Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften-Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel

Die Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften bietet mit rund 70 Bachelor- und Masterstudiengängen ein Studienangebot in den Fächern Technik und Informatik, Soziale Arbeit und Gesundheitswesen, Medien und Design sowie Wirtschaft und Recht.

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Ostfalia HS

Ausgangslage der Hochschule:
Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften bietet mit rund 70 Bachelor- und Masterstudiengängen ein umfassendes Studienangebot in den Fächern Technik und Informatik, Soziale Arbeit und Gesundheitswesen, Medien und Design sowie Wirtschaft und Recht. Online- und berufsbegleitende Studiengänge runden das Angebot für die 10.000 Studierenden an den vier Standorten der Hochschule ab. An der familiengerechten Hochschule arbeiten 800 Beschäftigte, davon rund 200 Professorinnen und Professoren.

Zum Einzelvorhaben "StEP – das Studienerfolgsprogramm":
Verbesserung des Studienerfolgs an der Ostfalia als übergeordnetes Ziel.

  • Verbesserung der Effektivität der Vorbereitungskurse,
  • Verbesserung der (fach-) didaktischen Qualifikationen des Lehrpersonals,
  • Verbesserung der Beratung bei fachlichen und anderen Lernschwierigkeiten und der fachlichen Betreuung im Studium

Maßnahmen der 1. Förderperiode:

  • Aktionsbereich Lerncoaching: Gezielte Beratung und Betreuung von Studierenden bei studienbedingten oder persönlichen Problemen
  • Aktionsbereich Hochschul(fach)didaktik: Entwicklung und Umsetzung eines Weiterbildungskonzepts in der Hochschul(fach)didaktik.
  • Aktionsbereiche Brückenkurs und MathePlus: Weiterentwicklung/Differenzierung existierender Vor- und Brückenkurse, Ausweitung und Weiterentwicklung von am individuellen Leistungsstand orientierten Angeboten in MathePlus.

Die Maßnahmen wurden bereits nach kurzer Zeit gut angenommen und von den Hochschulangehörigen als sehr erfolgreich bewertet. Die Verstetigung einzelner Maßnahmen wurde bereits umgesetzt.

Die Erkenntnisse der ersten Förderperiode wurden genutzt, um die Maßnahmen in der zweiten Phase weiterzuentwickeln und dem Bedarf noch besser anzupassen. Darüber hinaus soll eine feste Einbindung in die Strukturen der Hochschule vorbereitet werden.

  • Aktionsbereich Lerncoaching: Fortführung/Optimierung der Einzelfallberatungen,  Ausweitung des Angebots  z.B. auf Angebote für Gruppen.
  • Aktionsbereich Hochschul(fach)didaktik: Ausbau der Lehrberatung und -begleitung, Implementierung von Lehrinnovationen in die Curricula, Aufbau von Fachzirkeln und kollegialer Fallberatung, systematische Einbeziehung von Neuberufenen.
  • Aktionsbereiche Brückenkurs und MathePlus: Ausweitung des Angebots, Erstellung ergänzender Online-Angebote, Verankerung der Brückenkursangebote in den Fakultäten.

Zum Verbundvorhaben "eCompetence and Utilities for Learners and Teachers; Teilvorhaben Ostfalia Hochschule":
Ziel von eCULT war es, die unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen im Einsatz digitaler Lerntechnologien zur Verbesserung der Lehre in die Breite zu tragen. Dazu wurden in drei didaktischen Handlungsfeldern (Lehr-/Lernorganisation, videobasiertes Lehren & Lernen, eAssessment) die digitalen Werkzeuge (Utilities) weiterentwickelt und die Kompetenzen der Lehrenden und Studierenden im Umgang mit diesen Werkzeugen (eCompetences) durch Beratung und Schulung erhöht.

Aufgrund des breiten Spektrums von Kompetenzen der Verbundpartner konnte durch ein Netzwerk von Expertinnen und Experten der in Niedersachsen geübte rege Wissens- und Good-Practice-Transfer über die Hochschulgrenzen hinweg noch einmal deutlich gesteigert werden. Durch die Maßnahmen von eCULT wurden der an den Hochschulen ungleichmäßige Werkzeugeinsatz reduziert, der audiovisuelle Anteile in der Lehre erhöht und durch verbundweite Abstimmung die Palette der Unterstützungsangebote verbessert.

In eCULT+ werden darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen umgesetzt:

  • Vertiefte anwendungsbezogene Bedarfe von Lehrenden und Studierenden beim Einsatz digitaler Lehr-/Lerntechnologien werden unterstützt, um einen niedrigschwelligen Einstieg zu erleichtern. Es erfolgt eine vertiefte, fachspezifische Ausrichtung der Beratungs- und Qualifizierungsangebote.
  • Es werden technische Entwicklungen angestrebt, die schwerpunktmäßig das Selbstlernen der Studierenden stärker unterstützen. Die Anforderungen der Lerner rücken stärker in den Fokus von Unterstützungsmaßnahmen.

Auf hochschulpolitischer Ebene wird von den Projektbeteiligten auf eine stärkere curriculare Integration digitaler Lerntechnologien hingearbeitet. Die Sichtbarkeit der angebotenen Leistungen soll erhöht werden.