutzt und externe Expertise eingeholt. Außerdem sind eine Koordinator/-innenstelle und eine Projektassistenz, die an der Geschäftsstelle HDS angesiedelt sind, vorgesehen.