Leuphana Universität Lüneburg

Die Leuphana versteht sich als Universität für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts.

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Uni Lüneburg

Ausgangslage der Hochschule:
Die Leuphana versteht sich als Universität für die Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Sie hat 7.300 Studierende und 140 Professorinnen und Professoren. Vier Wissenschaftsinitiativen prägen das fachliche Spektrum: Bildungsforschung/Lehrerbildung, Management und unternehmerisches Handeln, Kulturforschung und Nachhaltigkeitsforschung. Ihr in Deutschland einmaliges Studienmodell mit drei Schools wurde mehrfach ausgezeichnet.



Zum Einzelvorhaben "Leuphana...auf dem Weg!":
Die Leuphana Universität Lüneburg strebt den Auf- und Ausbau eines hochschulweiten Netzwerks für strategisches Qualitätsmanagement in den Fakultäten und den Schools der Leuphana an. Vier zentrale Arbeitsfelder werden hierzu bearbeitet:

  1. Handlungsfeld Q Qualitätsmanagement betrifft die flächendeckende Umsetzung eines bereits vorliegenden Konzepts für Qualitätsmanagement in Studium und Lehre, insbesondere die zyklische und systematische Durchführung von internen und externen Evaluationen (sog. "Qualitätszirkel") sowie daraus abgeleiteter Maßnahmen.
  2. Das Handlungsfeld S Studiengangsentwicklung soll die Umsetzung des Leuphana Studienmodells so begleiten, dass die weitreichenden Wahl- und Gestaltungsmöglichkeiten für Studierende jeweils im Gesamtkonzept ihres Studiums optimal erlebbar werden.
  3. Das Handlungsfeld L Lehrentwicklung richtet sich auf Maßnahmen individueller Entwicklung der Lehrenden, insbesondere durch systematische Anschlussmaßnahmen an Lehrveranstaltungsevaluationen (LVE), hochschuldidaktische Beratung, Lehrtandems sowie Hospitationen und einen intensivierten Dialog zwischen Lehrenden und Studierenden. Nachwuchslehrende und Lehrbeauftragte werden hierbei als explizite Zielgruppen mit aufgenommen.
  4. Das Handlungsfeld U Universität als Gemeinschaft zielt auf die Verankerung der gemeinsamen Bildungsidee und die Umsetzung des Studienmodells in allen Bereichen der Universität, insbesondere durch stärkere Abstimmung und Verständigung zwischen Fakultäten und Schools.

Das Vorhaben führt zu einer weiteren Verbesserung der Studienbedingungen an der Leuphana Universität Lüneburg durch Auf- und Ausbau des Qualitätsmanagements in allen Bereichen der Universität. Bezogen auf die Studienangebotsentwicklung wird eine explizite Verantwortung von Referentinnen und Referenten für Qualitätsmanagement in den Schools und Fakultäten bei der Umsetzung und Begleitung qualitätsentwickelnder Maßnahmen in den einzelnen studienorganisatorischen Einheiten geschaffen. Insgesamt wird durch das Vorhaben die Verankerung eines gemeinsamen Qualitäts- und Bildungsverständnisses an der Leuphana unterstützt.

Zum Verbundvorhaben "Quality Audit - Beförderung von Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre durch peer-gestützte Verfahren im Netzwerk; Teilvorhaben Universität Lüneburg":
„Die Qualitätsentwicklung in die eigene Verantwortung nehmen und sich als critical friends unterstützen.“ Mit diesem Anspruch schlossen sich die Technische Universität Kaiserslautern, die Leuphana Universität Lüneburg, die Universität Potsdam und die Universität des Saarlandes 2011 zum Netzwerk Quality Audit zusammen. Sie wollen mit kollegialen und peergestützten Verfahren die Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre befördern. Die Universitäten aus Bamberg, Greifswald, Kassel und Osnabrück wirken als assoziierte Hochschulen mit.

In der ersten Förderphase entwickelten sie ein Beratungs-, ein Benchlearning- und ein Auditverfahren. Diese Verfahren wurden mit allen Netzwerkpartnern und unter Einbeziehung aller Statusgruppen (Hochschulleitung, Lehrende, Verwaltung, Studierende) im Rahmen von Workshops erprobt. Die Themen orientierten sich an den Problemstellungen der Hochschulen, die die Workshops ausrichteten.

Die Zusammenarbeit im Netzwerk hat bei den beteiligten Hochschulen zu organisationalen Lerneffekten geführt. Alle Hochschulen haben durch den Austausch und den Vergleich von Praxisbeispielen wichtige Impulse sowie konkrete Lösungsideen für ihre spezifischen Fragen und Problemstellungen bezogen auf ihr Qualitätsmanagement erhalten.

In den nächsten Jahren sollen die Verfahren methodisch weiterentwickelt und miteinander kombiniert sowie in einen stringenten Lernzyklus mit Vorbereitungs-, Reflexions- und Nachbereitungsphasen eingebettet werden. Langfristiges Ziel ist die Formate so aufzubereiten, dass sie auch von anderen Hochschulen und Hochschulnetzwerken angewandt und für die Zwischenevaluation im Verfahren der Systemakkreditierung genutzt werden können.

2016 haben sich die Technische Universität Ilmenau und die Universität Siegen dem Netzwerk als neue assoziierte Partner angeschlossen.