Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Seit 1993 bietet die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) knapp 13.800 Studierenden ein Zentrum für Forschung, Wissenschaft, Bildung und Innovation.

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Uni Magdeburg

Ausgangslage der Hochschule:

Seit 1993 bietet die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OvGU) knapp 13.800 Studierenden ein Zentrum für Forschung, Wissenschaft, Bildung und Innovation. Mit neun Fakultäten und über 79 Studiengängen versteht sich die OvGU als Profiluniversität, die in den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie in der Medizin einen Schwerpunkt hat, und in den Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften für eine moderne Universität in der Informationsgesellschaft unerlässliche Disziplinen sieht.

Zum Verbundvorhaben "Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre - Kompetenz- und Wissensmanagement für Hochschulbildung im demografischen Wandel; Teilvorhaben OvGU Magdeburg":

Die Maßnahmen in der ersten Förderphase bezogen sich auf die Handlungslinien (1) „Professionalisierung und Hochschulentwicklung“ zur Weiterentwicklung der Lehrkompetenzen und zur begleitenden Lehr-/Lernforschung sowie (2) Entwicklung eines verbundweiten Wissensmanagements zur systematischen Identifikation und Multiplikation von Beispielen guter Praxis in der Lehrentwicklung.

In der ersten Förderperiode konnten wir durch die Vernetzungsstruktur des Verbundes neue Formen des Erfahrungsaustausches zwischen den Hochschulen etablieren und die an den Standorten vorhandenen und im Rahmen der Teilprojekte weiterentwickelten Kompetenzen nutzbar machen.

Aus der Entwicklung der Studierendenzahlen in Sachsen-Anhalt ziehen wir für die Fortsetzung des Projekts folgende Schlüsse:

• Wir erweitern die Perspektive von einer Professionalisierung der Lehrenden auf die Professionalisierung von Studium und Lehre als organisationsbezogenem Prozess.

• Übergangsphasen, wie der Wechsel von der Schule (oder einer Berufstätigkeit) in das Hochschulstudium sind entscheidend für den späteren Studienerfolg. Über die Anschlussfähigkeit des Studiums wird in der Phase des Studieneingangs entschieden, so dass es hier des Einsatzes heterogenitätssensibler Lehr-/Lernformen und studienorganisatorischer Weiterentwicklungsmaßnahmen (wie z.B. Orientierungskursen und -semestern) sowie von Beratungs- und Betreuungsangeboten bedarf.

• Die Hochschulen des Landes sind darauf angewiesen, gemeinsame Wissensressourcen zu nutzen, Erfahrungen auszutauschen und Doppelentwicklungen zu vermeiden. Dem entsprechen die Zielstellungen der Handlungslinie Wissensmanagement, in der wir den Austausch von Erfahrungen und konkreten Ressourcen vorantreiben und gemeinsam am Aufbau eines Wissenskorpus über die Determinanten des Studienerfolgs weiterarbeiten.