Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) ist eine Volluniversität mit 10 Fakultäten, die weite Bereiche der Geistes-, Gesellschafts-, Natur- und Lebenswissenschaften sowie ausgewählte technische Fächer mit aktuell 243 Studiengängen abdecken.

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Ausgangslage der Hochschule:
Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) ist eine Volluniversität mit 10 Fakultäten, die weite Bereiche der Geistes-, Gesellschafts-, Natur- und Lebenswissenschaften sowie ausgewählte technische Fächer mit aktuell 243 Studiengängen abdecken. Um den mittlerweile knapp 29.000 Studierenden (WS 15/16) universitäre Bildung auf höchstem Niveau zu bieten, setzt sich die Universität kontinuierlich und nachhaltig für die Verbesserung der Lehrqualität und die Entwicklung innovativer Angebote ein.


Zum Einzelvorhaben "Verbesserte Lehrqualität an der Universität Würzburg":
Im Qualitätspakt Lehre führen Studierende, DozentInnen und Universitätsleitung der JMU eng miteinander verknüpfte Maßnahmen mit universitätsweiter Bedeutung zur Verbesserung der Qualität der Lehre durch. Aufbauend auf den Erfahrungen aus der 1. Förderperiode, werden die einzelnen Initiativen fortgeführt, weiterentwickelt und systematisch in das universitätsweite Qualitätsmanagement integriert.

Zu den Schwerpunkten gehört die Studieneingangsphase, in der Studieninteressierte mittels Online-Tests und persönlicher Informationsangebote individuell beraten werden. In vielen Studienfächern werden Vorkurse und Sprachpropädeutika zur Vorbereitung auf die Anforderungen des Studiums angeboten. Internationale Sommer- und Winterschulen ermöglichen Studierenden Einblick in neueste Forschungsergebnisse und -methoden. Zur Optimierung des Studienverlaufs werden über ein Frühwarnsystem Hürden in den Studiengängen identifiziert, um gezielt reagieren zu können. Eine besondere Stärke des Vorhabens bildet das Tutoren- und Mentorenprogramm mit der qualitätsgesicherten hochschuldidaktischen Ausbildung studentischer TutorInnen und MentorInnen und den adressatenspezifischen Betreuungs- und Beratungsangeboten.

Generell soll durch Peer Instruction sowie durch verstärkten Einsatz von E-/Blended Learning auf die Studiensituation der immer heterogener werdenden Studierendenschaft möglichst individuell eingegangen werden. Als neuer methodischer Ansatz wird das Inverted Classroom Modell über Schulungen von DozentInnen und TutorInnen genutzt. Weitere wichtige Bestandteile des Vorhabens sind vorgezogene Berufungen zur Verbesserung der Betreuungssituation bei sehr hohen Studierendenzahlen sowie der Ausbau fachspezifischer und fachübergreifender Didaktikangebote und Coachings für Lehrende. Zudem bieten verschiedene Veranstaltungsformate Studierenden die Möglichkeiten, interkulturelle und praxisbezogene Kompetenzen zu erwerben. Die Maßnahmen werden nach Auslaufen der Förderung nachhaltig weitergeführt.

Zum Verbundvorhaben "ProfiLehrePlus – Hochschullehre Bayern 2020; Teilvorhaben Universität Würzburg":
Ziel der Maßnahmen ist eine systematische Professionalisierung der Lehre, in deren Zentrum eine praxisorientierte Vermittlung hochschuldidaktischer Kompetenzen steht. Das Zertifikat Hochschullehre der Bayerischen Universitäten kann in drei Phasen erworben werden: Grund-, Aufbau und Vertiefungsstufe. Das gesamte Angebot ist sowohl für LehranfängerInnen als auch für HochschullehrerInnen mit Berufserfahrung ausgelegt.

Das Basisangebot wurde seit Beginn der 1. Förderphase hinsichtlich der Inhalte und des Umfangs erheblich erweitert. Fachspezifische Seminare, Coachings und Beratungsgespräche zählen zu den obligatorischen Maßnahmen. Zudem gelang es, neue Lehr- und Lernformen in das hochschuldidaktische Weiterbildungsangebot zu integrieren. Die stabile Buchung von Coachings belegt den Wunsch der Dozierenden nach professioneller Begleitung im Lehralltag. Die im Projektverlauf erworbenen Medien und Schulungsmaterialien werden von den Dozierenden positiv als Möglichkeit wahrgenommen, zeitgemäße Didaktik auf aktuellem technischem Niveau kennen zu lernen.

Im Rahmen des Verbundprojektes hat die JMU als ihr Kompetenzfeld den Bereich „Neue Medien und Lehr-Lernkonzepte“ definiert. Auf diesem Gebiet wird sie ihre Aktivitäten entsprechend vertiefen und ausbauen. Besonders zu berücksichtigen sind hierbei Inverted Classroom-Schulungen und die Anschaffung professioneller Hard- und Software, die den Teilnehmenden für eine praktische Umsetzung des Erlernten zur Verfügung gestellt wird. Weiterhin steht ein kontinuierlicher Ausbau fachspezifischer und fachübergreifender Didaktikseminare auf der Agenda. Gleiches gilt für Gruppen- und Einzelcoachings – hier wiederum mit Blick auf Themen der Digitalisierung von Lehre. Installiert werden zudem Angebote zu eLearning-Modellen, Webinaren, zum International Classroom und zur Schreibberatung von Studierenden