Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Die RWTH Aachen gehört mit 260 Instituten in 9 Fakultäten zu den führenden Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in Europa. Über 43.000 Studierende sind in ca. 150 Studiengängen eingeschrieben.

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RWTH Aachen

Ausgangslage der Hochschule:
Die RWTH Aachen gehört mit 260 Instituten in 9 Fakultäten zu den führenden Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in Europa. Über 43.000 Studierende sind in ca. 150 Studiengängen eingeschrieben. Der starke ingenieurwissenschaftliche Schwerpunkt mit mehr als 24.000 Studierenden stellt mit den restlichen MINT-Fächern 80% der Studierendenschaft. Neben der ausgezeichneten Grundlagenausbildung ist das Studium geprägt von der Erforschung und Entwicklung neuer, innovativer Anwendungsmöglichkeiten.

Zum Einzelvorhaben "RWTH 2020 Exzellente Lehre – Wir verbessern gemeinsam die Studienbedingungen und die Lehrqualität":
Die RWTH hat sich zum Ziel gesetzt, mindestens 75% der Studierenden eines Anfängerjahrgangs mit Studienaufnahmeempfehlung ohne Abstriche bei den bestehenden Qualitätsstandards zu einem erfolgreichen Studienabschluss zu führen.

Entlang ihrer Strategie implementierte sie an der Schnittstelle Schule-Hochschule eine zentrale Stelle für alle Schulprojekte, sechs Schülerlabore sowie SelfAssessments für alle Studienfelder.
Zur Reduzierung von Studienabbrüchen in den Anfangssemestern richtete sie 16 Mentoring-Stellen zur individuellen Studierendenbetreuung, einen studienbegleitenden Brückenkurs Mathematik und zusätzliche Professuren in vier Grundlagenfächern ein.
Innovative Lehr-/Lernformen zur Weiterentwicklung einer qualitativ hochwertigen Hochschullehre konnten über das Exploratory Teaching Space (ETS) erprobt werden und flossen in das ExAcT (Center of Excellence in Academic Teaching) zur Koordination aller Weiterbildungsangebote ein.
Hieraus wurden Seminare entwickelt, die das ganzheitliche Qualifizierungsprogramm für alle Lehrenden zielführend ergänzen.

Die Qualitätsziele und deren Konkretisierung schafften die Voraussetzungen für ein QM-System in der Lehre, das bis 2020 etabliert sein soll. Auf dem Weg zur Erreichung ihres Ziels will die RWTH die Maßnahmen für Studieninteressierte stärken (weitere Schülerlabore, Studienfach-Assessments), um den nahtlosen Übergang Schule-Hochschule zu fördern.
Zur Erhöhung der Studienerfolgsquote soll das studierendenfokussierte Mentoring weiterentwickelt und allen Studierenden aktiv angeboten werden.
Zur Optimierung der Weiterbildung und passgenauen Adressierung werden die Elemente ExAcT und Qualifizierung zusammengeführt. ETS offenbarte einen enormen Bedarf an hochwertigen Blended Learning Inhalten, so dass eine neue Serviceeinheit flächendeckend die Umsetzung moderner, mediengestützter Lehrformate von Produktion bis Controlling begleiten soll. Die softwaregestützte Lehrveranstaltungsplanung wird auf die Prüfungen ausgedehnt.


Zum Verbundvorhaben "ELLI - Exzellentes Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften; Teilvorhaben RWTH Aachen":

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Elli-Verbund

ELLI ist ein Verbundprojekt der Universitäten in Aachen, Bochum und Dortmund und zielt auf die Verbesserung der Studienbedingungen und die Weiterentwicklung der Lehrqualität in der Ingenieursausbildung ab.
Wesentliches Merkmal des Verbundes ist die gemeinsame Beteiligung sowohl ingenieurwissenschaftlicher Lehrstühle als auch hochschuldidaktischer Einrichtungen.

In der ersten Förderperiode wurden entlang der vier Kernbereiche „Virtuelle Lernwelten“, „Internationalisierung und Mobilität“, „Student Lifecycle“ und „Professionelle Handlungskompetenz“ bereits innovative Lehrmethoden und Studienkonzepte entwickelt, erforscht und in die Praxis umgesetzt.
Die Übertragbarkeit der gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse auch auf andere Hochschulen steht bei ELLI im Mittelpunkt und wurde bereits auf zahlreichen nationalen und internationalen Tagungen mit dem Fachpublikum diskutiert.

Dieser Weg wird in ELLI 2 fortgesetzt sowie durch kontinuierliche Ausrichtung auf die drängendsten Anforderungen an die Ingenieurausbildung der kommenden Jahre – Implikationen von Industrie 4.0, unternehmerisches Denken, Nutzung der Potentiale virtueller und augmentierter Lernwelten zur forschungs- und praxisnahen Ausbildung – justiert. ELLI 2 gliedert sich in vier Kernbereiche, deren Arbeitsprogramme auf die o.g. Entwicklungen maßgeschneidert sind: Remote Labore und virtuelle Lernwelten, Globalisierung, Student Life Cycle und Entrepreneurship.

Die entwickelten Labore verbleiben am IMA/ZLW der RWTH Aachen und werden auf Anfrage interessierten Lehrenden weiterer Lehrstühle der RWTH unter Berücksichtigung des Regelbetriebs zur Verfügung gestellt. In der ersten Förderphase entwickelte Formate werden an der RWTH Aachen weitergeführt und der Studiengang „Entrepreneurship“ in das Regelangebot der RWTH Aachen eingebettet. Fortbildungen für Studierende und promovierende Ingenieur/innen werden fortlaufend angeboten. Die Koordination wird durch das ZLW als zentraler Einrichtung der RWTH Aachen sichergestellt.