Mit dem Aachener Mentoring Modell gegen Studienabbrüche

1. / 2. Dezember 2014: RWTH Aachen

Mit dem „Aachener Mentoring Modell“, einem individuellen, flächendeckenden Mentoringsystem, das den Studierenden der RWTH ermöglicht, systematisch und in Einzelgesprächen beraten und durch ihr gesamtes Studium begleitet zu werden, werden die individuellen Bedürfnisse der Studierenden, ihre Probleme sowie ihre Potenziale frühzeitig erkannt. Besondere Zielgruppen stellen diejenigen Studierenden dar, die zwei Drittel der zu erreichenden Credit Points am Ende eines Semesters nicht erreicht haben, außerdem die besten zehn Prozent eines Jahrgangs. Die Studierenden aus den definierten Zielgruppen werden nach Identifikation über das Campus-System zu einem Gespräch mit einer Mentorin oder einem Mentor eingeladen. Folgegespräche können unbegrenzt vereinbart werden. Studierende, die nicht zu den eingeladenen Zielgruppen gehören, können ebenfalls Gesprächstermine vereinbaren und wahrnehmen.
Die Mentorinnen und Mentoren, meist wissenschaftliches Personal aus den Fakultäten, erhalten zudem spezielle Schulungen zu verschiedensten Themen rund um die Beratung und Betreuung von Studierenden.

Der Workshop an der RWTH Aachen diente der Vernetzung und gemeinsamen Erarbeitung von Erfolgsfaktoren für Mentoring- und Tutoring-Konzepte. Die allen Workshops gemeinsamen fünf Themenfelder Rekrutierung, Einsatzbereiche, Qualifizierung, Organisation und Evaluation wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an beiden Workshoptagen unter Einsatz unterschiedlicher Workshopmethoden intensiv behandelt und diskutiert werden.

Dokumentation

Eine kompakte Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse  finden Sie als PDF im Bereich "Dokumente".