Ludwig-Maximilians-Universität München

Mit einer über 500-jährigen Tradition bietet die LMU München das Spektrum aller Wissensgebiete: Von Geistes- und Kulturwissenschaften über Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zu Medizin und Naturwissenschaften.

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Ausgangslage der Hochschule:
Mit einer über 500-jährigen Tradition bietet die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München das Spektrum aller Wissensgebiete: Von Geistes- und Kulturwissenschaften über Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zu Medizin und Naturwissenschaften. In 18 Fakultäten forschen und lehren rund 750 Professorinnen und Professoren sowie ca. 3.000 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf exzellentem Niveau. Das breite Studienangebot nutzen derzeit über 50.000 Studierende.

Zum Einzelvorhaben "Lehre@LMU":
Mit Lehre@LMU hat die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ein zentrales universitätsweit greifendes Konzept zur umfassenden und nachhaltigen Verbesserung der Studienbedingungen implementiert. Eingebettet in das universitäre Gesamtprofil der LMU trägt es entscheidend zu dem Ziel bei, allen Studierenden eine Ausbildung anzubieten, die einer international renommierten Universität gerecht wird. Von der Projektkonzeption bis zur Projektumsetzung sind Studierende und Lehrende dabei durchgehend eingebunden.

Mit großem Erfolg ist es der LMU in der ersten Förderperiode gelungen, Elemente der Forschungs- und Praxisorientierung durch spezielle Veranstaltungsangebote und studentische Projektarbeit systematisch in die Lehre zu integrieren und Betreuungs- und Beratungsangebote unter Berücksichtigung der Bedürfnisse einer heterogenen Studierendenschaft auszubauen und weiterzuentwickeln, bspw. um kritische Übergangsphasen in den Bildungsbiographien der Studierenden aktiv zu begleiten. In diesem Rahmen wurde z.B. ein Peer-to-Peer Mentoring für Studienanfängerinnen und -anfänger eingerichtet. Darüber hinaus hat die LMU ein umfassendes Konzept zur (Weiter-)Qualifizierung des Personals realisiert.

In der zweiten Förderperiode verfolgt die LMU die Ziele von Lehre@LMU konsequent weiter und entwickelt die einzelnen Fördermaßnahmen im Sinne einer Profilschärfung fort: Neben der Weiterentwicklung von forschungs- und praxisorientierten Lehrkonzepten wird der systematische Einsatz von E-Learning gestärkt. Darüber hinaus werden gezielte Maßnahmen zur Verringerung von Studienabbruch ergriffen. Hierzu gehören etwa Vorkurse für Studienanfängerinnen und Studienanfänger und Repetitorien für Studierende, die an (Wiederholungs-)prüfungen teilnehmen. Darüber hinaus werden Online Self-Assessment Verfahren es Studieninteressierten ermöglichen, ihre Interessen und Erwartungen mit dem Profil konkreter Studiengänge der LMU abzugleichen.

Zum Verbundvorhaben "ProfiLehrePlus – Hochschullehre Bayern 2020; Teilvorhaben LMU München":
Um eine Konsolidierung der Qualifikationsmaßnahmen und eine verbindliche Kommunikation und Koordination zwischen den Universitäten zu erreichen, wurde einerseits der Aufbau eines „Zertifikats Hochschullehre der bayerischen Universitäten“ geplant, das an bundesweite Standards angeglichen ist. Da die LMU auch über eigene Qualifikationsmaßnahmen verfügt wurde andererseits der Aufbau von fach- und sowie formatspezifischen Programmen in den Fokus gerückt. Zentrale Maßnahmen waren Seminare, Lehrberatungen und curriculare Beratung.

Der Erfolg der Qualifikationsmaßnahmen liegt in erster Linie in der Gleichmäßigkeit gut differenzierter Angebote. Das genannte Zertifikat ist sowohl Struktur als auch Motivation für die Teilnehmenden. Insgesamt sind die Veranstaltungen gut ausgebucht, bzw. teilweise überbucht. Durch Methodentransfer konnte auch erreicht werden, dass bestimmte Fakultäten bereits selbst multiplikative Veranstaltungen anbieten, dies geschieht u. A. in Verbindung mit den anderen Qualifikationsmaßnahmen an der LMU, die auch aus dem QPL finanziert sind.
Über die Projektlaufzeit hat sich herausgestellt, dass der Aufbau von speziellen hochschuldidaktischen Kompetenzfeldern an den einzelnen Universitäten wünschenswert ist.

Die LMU wird sich in der 2. Förderperiode auf drei Kompetenzfelder fokussieren:

  • Internationalisierung
  • Methodenforschung und Entwicklung
  • Mobiles Lernen

Für die Internationalisierung baut die LMU eine Kooperation mit dem British Council und der Universität Oxford auf, um deren ATE Konzept (Academic Teaching Excellence) auch für die LMU verfügbar zu machen. Zudem werden in Zukunft fast ausschließlich Veranstaltungen auf Englisch angeboten. Im Bereich Methoden soll Evidenz zur Wirksamkeit von interaktiven Methoden geschaffen und mit den gängigen Theorien verknüpft werden.Mit Apps wie „mobiDics“ soll Lehrenden die Möglichkeit eröffnet werden, sich „just in time“ und situationsgerecht Kenntnisse über hochschuldidaktische Methoden zu erwerben.