Kunsthochschule Berlin Weißensee

Die Hochschule wurde 1946 in der Tradition des Bauhauses gegründet. Profilbildend sind das einjährige künstlerische Grundlagenstudium aller Studierenden aus Kunst und Gestaltung in gemischten Klassen und die 13  interdisziplinär offenen Werkstätten.

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KH Berlin-Weißensee

Ausgangslage der Hochschule:
Die Kunsthochschule Berlin Weißensee wurde 1946 in der Tradition des Bauhauses gegründet. Profilbildend sind das einjährige künstlerische Grundlagenstudium aller Studierenden aus Kunst und Gestaltung in gemischten Klassen und die 13  interdisziplinär offenen Werkstätten. Mit der Einrichtung eines fachübergreifenden Lehrbereichs „Kunstvermittlung, Visualisierung und Präsentation“ schafft die Kunsthochschule Berlin Weißensee Angebote, um die Berufsbefähigung von Studierenden zu verbessern.
 

Zum Einzelvorhaben "Verstetigung und Weiterentwicklung des fachgebietsübergreifenden Lehrbereichs 'Kunstvermittlung, Visualisierung und Präsentation' ":
Kernaufgabe der 1. Förderperiode war die Entwicklung von zwei Handlungsfeldern:

  1. das Lab for Tomorrow- Kunsthalle.Plot.Point.Praxis als realen Projektraum „Kunsthalle“ mit interdisziplinären Angeboten zum Berufsfeld von Künstler_innen und Gestalter_innen,
  2. die Erprobung von ergänzenden Lehrangeboten im Bereich „Visualisierung und Präsentation“ in den Design-Fachgebieten, die innovative technologische Entwicklungen in den relevanten Berufsfeldern aufgreifen.

Im Rahmen der zwei genannten Handlungsfelder wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • die Konzeptionierung und Umsetzung eines berufsfeldorientierten Lehrprogramms, das eine interdisziplinäre Quernutzung des Projektraumes „Kunsthalle“ unter Einbeziehung der Angebote aus dem Handlungsfeld 2 ermöglicht,
  • der Ausbau der „Kunsthalle“ als Projektraum für den Diskurs zwischen Kunst und Gestaltung im öffentlichen Raum,
  • die Einbindung eines Netzwerkes von Kooperationspartner_innen aus der beruflichen Praxis unter besonderer Berücksichtigung der Rückkopplung von Alumni-Kompetenzen,
  • die Vernetzung der Kunsthochschule innerhalb der internationalen, nationalen, regionalen und lokalen Kultur- und Kunstlandschaft.

Im Verlauf der ersten Förderperiode hat der fachgebietsübergreifende Lehrbereich „Kunstvermittlung, Visualisierung und Präsentation" sowohl einen positiven Einfluss auf die Qualität der Lehre genommen als als auch die Voraussetzungen für die Studierenden im Übergang zwischen Studium und Beruf nachweislich verbessert.

Ziel der 2. Förderperiode ist die Verstetigung und Weiterentwicklung des fachgebietsübergreifenden Lehrbereichs unter besonderer Berücksichtigung der Erhaltung der „Kunsthalle“ als räumliche Schnittstelle zur beruflichen Praxis, die Implementierung eines für alle Fachgebiete anrechenbaren Best Practice-Moduls zur Professionalisierung sowie der Ausbau der Kooperationen mit dem verstärkten Fokus auf Internationalisierung, Praktika-Vermittlung und Mentoring-Angebote.